Kyoshiro Morgiana #2

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* Kyoshiro Morgiana #2

Beitrag von Mina-Chan am Di Nov 12, 2013 4:21 pm

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Mina-Chan
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* Re: Kyoshiro Morgiana #2

Beitrag von Mina-Chan am Di Nov 12, 2013 4:24 pm



    Name: ❖ Kyoshiro Morgiana
    Rufname / Titel: ❖ Kyo
    Rasse / Volk: ❖ Himmelsbewohnerin
    Alter: ❖ zwanzig Jahre alt
    Geburtstag: ❖ siebter März
    Herkunft: ❖ Wolkenhort



❖ Kyoshiro ist besonders. Aber ist nicht jeder Mensch auf seine Weise irgendwie besonders? Der Charakter der jungen Frau hat sich vor allem durch ihre Vergangenheit, durch ihre lange Sklaverei, geprägt. Sie hatte gar keine andere Wahl, als immer zu tun, was ihr gesagt wurde. Vielleicht denkt man jetzt, dass sie eben deswegen sehr gefügig sei, aber genau dies ist nicht der Fall. In all den Jahren hat sie einen gewissen Trotz einwickelt, und jetzt, wo sie ihre Freiheit hat, will sie sie um keinen Preis wieder aufgeben, nicht das kleinste bisschen. So hört sie, selbst wenn sie in dieser Situation richtig wären, auf keinerlei Befehle oder dergleichen. Wenn du möchtest, das sie etwas für dich tut, musst du entweder hoffen das sie es freiwillig tut oder sie sehr, sehr, sehr stark bitten, aber auch dann ist die Chance gering. Vielleicht überlegte sie gerade von selber, dir zu helfen, aber in dem Moment, in dem du es ihr aufträgst, wird sie es allein aus Trotz nicht tun. Zudem ist die Rothaarige sehr direkt und ehrlich, ob das nun eine gute Eigenschaft von ihr ist oder nicht kommt wohl sehr auf den Blickwinkel an. Sie wird dich zumindest nicht belügen, aber gleichzeitig wird sie dir immer ihre vollkommen ehrliche Meinung ins Gesicht klatschen, ob es dir gefällt oder nicht. Zusätzlich ist sie auch noch ein wenig provozierend, was den Umgang mit ihr wohl nicht sehr leicht macht. Oh, sehr spontan ist sie auch noch, von langen Strategien hält sie nichts, lieber wirft sie sich direkt in die Herausforderung, wobei es wohl vom Vorteil ist, das sie ein kleines Improvisationstalent ist.

Was hast du für ein Bild von ihr, wenn du sie siehst? Im ersten Moment wirkt sie wohl verschlossen, redet nicht viel und scheint so, als wolle sie nichts mit der Welt da draußen zu tun haben. Gefühls kalt und total in sich gekehrt. Abweisend. Nett? Nein, nicht wirklich. Jemand, mit dem man sich gerne unterhalten möchte? Vertrauenswürdig? Auch alles nicht. Eine junge Frau, die wohl allein sein will, und die man dann auch lieber alleine lässt. Nun, eigentlich kann man sich aber auf Kyo verlassen. Sie würde niemanden einfach so sterben lassen und ist eine sehr treue und zuverlässige Gefährtin, auch wenn es seine Zeit dauert, bis man zu ihr durchdringt, und sie Gefühle zeigt.

Man mag wohl zugeben, das Kyoshiro recht ungeduldig und auch leicht zu provozieren ist, was merkwürdig ist, wo sie doch eigentlich selber provozierend ist. Wut zeigt sich bei ihr allerdings nicht so, wie man es vielleicht erwartet. Sie wird dich nicht anbrüllen, schreien oder meckern. Das tut sie übrigens generell nicht. Viel mehr wird sich auf ihrem Gesicht ein strahlend Lächeln zeigen, freundlich wie eh und je, wie du es sonst sehr sehr selten bei ihr findest. Und dann kommen diese Worte aus ihrem Mund, diese Worte, die im totalem Kontrast zu diesem fröhlichem Mädchen stehen, und du hörst, wie sie dir droh oder dergleichen. Scheinbar skrupellos.

Glaubst du mir, wenn ich dir jetzt sage, wie verletzlich Kyoshiro eigentlich ist? Vermutlich nicht, aber sie ist es. Sehr. Meist probiert sie es zu verbergen, aber nicht oft scheitert sie. Und dann hast du plötzlich ein vollkommen in Tränen aufgelöstes Mädchn vor dir, das scheinbar gar nicht zu der Person passt, die du eben noch vor dir hattest. Verwirrend. Ja, die junge, rothaarige Frau ist durchaus verwirrend. Vermutlich wird es niemals jemanden geben, der sie voll und ganz versteht.

VORLIEBEN:

❖ Sommer
❖ Vögel
❖ Freiheit
❖ laufen
❖ Ehrgeiz
❖ warmer Regen
❖ fliegen
❖ Abenteuer
❖ Libellen
❖ Ironie
❖ rot
❖ Offenheit
ABNEIGUNGEN:

❖ Befehle
❖ Eintönigkeit
❖ Kinder
❖ Winter
❖ Diskussionen
❖ Einsamkeit
❖ Schnee
❖ kämpfen
❖ Respektlosigkeit
❖ Faulheit
❖ Schnee
❖ Kälte
❖ Teamspiele

STÄRKEN:

❖ ehrlich
❖ duchsetzungsfähig
❖ mag Herausforderungen
❖ offen für neues
❖ Improvisationstalent
SCHWÄCHEN:

❖ ungeduldig
❖ provokant
❖ sehr spontan
❖ eigenwillig
❖ ungeschickt


    Hobbys:
    ❖ beobachten
    ❖ provozieren
    ❖ trainieren
    ❖ herumreisen
    ❖ fliegen
    ❖ klauen



Auffälliges:
❖ Auffällig ist vielleicht Kyoshiros Haarfarbe, welche flammend rot ist, vielleicht aber auch ihre Augen, die genau die gleiche Farbe haben, und dadurch sehr auffällig sind. Vielleicht ist es aber auch etwas ganz normales, heutzutage? Das muss wohl jeder für sich selber entscheiden, aber ansonsten gibt es eigentlich nichts wirklich Auffälliges an der jungen Frau.

Kleidung / Rüstung:
❖ Kyo trägt keine Rüstung. Nein, und das hat mehrere Gründe. Erstens kann sie sich so was überhaupt nicht leisten, haha. Außerdem ist es ja nicht so, das sie eine wirkliche Kämpferin oder so wäre. Sie kämpft nur dann, wenn es wirklich sein muss, und um sich selber zu verteidigen, das wars aber auch schon wieder. Sie braucht sie also eigentlich auch nicht zwingend, außerdem ist so eine fette Rüstung nichts anderes als behindernd, zumindest aus ihrer Sicht. Die junge Frau legt nämlich einen Wert darauf, schnell laufen zu können. Und ihre Kleidung ... Nun, sie trägt sehr einfache und schlichte, weiße Kleider, die an der Hälfte mit einem schwarzem Gürtel, der mehr an ein Band erinnert, gehalten werden.

Besonderes:
❖ Hm... Besonders ist vielleicht, das sie nie, wirklich nie, Schuhe trägt. Das liegt wohl daran, das sie jahrelang, wegen den Fesseln, die um ihre Füße gekettet waren, gar keine anziehen konnte. Dafür trägt sie jedoch um ihren Knöchel eine Art geknotetes Band, das bis über die Wade geht, hauptsächlich hat sie sie, um die Narben, die die Jahrelangen Fesseln hinterlassen haben, zu verdecken.


Waffen:
❖ ein schmales Langschwert
Kyoshiros Schwert ist sehr schmal und fast schon filigran, mit einem schwarzen Griff, der mit allerlei alten Runen und dergleichen verziert ist. Bei der Waffe handelt es sich um ein Langschwert, ein Einhänder, dessen Spitze leicht nach oben gebogen ist. Es liegt leicht in der Hand, ist aber stabiler als man denkt und perfekt, um es jemanden durch die Rippen zu stoßen. Für die junge Frau fühlt es sich fast wie eine Verlängerung ihres Armes an, und so muss es auch sein, sie würde es also niemals hergeben. Sie besitzt es schon seit zwei Jahren, und es war durchaus schwierig und auch teuer, daran zu kommen. Vorher kämpfte sie notdürftig mit einem anderen Schwert, ein altes, rostiges Teil, mit dem sie bei weitem nicht so gut klar kam wie mit ihren momentanem. Mittlerweile kann sie schon recht gut damit umgehen, sie hatte ja auch keine andere Möglichkeit, als den Umgang mit einer Waffe zu erlernen, um überleben zu können und Magie beherrscht sie nicht.
❖ ein kleiner Dolch
Neben dem Schwert besitzt die junge Frau noch einen Dolch, der für alles mögliche gut ist und den man immer mal gebrauchen kann. Sie trägt ihn in der Regel unter ihrer Kleidung versteckt, so dass man ihn nicht sofort sehen kann. Kann ja passieren, das sie ihr Schwert gerade nicht zur Hand hat und sich verteidigen muss, auch wenn das eher selten vorkommt. Normalerweise nutzt sie ihn mehr für andere Dinge.

STÄRKEN:

❖ flink
❖ gute Augen
❖ lautloses Bewegen
❖ aufmerksam
❖ gewandt
SCHWÄCHEN:

❖ zu spontan
❖ tollpatschig
❖ kein Orientierungsinn
❖ schnell erschöpft
❖ überschätzt sich oft



Rucksack:
❖ eine zerfledderte Landkarte
❖ ein wenig Proviant
❖ eine Decke
❖ einen Dolch
❖ ein paar Wechselklamotten
❖ ein Seil
❖ ihr Schwert

Begleiter:

❖ So wie jede Himmelsbewohnerin hat auch Kyoshiro einen treuen Begleiter in Form eines Himmelsvogels. Der Name des riesigen Tieres ist Current. Aufgrund ihrer Vergangenheit hat die junge Frau den Vogel noch nicht sehr lange, normalerweise findet ein Kind, das im Himmelsreich geboren wird, seinen Begleiter viel früher. Die beiden kennen sich erst seit drei Jahren, was recht kurz ist. Anfangs haben sie sich alles andere als gut verstanden; es dauert nun mal seine Zeit, bis man Vertrauen schöpfen kann, mittlerweile verstehen sie sich aber wohl ganz gut und würden dem jeweils anderem durchaus helfen und viel füreinander tun. Die Farbe des Wolkenvogels ist übrigens recht selten, das sollte man noch erwähnen. Current ist ein recht störrischer und wilder Zeitgenosse, der immer seinen eigenen Kopf durchsetzen will und sich eine Freude daraus macht, gerade nicht das zu tun, was er tun sollte. Im Ernstfall würde er aber zu Kyo halten.


❖ Ah, Kyoshiros Leben ist von Anfang an nicht so gelaufen, wie es laufen sollte. Wie es hätte laufen können. Geboren, geboren als ungewolltes Kind, geboren mit Komplikationen. Eine Mutter, die bei der Geburt starb. Einen Vater, der sie von Anfang an nicht wollte, der sie hasste, weil sie an dem Tod seiner Frau Schuld war. Kaum drei Jahre wuchs sie bei diesem Mann auf, bei dem Mann, der sich einen Dreck um sein Kind kümmerte. Was ein Glück gab es ein paar Nachbarn, die erbarmen mit Kyoshiro Morgiana hatten, und sich von Zeit zu Zeit um sie kümmerten. Sonst wäre sie wohl längst nicht mehr am Leben. Und dann, ihr Vater war mal wieder fort und ließ die Dreijährige alleine zu Hause, kamen sie. Liefen durch die Stadt und nahmen jeden mit, der sich nicht wehren konnte, jedes Kind, das alleine war. Die Sklavenhändler, die, die auf der Suche nach frischen Arbeitskräften waren. Und sie fanden sie. Und sie fanden Kyoshiro, und sie nahmen sie mit, als die Jüngste, die sie zu fassen bekommen hatten. Sicherlich war es ihrem Vater nur recht, das er sie nun los war, so machte sich also auch niemand auf um sie zu suchen.

Ein Jahr lang wurde das arme Mädchen von Sklavenhändler zu Sklavenhändler verkauft. Wenige konnten mit einem so jungen Kind etwas anfangen. Irgendwann dann erkannte in Händler, das sie sehr wohl zu gebrauchen war, schließlich musste sie schon seit sie laufen konnte mehr oder minder alleine klar kommen. Und so kaufte er sie, und ihr Schicksal schien besiegelt. Zwölf Jahre. Zwölf lange Jahre lang war sie seine Sklavin. Sie hatte keinerlei Chance ihre Kindheit oder Jugend ausleben. Wenn sie eine Arbeit erledigt hatte, fand sich sofort die nächste. Sie war nur eine von vielen Sklaven, aber sicherlich die, auf die ihr Herr am meisten Wert legte. Sie musste alles mögliche erledigen, und durch die harte Arbeit hat sich ihr Körper sehr gestählt, deswegen ist sie heute auch sehr stark und widerstandsfähig. Vor allem ihre Beine trainierten sich durch das viele laufen. Es war ein schreckliches Leben. Ständig wurde sie geschlagen und verprügelt, ob sie nun einen Fehler gemacht hatte oder nicht. Ihre Füße waren die ganzen Zwölf Jahre lang in schwere Fesseln aus Eisen gelegt. Keine Chance zur Flucht.

Zwölf Jahre lang.

Und dann, irgendwann, als sie sechzehn Jahre alt war, kam der Tag, an dem sie tatsächlich aus der Sklaverei befreit werden sollte. Ein junger Mann mit blonden Haaren, der wohl ein oder zwei Jahre älter war als Kyoshiro, erreichte Hyrule. Ja, in Hyrule hatte sie all die Jahre ihres Lebens verbracht, obwohl sie doch eigentlich eine Himmelsbewohnerin war. Sie traf ihn das erste Mal, als sie einige Waren zum Marktplatz hatte transportieren müssen. Und das sollte nicht das letzte mal sein, denn immer öfters sah sie ihn. Und irgendwann fingen sie an belanglose Worte zu tauschen, bis sie sich sogar zu kleineren Gesprächen entwickelten. Er wusste nicht, das sie eine Sklavin war, denn die Schellen hatte sie zu der Zeit unter einem langen Kleid versteckt. Vermutlich dachte er, sie würde auf dem Markt arbeiten, oder dergleichen. Bis eines Tages Kyos Herr sah, wie sie sich mit ihm unterhielt. Er stieß sie voller Wut zu Boden, so das ihre Fesseln zum Vorschein kamen. Angst erfüllt bedeckte die Rothaarige ihr Gesicht mit ihren Armen. Sie konnte sich schon denken, was jetzt passieren würde, so oft hatte sie solche Torturen schon durchstehen müssen. Ihr ganzer Körper war bereits übersät mit Narben und Verletzungen. Doch bevor der erste Schlag sie erreicht hatte, hörte sie, wie der blonde Mann eine Waffe zog und wie er diesen großen, gewalttätigen Mann angriff, ihn von ihr ablenkte. Vorsichtig rappelte sie sich auf und schnappte sich die Schlüssel, die zu Boden gegangen war. Dann drehte sie sich um und rannte davon, rannte und rannte, rannte schneller als je zu vor. Erst viele Meilen außerhalb der Stadt suchte sie sich ein Versteck und probierte die Schlüssel aus, bis sich die Fesseln schließlich lösten.

Sie war frei. Endlich frei.

Nach zwölf Jahren der Qual war sie nun frei. Sie sollte ihren Retter nie wieder sehen, sie sollte nie erfahren, wie sein Name war, nie erfahren, ob er überhaupt noch lebte. Sie wünschte sich, ihn zu finden und sich bedanken zu können, aber nun, nach vier Jahren, hat sie die Hoffnung aufgegeben. Sie setzte nie wieder einen Fuß in Hyrule Stadt, stattdessen entfernte sie sich soweit davon wie es ihr nur möglich war. Sie erlernte den Umgang mit einem Schwert, sie schaffte es ins Himmelsreich und sie traf endlich auf ihren Wolkenvogel. Drei Jahre lang durchquerte sie die Welt, wurde besser im Schwertkampf. Sie war nun neunzehn Jahre alt. Vor nicht allzu langer Zeit befand sie sich in Ordon, der Stadt am Meer und da passierte das, wovor sie immer Angst hatte. Current war gerade auf der Jagt, und sie hatte einfach nicht aufgepasst. Sie streifte am Rande der Stadt umher, als sie plötzlich und unerwartet von Monster angegriffenen wurde. Notgedrungen verteidigte sie sich mit Händen und Füßen - und kaum hatte sie die Monster besiegt traf sie ein Pfeil, mit in Gift getunkter Pfeilspitze, wie sie später erfuhr, in die Schulter. Es dauerte nur ein paar Sekunden, dann verlor sie das Bewusstsein.

Als sie wieder erwachte fand sie sich in einer dunklen Zelle wieder, Hände und Füße in Fesseln gelegt. Es waren Sklavenhändler gewesen, die sie bei ihrem Kampf beobachtete und beeindruckt von ihrer Stärke gewesen waren. Und nun war sie gefangen, erneut. Zusammen mit ihr war ein kleines Kind in der Zelle, das sie sehr an sich vor vielen Jahren erinnerte. Und so versprach sie dem Mädchen, einen Weg zu finden, sie zu retten. Mehre Tage verbrachten sie in der Zelle, als sich bei dem Kind Anzeichen von schwerem Fieber zeigen. Kyoshiro, die das Mädchen ins Herz geschlossen hatte, fing an, so laut nach Hilfe zu schreien, das man sie einfach hören musste, und irgendwann kamen auch die Wachen sowie der Herr all dieser Sklaven um zu sehen, was geschehen war. Aber anstatt der Kleinen ein Mittel gegen das Fieber zu geben wurde sie mitgenommen, als nutzlos eingestuft und es wurde beschlossen, sie den hungrigen Tieren vorzuwerfen. Kyoshiro selber wurde mitgenommen - sie durfte dabei zusehen.

Ihre Füße lagen erneut in Fesseln, doch dieses mal waren es dicke Eisenblöcke, die ihr jede Bewegungsfreiheit nahmen. Sie konnte nur dort am Rand sitzen und zusehen, wie in die große Aushebung im Boden, die fast an eine Arena erinnerte, die Tiere und Monster geschickt wurden. Sie fühlte sich hilflos. Und es war ihre Schuld. Sie hatte es diesem Kind versprochen, doch nun konnte sie nichts tun, rein gar nichts. Alles ihre Schuld. Mit Tränen in den Augen saß sie da und starrte hinunter, als ihr plötzlich eine Erinnerung an den Blonden Mann, der sie damals gerettet hatte, überkam. Sie konnte jetzt nicht einfach zusehen, sie musste es einfach probieren. Spöttisch betrachtete der Herr dieser Sklaven sie bei ihren vergeblichen Versuchen, die Fesseln los zu werden.

"Nicht einmal ein paar Fesseln kannst du überwinden, Morgiana!"

Diese Worte - dieser grausamem Mann sprach sie, aber gleichzeitig schien sie sie von allen Leuten zu hören, mit denen sie einmal etwas zu tun gehabt hatte. Wütend auf sich selber kroch sie an den Rand der Grube und sprang, beziehungsweise ließ sich hinein fallen. Durch den Aufprall sprangen der Eisenklotz an ihren Füßen auf und so gelang es ihr in letzter Sekunde das Mädchen und sich selber zu retten. Voller Wut sprang sie auf den Mann, der an all diesem Schuld war, zu und bekämpfte ihn so lange, bis sie an seine Schlüssel kam, mit denen sie auch die anderen Sklaven - unter denen auch die Eltern des Mädchens waren - befreite.

Es war ein Erlebnis, was die junge Frau sicherlich niemals mehr vergessen wird. Sie möchte niemals zurück in die Sklaverei, sie möchte ihre Freiheit nicht noch ein Mal verlieren. Und nun reist sie seit einigen Wochen wieder durch die Welt.


    ❖ Durch Ayla // Jazz
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Mina-Chan
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