Runaway Girl

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* Runaway Girl

Beitrag von Predawn am Sa Dez 20, 2014 7:13 pm

Sie schielte einmal zu Liam und bemerkte, das er seinen Mantel immer noch in der Hand hielt. Warum hatte er ihn nicht übergezogen? Er musste doch auch frieren ... Insgeheim hoffte sie allerdings, dass er ihr den Mantel anbieten würde. Oder ... oder ... oder sie würden sich zu zweit in den Mantel kuscheln? Aber das wäre ja ... lächerlich ... oder? Als ob das je passieren würde ... hahaha ... Obwohl das ja der einzige Weg war, beide warm zu halten. Ach verdammt. Warum stellte sie sich so an? Sie wurde rot und schaute weg, damit er nicht sehen konnte, wie sie rot wurde.


Kapitel 1

Avrilla, ein hübsches, blondes Mädchen und der Hauptcharakter diese Geschichte, flog Zielos durch Hyrule. Wenigstens wusste sie noch wie dieses verdammte Land hieß ... Es war immer noch dunkel hier Draußen, doch sie konnte schon sehen, wie die ersten roten Sonnenstrahlen den Horizont hinauf kletterten. Sie war verdammt müde. War die ganze Nacht durchgeflogen. Danai, oh, ihre geliebte Danai, wurde auch langsam müde. Der elegante, blaue Wolkenvogel hatte sie die ganze Nacht getragen. Avrilla bedeutete ihrer treuen Begleiterin zu landen. Langsam, ganz langsam landeten die Zwei. Die Blonde sah sich um. Sie war auf einer flachen Grassteppe gelandet. Ganz unvorbereitet ist sie allerdings nicht abgehauen. Sie hatte eine Weltkarte mitgenommen. Diese kramte sie aus ihrer beinahe leeren Tasche. Es sah ganz schwer nach der 'Ebene von Hyrule' aus. Sie war also in der nähe der Hauptstadt. Aber nein, sie würde nicht dort hingehen, dafür war sie noch viel zu müde. Sie würde genau hier ihr Lager aufschlagen und morgen einfach weiterreisen. Nach Ordon oder so. Irgendwo, wo es kleiner war. Kurzerhand sammelte das Mädchen ein bisschen Feuerholz zusammen und versuchte verzweifelt Feuer zu machen. Nach einiger Zeit gelang ihr das auch. So legte sie sich erschöpft neben das wärmende Feuer. Es lag eine Hauch dünne Schneedecke über dem ganzen Land. Morgen würde es sicherlichweiter schneien, also musste sie sich dringen eine Bleibe suchen.

Am nächsten Morgen ...

Avrilla wachte am nächsten Morgen auf. Das Feuer war schon längst erloschen und so fror sie schrecklich in ihrem kurzen Kleid. Auch wenn sie Handschuhe und lange Strümpfe trug, die waren allerdings nicht gerade gemacht, um sie vor Kälte zu schützen. Oben auf dem Wolkenhort schneite es nie ... Sie konnte ja nicht wisssen das dieses weiße Puder so schrecklich kalt war ... Wie auch immer; sie musste jetzt dringend weiter. Sie rappelte sich auf und weckte Danai. Gemeinsam flogen sie weiter in Richtung Ordon. Die Zöpfe der Blonden wehten wild im Wind. Sie liebte es zu fliegen. Dann fühlte sie sich frei. Frei von den Qualen, die sie erleiden musste. Frei von allem. In der Luft war sie jemand ganz anderes. Doch schon nach kurzer Zeit konnte sie das dunkele Blau des Meeres entdceken. Hier musste sie landen oder sie würde über dem riesigen Wasser die Orientirerung verlieren. Außerdem war die kleine Stadt am Meer ihr Ziel; Ordon. Wieder befahl sie ihrem Wolkenvogel zu landen. Diesmal im Sturzflug landete die blaue Danai ein Stück weit außerhalb der Stadt. Ob sie wohl Glück haben werden?
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