Predawn& Lee

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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:26 pm

Ich beobachtete, wie das braun haarige Mädchen einen Moment ihre Augen schloss und der Musik lauschte, die zu uns herüber schallte. Dann sah sie mir in die Augen und zuckte mit den Schulter, sie hatte wohl auch keine Ahnung welchen Ursprung es haben könnte. Es herausfinden? Sie wirkte voller Tatendrang, und davon ließ ich mich anstecken. Aufgeregt nickte ich mit dem Kopf, dann ließ ich meinen Blick zu den Pokemon um uns herum wandern. Sie schiene alle noch da zu sein, auch Glutexo welches voller Selbstvertrauen wirkte. Ob das mit der Entwicklung zusammenhing? Bestimmt. Oder war es schon immer so gewesen, und es war mir bloß nicht aufgefallen? Ich kannte es ja schließlich noch nicht sonderlich lange... aber egal. Bereitwillig ließ ich mich von Predawn in Richtung Hafen ziehen. Als wir schon nach wenigen Straßen dort ankommen blieben wir beide erst Mal einen Moment stehen und betrachteten das Spektakel. Ein riesiges Fest und wahnsinnig viele Menschen! Eine kurze Welle der Angst überflutete mich. So viele Menschen... Mit einer Hand nahm ich eine meiner weißen Strähnen und betrachtete sie, einen Seufzer unterdrückend. Außerdem konnten sie sich hier so schnell verlieren... und ich wollte nicht wieder alleine sein. Doch durch die Gegenwart meiner neuen Freundin - war sie meine Freundin? - fühlte ich mich seltsamerweise gestärkt und probierte einfach, nicht darüber nachzudenken. Diese setzte gerade an etwas zu sagen, doch mitten im Satz brach sie ab scheinbar von irgendetwas abgelenkt. Ich folgte ihrem Blick und entdeckte einen Süßigkeiten Stand mit einer großen Auswahl. Von Lollis über Schokolade bis zu Zuckerwatte. Pre quieckte auf und lief hin, ich hinterher.

Wir standen an der Schlange und warteten, bis wir dran wahren. Mit großen Augen sah ich mich um, was es hier noch so gab und die braun haarige neben mir schien genau das gleiche zu tun. Ich stocke, als ich sah, wie intensiv sie einen blau haarigen Mann in unsere Nähe musterte. Und er sie. Wer war das? Das Mädchen schien verwirrt und durcheinander, wodurch wiederum ich verwirrt wurde. Am liebsten hätte ich gefragt, wer das sei und ob Predawn ihn tatsächlich kannte. Aber... ich wollte ihr nicht auf die Füße treten oder sie bedrängen... anderseits... vielleicht war sie vereltzt wenn ich schwieg? Hin und her gerissen starrte ich auf meine Hände, bis meine Neugier siegte. Zögerlich sah ich sie an und stellte dann meine Frage.

»Wer ist das?« Meine Stimme klang leise, so wie immer. Meine Zuversicht von eben schien wieder wie weggeblasen. Und im nächsten Moment war ich mir fast sicher, das ich nicht hätte fragen sollen. Wenn sie es mir erzählen wollte, dann würde sie es schon tun, und wenn nicht, dann wollte sie eben nicht. So sehr wünschte ich mir, das sich unter mir einfach ein Spalt auf tun und ich sprichwörtlich im Erdboden versinken würde - aber natürlich passierte nichts dergleichen. Weglaufen wollte ich - aber meine Beine gehorchten mir nicht. So stand ich einfach mit gesenktem Kopf und geröteten Wangen da und wagte es nicht. Predawn oder den blau haarigen Mann anzusehen, aus Angst Wut oder dergleichen in ihrem Gesicht zu sehen.

»Tut mir Leid...«, murmelte ich ganz leise in den Boden hinein, so das ich vermutete, das sie es gar nicht erst gehört hatte. Wieder fing ich an meine Hände zu kneten und wartete ängstlich auf eine Reaktion, unfähig mich zu bewegen.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:27 pm

Predawn war so damit beschäftigt, so zu tun, als hätte sie den blauhaarigen Kerl im Schatten eines Standes nicht gesehen. Natürlich funktionierte das nicht, Lynn hatte wohl gesehen wie sie ihn gesehen hatte. Okay ... Sie hatte gestarrt, aber auch nur, weil sie kurz vergessen hatte, wer er war. Wie konnte sie das eigentlich vergessen? Okay, seine Feinde vergisst man doch gerne einmal, oder? Sie sollte sich darüber nicht den Kopf zerbechen. Ganz leise, fast hätte Pre es über den ganzen Lärm vom Fest nicht gehört, fragte Lynn, wer er war. Sie biss die Zähne zusammen. Wenn sie wüsste wer er war, eigentlich kannte sie ihn ja nicht wirklich. Ihr zuvor auf den Stand fixierten Blick richtete Pre nun auf die schüchterne Lynn. Sie hatte ihren Blick zum Boden gerichtet. Hatte Pre etwa etwas falsches gemacht. Dann ertönte eine leise Entschuldigung. Die Braunhaarige war nun komplett verwirrt. Warum etschuldigte Lynn sich? Etwas weil sie gefragt hatte, wer Atlas war? Hm. Aber das zu fragen war doch überhaupt nicht schlimm! Aufmunternd legte sie eine Hand auf Lynns Schulter und lächelte. "Wer das ist? Das ist ... Atlas. Glaub mir, den willst du gar nicht kennen. Er gehört zu Team Rocket." Erklärte sie ein wenig bedrückt und sah dann auch zu Boden. "Aber nicht nur das, er ist sogar einer der Vorstände. Ich hatte mal so das Gefühl, dass er mich gestalked hat. Er hat auch öfters versucht dazu zu überreden Team Rocket beizutreten. Völlig verrückt der Kerl." Sie warf einen kurzen Blick auf Atlas und war erleichtert, als sie sah, wie er wieder verschwand. Aber was ist, wenn er jetzt irgendwas vor hatte? Sie wollte nicht, dass Lynn noch irgendetwas passierte. Mit zusammengebissenen Zähnen wartete sie immer och in der Schlange. Es stand nur noch eine Person vor ihnen und sie versuchte sich wieder über die Zuckerwatte zu freuen.
"Schönen Abend! Was hättet ihr denn gerne?" Fragte die Frau im Stand fröhlich. Pre überlegte, ob sie sich wirklich nur eine Zuckerwatte kaufen sollte, wenn sie doch schon die Gelegenheit hatte sich mit Süßzeug voll zu stopfen ... "Mmmh. Ich hätte gerne eine große Zuckerwatte, eine Lakritz Stange und ... Einen Paradis-Apfel, bitte." Zählte sie auf und sah dann zu Lynn. "Möchtest du auch etwas?"

Während sie von den ganzen Süßigkeiten abgelenkt waren, kam einer der Team Rocket Rüpel angeschlichen, um ihnen unauffällig die Pokémon wegzunehmen ...
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:28 pm

Glutexo grinste sich ins Fäustchen. Während Team Rocket ihnen die Pokémon stahlen, und die Frau am Stand damit beschäftigt war den Paradiesapfel zu machen, während ihr Pre und Lynn zusahen, schlich sich das Feuer-Pokémon an ihnen vorbei und berieselte die Zuckerwatten mit etwas Salz. Noch breiter grinste es, als es sich wieder zu den beiden davonschlich, setzte danach aber ein Engelsgesicht auf.



Lee wachte auf. Es war relativ dunkel in seinem Zimmer. Dennoch konnte er ohne Probleme seine Hand vor Augen erkennen. Von daher sparte er sich das Licht anzuknipsen. Er stieg aus dem Bett und schlüpfte in seine normalen Sachen. Von draußen hörte er, wie Geräusche hereindröhnten. Er war sich sicher, dass gerade das ihn aufgeweckt hatte. Was war dort draußen nur los? Er ging zurück zu seinem Bett. Raupy schaute auch vollkommen verschlafen aus seinem Rucksack. Als es Lee sah, schaute es ihn fragend an, als wollte es ihn fragen, was jetzt schon wieder los war. Lee legte ein verschmitztes Lächeln auf. "Ich weiss es nicht, Raupy. Am besten wir finden es mal heraus." Raupy nickte daraufhin neugierig, wenn auch immernoch recht verschlafen. Junge Pokémon brauchten eben besonders viel Schlaf. Lees Raupy war dafür ein Paradebeispiel. Es verschlief die meiste Zeit des Tages, was schon recht komisch für ein Raupy war, das für seine Entwicklung Nahrung aufnehmen musste. Aber wenn es nicht geade schlief, oder von etwas verängstigt wurde, gehörte es wirklich zu den lebhaftesten Pokémon, die Lee je gesehen hatte. Er liess es auf seine Schulter krabbeln, nachdem er sich den Rucksack übergeworfen hatte, und verlies mit Raupy sein Zimmer.

Im Emfangsraum des Pokémon Centers war es auch recht ruhig geworden. Viele waren schon zu Bett gegangen, nur wenige waren noch auf. Nur Schwester Joy stand am Empfang und hielt sich mit Kannen voller Kaffee davon ab einzuschlafen. Zumindest hatte Lee den Eindruck. Er wusste nicht, was sie trank. Es könnte genauso gut eine neuartige Droge sein.
Leider konnte Lee auch nirgends Pre, Lynn oder sein Glutexo ausmachen. Wo sie wohl hingegangen waren? Er wusste es nicht. Er war ja schon zu Bett gegangen, bevor Glutexo fertig war, weil er so unglaublich erschöpft war. Vielleicht waren sie ausgegangen um ihren Arenakampf zu feiern und Lee traf sie in irgendeinem tollen Restaurant wieder? Aber zumindest eine Notiz hätten sie ihm hinterlassen können, wohin sie gingen. Lee sah kurz zu seinem Raupy auf der Schulter. "Schauen wir mal draußen, ob wir sie finden, Raupy." Es nickte kurz zustimmend, woraufhin Lee das Pokémon-Center verlies.

Draußen war es alles andere als ruhig. Vom Hafen her konnte Lee die laute Musik hören, die ihn schon in seinem Schlaf geweckt hatte. Was das wohl sein mag? Nach einem Aufruhr hörte sich das weniger an, mehr nach einem Fest. Hatte Lee irgendwas verpasst? Er war doch heute schon am Hafen gewesen. Aber damals waren dort so viele Leute unterwegs gewesen, dass er das wohl schlicht und einfach übersehen haben musste. Als er näher kam sah er, dass es wohl ein jahrmarkt sein musste. Ob Pre und Lynn hierher gekommen waren? Es war sehr wahrscheinlich. Hingegen der Wahrscheinlichkeit sie auch dort zu finden, musste er feststellen. Trotz der Tageszeit tummelten sich hunderte, wenn nicht sogar tausende von Menschen am Hafen und vergnügten sich an den Ständen. Warum musste man sowas in der Nacht machen?, fragte sich Lee. Doch er konnte noch keine Antwort dafür einfallen lassen. An einem Schießstand blieb er kurzfristig hängen.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:28 pm

Nun war die Frage bereits raus. Ich konnte nicht zaubern oder dergleichen, also konnte ich es, so sehr ich es mir auch wünschte, nicht mehr rückgängig machen. Betreten und mit klopfendem Herzen starrte ich mit meinen blutroten Augen auf den Boden und wartete auf die Reaktion. Aber erst Mal kam gar nichts - Predawn schwieg einen Moment. Das versetzte mir einen Stich ins Herzen, aber ich war zu feige um aufzusehen und ihr wutverzerrtes oder gar von Trauer erfülltes Gesicht zu sehen. Ich wollte auch gar nicht mehr wissen, wer dieser komische, blau haarige Typ war. Ich wollte, das er niemals aufgetaucht wäre. Das beste wäre gewesen, ich wäre schon während dem Arenakampf der beiden gegangen... Das wäre doch das beste für uns alle gewesen, dann- meine Gedanken unterbrachen, als ich die Hand des Mädchens auf meiner Schulter spürte und ich zuckte erschrocken zusammen. Und dann fing sie mit gedämpfter und bedrückter Stimme an zu erklären, um wem es sich bei dem Mann handelte. Noch immer wagte ich es nicht, auf zu blicken. Meine ganze Konzentration widmete sich nun Predawns Worten, um über den Lärm des Festes ja nichts zu verpassen. Als sie geendet hatte schwieg ich betreten, wusste nicht was ich sagen sollte. Glücklicherweise waren wir nun in der Schlange ganz nach vorne gerückt und die Braunhaarige bestellte, was sie wollte. Als sie mich dann fragte, ob ich auch was wollte, riss sie mich aus meinn Gedanken und ich schüttelte nur kurz den Kopf. Ich hatte keinen Appetit mehr. Mein Blick wanderte zu dem Stand, an dem eben noch der Typ - Atalas aus Team Rocket - gestanden hatte, aber er war verschwunden. Unwillkürlich bekam ich eine Gänsehaut. Wo er bloß hin war? Man wusste doch, wozu Team Rocket alles fähig war... Am liebsten würde ich jetzt irgendwo sein, wo man sicherer war als an so einem öffentlichem Platz. Außerdem war es rasend schnell dunkel geworden. Als wir los gegangen waren, war es gerade mal früher Abend gewesen, und jetzt strahlten am Himmel schon Mond und Sterne. Ich schluckte schwer, schwieg aber. Das konnte ich doch nicht sagen, das ich Angst hatte. Stattdessen wartete ich auf Predawn und kaute ohne es selbst wahrzunehmen auf meiner Lippe herum. Von Glutexos Streich bemerkte ich nichts...

Ein lautes knurren riss mich aus meinen Gedanken und erschrocken wirbelte ich herum. Hinter mir standen all unsere Pokemon: Absol, Klecks, Pretty, Glutexo und Griffel auf meiner Schulter. Und daneben entdeckte ich mehrere Team Rocket Mitglieder, wie sie sich die Menscheasse zu nutzen machten und sich mit leeren Pokebällen an unsere Pokemon ran machten. Mein Herz machte einen Hüpfer und vor Schreck stieß ich einen kleinen Schrei aus, dann stolperte ich verängstigt rückwärts und fiel auf dem Boden wo ich zitternd sitzen blieb. Nur durch Absols Knurren hatte ich das bemerken können. Aber meine Pokemon waren nicht auf den Kampf sezialisiert. Sie hatten keinerlei Chancen. Plötzlich entdeckte ich immer mehr Team Rocket Mitglieder zwischen den normalen Passanten und meine Augen weiteten sich voller Panik. Keiner der Anwesenden kam auf die Idee, uns zur Hilfe zu eilen. Sie standen nur da und starrten. Starrten auf mich herab, auf das Mädchen mit den weißen Haaren und den roten Augen. Auf das Mädchen was dort zitternd, panisch und völlig verängstigt auf dem Boden saß. Sie sahen einfach nur hin und ihre Blicke durchbohrten mich regelrecht. Absol hatte sich bereits schützend vor mir aufgebaut und knurrte bedrohlich, aber es half nichts mehr.

Sie sollten aufhören mich so anzusehen. Ihre Blicke. Ich bin anders. Sie sehen mich am als wäre ich ein seltenes Zootier. Ich bin anders. Überall Blicke. Und Team Rocket. So viele von ihnen. Sie wollten unsere Pokemon. Sie wollen sie immernoch. Sie dürfen Absol nicht bekommen. Niemand hilft. Sie gaffen alle nur. Sie sollen verschwinden. Ich soll verschwinden. Ich habe Angst. Ich habe Angst. Warum nur?

Mein Körper zitterte immer mehr und alle Farbe war aus keinem Gesicht gewischen. Meine blutroten Augen waren panisch geweitet und ich war unfähig, mich zu rühren. Und ich spürte ihre Blicke. Und ich sah Team Rocket. Und plötzlich spürte ich, wie meine Lunge enger wurde. Ängstlich probierte ich, tief ein und aus zu atmen, doch es funktionierte nicht. Eine weitere Welle Panik überfiel mich und fast augenblicklich fing ich am lautstark und röchelnd zu Husten. Zwischen jedem Huster schnappte ich nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenen doch mit jedem Atemzug wurde meine Lunge enger.

Nein. Nicht jetzt, bitte nicht jetzt. Zu viel Stress, zu viel Panik löst einen Anfall aus. Bitte nicht. Ich will nicht... Keinen Asthama Anfall, bitte nicht. Es soll aufhören. Hilfe. Hilfe. HILFE.

Innerlich schrie ich laut um Hilfe, doch in Wirklichkeit brachte ich keinen Ton über die Lippen. Stattdessen liefen die ersten Tränen über meine Wange und mit meiner zitternden Hand probierte ich meine Tasche zu öffnen, doch das Zittern war zu übermächtig geworden, so das mir nicht Mal mehr das gelang. Hilfesuchend sah ich mich um, nach Predawn oder Lee aber meine Sicht war verschwommen und ich konnte sie nicht entdecken. Zu viele Menschen. Wo waren sie? Weg. Niemand half mir. Keine Luft mehr.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:28 pm

Predawn nahm mit leuchtenden Augen ihre Süßigkeiten entgegen. Packte die Lakritzstangen und den Paradies-Apfel in ihre Tasche. Dann probierte sie von der Zuckerwatte und verzog geekelt ihr Gesicht. Wieso schmeckte die Salzig?! "Meine Zucker-" Sie brach mitten im Satz ab und wirbelte erschrocken herum. Lynn hatte geschrieen. Und dan sah sie es. Sah den Grund, warum Lynn plötzlich geschrieen hatte. Sie ließ die abartige Zuckerwatte fallen und rannte zum nächsten Rocket Rüpel um ihn einen saftigen Kinnhaken zu verpassen. Doch sie konnte schlecht die aber tausenden Rüpel nacheinander platt machen. Oh Gott! Was sollte sie jetzt tun? Sollte sie ihren Pokémon etwa befehlen Menschen anzugreifen? Aber ... Wenn es nötig war, dann würde sie es auch tun. Doch Pre kam gar nicht mehr dazu einem ihrer Pokémon zu befehlen, die Rocket Rüpel zu attackieren. Lynn fing plötzlich an zu röcheln und zu husten. Was war denn jetzt los. So schnell wie ein geölter Blitz war sie neben der Weißhaarigen und kniete auf dem Boden. Sie konnte sehen, wie sie mit zitternden Händen in ihrer Tasche kramte. Hatte sie Asthma? Egal, irgendetwas musste ja wohl in ihrer Tasche sein, dass diesen Anfall stoppen würde. Hektisch kramte sie in Lynns Tasche und zauberte Asthma Süray heraus. Lynn war entweder kurz davor Ohnmächtig zu werden oder war es schon. Egal, sie steckte dem Mädchen die Öffnung vom Asthma Spray in den Mund und drückte den Knopf, der dann das Spray befreite. Pre sah noch einmal auf und beobachtete wie Pretty versuchte Klecks zu beschützen. Absol stand immer noch knurrend vor ihnen. "Pretty; Aquawelle! Du musst sie aufhalten!" Brüllte sie ihrem Poémon zu. Sie hatte keine Ahnung, ob das hässliche Pokémon sie gehört hatte, aber Lynn lag immer noch bewusstlos auf dem Boden. Pre versuchte es noch einmal mit dem Asthma Spray. Es sol verdammt noch einmal funktionieren! Und wieder sah sie zu den Rüpeln, sie waren gerade dabei sich Pretty zu schnappen. Tränen fingen an die Wangen der Braunhaarigen hinunter zu fließen.


Er war verschwunden nachdem er einen guten Blick auf das Mädchen erhaschen konnte. Ja, sie war es wirklich gewesen. Doch er wollte sich nicht von ihr ablenken lassenn. Sein Beruf war wichtiger als irgendwelche Hirngespinste. Also machte er mit seiner Patroulie weiter. Bis jetzt schien noch nichts passiert zu sein. Doch er wusste, es würde sich ändern. Spätestens jetzt, wo es dunkel geworden war und seine untergesetzten Rüpel sich an den freiläufigen Pokémon versuchten. Als er unauffällig durch die Menge schreitete, konnte er beobachten, wie seine Rüpel erfolgreich Pokémon einsammelten. Dieser Jahrmarkt war ein wunderbarer Einfall gewesen. Er war nun am anderen Ende des Festes angekommen. Zeit wieder umzudrehen. Also wanderte wieder zum Oliviana Eingang. Plötzlich kamen ihm immer weniger Menschen entgegen. Es musste irgendetwas passiert sein. Diese verdammten Rüpel! Konnten die sich kein einziges Mal schlau anstellen? Er kam dem Oliviana Eingang immer näher. Doch nun stand eine riesige Menschenmenge in seinem Weg. Diese verdammten Rüpel ... ! Grob drängelte er sich an den Leuten vorbei und konnte das ganze Theater sehen. Warum hatten diese Deppen sich genau die Zwei als Opfer ausgesucht? Wütend kämpfte er sich zu seinen Rüpeln durch. "Hört damit auf. Sofort." Befahl er mit einem Ton, der keinen Widerspruch duldete. Die Rüpel sahen etwas entsetzt zu ihrem Chef, doch verschwanden dann in der Menge. Atlas schritte zu den beiden am Boden liegenden Mädchen herüber. Er sah Predawn in ihre dunkelgrünen Augen. "Nimm deine Freundin und verschwinde von hier." Knurrte er.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:29 pm

Lee beschloss es auch einmal am Schießstand zu versuchen. Er konnte die beiden immernoch nicht erkennen, aber Suchen hatte in dieser Menschenmasse keinen Sinn. Er hoffte, dass sie irgendwann einmal hier vorbeikommen könnten. Die Chance war jedenfalls größer, als wenn er selbst sich auch noch durch die Massen zwängen würde. Sein Raupy, das ihm auf der Schulter saß, feuerte ihn dabei schlagkräftig an. Zuerst brauchte er ein wenig um sich einzufinden, und schoss deswegen einige Male vollkommen daneben. Einmal verfehlte er sogar den Standbesitzer nur knapp. Da war es nur gut, dass die Pfeile, mit denen geschossen wurde, eine Gummispitze hatten, und ihn ohnehin nicht sonderlich verletzt hätten. Nach einigen Versuchen war er sogar so gut, dass er einen kleinen Teddybären gewann, was mitunter an Raupys guter Unterstützung lag. Es war ein kleiner, Brauner, der ein rotes Stoffherz in den Pfoten trug.
Nachdem er den Teddybären gewonnen hatte, beschloss Lee vorerst aufzuhören und weiter die Augen nach den beiden offen zu halten. Mittlerweile war es stockduster geworden, und die Sterne waren, trotz der Beleuchtung, am Himmel zu sehen. Lee beschlich das leise Gefühl, als wären die beiden schon längst zum Pokémon Center zurückgegangen und hätten sich schlafen gelegt. Die Möglichkeit bestand schließlich auch.

Lee überlegte daraufhin einen Moment und geschloss Schwester Joy zu fragen, ob die beiden schon schlafen gegangen wären. In dem Moment hörte er einen Schrei und drehte sich reflexartig um. Er konnte trotzdem aus der Richtung des Schreis nicht viel sehen, weshalb er empfahl sich gut festzuhalten, und sich dann durch die Menschenmengen zwängte. Er sah eine Gruppe Team Rockets dabei, wie sie versuchten ein paar Pokémon zu stehlen, und ein Mädchen, das auf dem Boden lag. Bei genauerem Hinsehen erkannte er, dass es Lynn war. Fast reflexartig zog er den Pokéball von Noctuh und rief es herbei. Er befahl ihm die Rockets mit Luftschnitten anzugreifen, in der Hoffnung sie bei ihrem Versuch abzubringen und Lynn zu befreien. Leider waren es so viele, dass es nur bedingt zu klappen schien. Schließlich kam aber ein Mann mit türkisen Haaren, der anscheinend der Anführer der Rockets war, und befahl von ihnen abzulassen. Als dann Pre und Lynn das Straßenfest verlassen sollten, schloss sich Lee den beiden an. Er versuchte Pre dabei zu helfen, dass sich lynn beruhigte und schenkte ihr den Teddy, den er gewonnen hatte, dann sah er fragend zu den beiden.
"Was ist passiert?"
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:29 pm

Meine Sicht war verschwommen, und ich war so sehr damit zu beschäftigt nicht zu ersticken, zu sehr damit beschäftigt an mein Asthma Spray zu kommen, das ich von dem was um mich herum passierte fast gar nichts mehr mitbekam. Nur ihre Blicke spürte ich. Und so merkte ich auch nicht, wie Predawn herum wirbelte und einem der Rüpel einen Kinnhaken verpasste - bewundernswert für ein Mädchen. Ich hätte das nicht geschafft. Meine Hände waren mittlerweile an meinen Hals geschossen, den Versuch meine Tasche zu öffnen hatte ich aufgegeben. Es war zwecklos. Überall standen Menschen, alle starrten sie mich an, alle beobachteten sie hautnah wie ich vor ihren Augen fast starb - und niemand tat etwas. Was für ein tolles Publikum. Wenn ich nicht gerade einen Anfall gehabt hätte, und wenn ich nicht ich sondern beispielsweise Predawn wäre hätte ich mich jetzt lautstark bei ihnen bedankt. Aber es ging nicht. Denn ich war allein unter tausenden Menschen, und ich starb. Meine Augen verdrehten sich und die ganze Welt drehte sich, ich war kurz davor das Bewusstsein zu verlieren.

Wie durch Watte spürte ich, wie mir etwas in den Mund geschoben wurde. So richtig registrierte ich es gar nicht, es ging alles so langsam und ich wollte nur noch meine Augen schließen und schlafen. Ich wollte das das alles, was man Leben nannte und doch meine persönliche Hölle war, so schnell wie möglich ein Ende hatte. Endlich würde es vorbei sein... Und dieser Abend war doch der schlimmste von allen gewesen. Wie ironisch wenn es gerade jetzt vorbei sein sollte. Doch mit einem Mal verschwand die riesige, flauschige Wolke die mich umgeben hatte und ich wurde erneut von der harten Realität umgeben. Eindrücke strömten auf mich ein und ich hatte das Bedürfnis mich zu einer Kugel zusammen zu rollen, die Augen fest zusammen zu pressen und meine Hände auf meine Ohren zu drücken. Dann bemerkte ich das Spray - bemerkte wie ich es reflexartig und röchelnd einatmete. Bemerkte, wie ich hustend und spuckend wieder vollkommen zu mir kam, wie ich vorne über gebeugt auf dem harten Asphalt kniete und nach Luft schnappte. Und bemerkte letztendlich auch, wie ich wieder Luft bekam womit auch ein kleiner Teil meiner Panik verschwand. Ich konnte atmen. Ich würde nicht sterben - ich konnte atmen. Wenn es auch immer noch an Schnappatmung erinnert, ich war gerade nicht in der Lage Verfassung Mal tief ein und aus zu atmen, konnte ich doch spüren wie Luft in meine Lungen eindrang. Was für ein befreiendes Gefühl. Das zittern meines Körpers ließ langsam nach und auch meine Sicht wurde wieder klarer - ich erkannte Pre wie sie neben mir kniete. Hatte sie mich gerettet? Ich wollte mich bedanken, irgendetwas sagen, doch da merkte ich, wie sie weinte. Und dann ging auf ein Mal alles ganz schnell. Mein Blick huschte umher. Noch immer hatte sich eine unglaublich große Menschenmenge um uns versammelt und schien mir, als würden sie alle nur mich anstarren. Ein seltsames Zootier. Mit großen Augen registrierte ich dies alles, und sank langsam in mir zusammen. Sie durchbohrten mich, spießten mich auf, hängten mich an den Pranger.

Mit erneut zitternder Hand tastete ich nach Absol, welches sofort neben mir auftauchte. Ängstlich rollte ich mich zusammen, schlang meine Arme um den Körper meines Pokemons und verbarg mein Gesicht in seinem Fell. Warum konnte ich mich nicht in Luft auflösen? Warum nicht? Das würde alles so viel einfacher machen... Verängstigt wie ich war registrierte ich den Wetterumschwung gar nicht, registrierte nicht wie es erst sanft und dann immer stärker anfing zu regnen. Auch bemerkte ich nicht wie sich die Menschentraube langsam aber sicher wieder auflöste. Das Spektakel war vorbei - nun konnte man ja wieder gehen, egal, was man zurück ließ. Und es tat mir Leid. Ich hatte den ganzen Abend ruiniert, hatte ein riesiges Drama veranstaltet... Hatte bestimmt auch Predawn und Lee in ein schlechtes Licht gerückt. Auch den Teddybär bemerkte ich erst gar nicht richtig - da war etwas flauschiges in meiner Hand, das ich fest drückte, aber ich war zu durcheinander und zu verängstigt um mir darüber Gedanken zu machen. Und an Team Rocket dachte ich erst gar nicht... was Atals getan hatte hatte ich ebenfalls nicht richtig mitbekommen. Unterbewusst spürte ich, wie mir heiße Tränen die Wange hinunter liefen und in Absols Fell verschwanden. Ein zittern lief durch meinen Körper, welches einen lautlosen Schluchzer verriet.

»Es tut mir Leid...«, flüsterte ich leise und mit erstickter Stimme. Es war fast unmöglich das zu hören - schließlich war mein Gesicht noch immer in dem Fell meines treuem Partner verborgen. Ich hatte wieder alles verdorben. Erneut. Ich sollte gehen. Am ganzen Leibe zitternd probierte ich langsam mich aufzurichten und kam schwankend zum stehen. Absol richtete sich ebenfalls auf und sah mich mit einem traurigem Blick an. Meine Haare und meine Kleider klebten mir nass am Körper und eine Mischung aus Regen und Tränen liefen meine Wange hinunter, meine Augen waren gerötet.

»Es tut mir.. wirklich Leid... Ich.. ich sollte gehen...«, wiederholte ich stockend und drehte mich um. Mit zitternden Knien und kaum Kraft schaffte ich gerade mal drei Schritte, dann knickte ich ein und landete mit den Knien schmerzhaft auf dem Boden, wobei ich sie natürlich auch Aufriss. Wütend auf mich selber ballte ich meine Hände zu Fäusten und biss mir auf die Unterlippe. Warum konnte ich nie etwas richtig machen?
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:29 pm

Predawn starrte zu Atlas. Wieso stoppte er seine Leute? Egal, Lynn kam neben ihr wieder zu Bewusstsein. Schnell stand die Braunhaarige auf und ließ ihre Pokémon die Bälle zurück. Dann wollte sie Lynn hoch helfen, doch die versuchte gerade im Fell ihren Absols zu verschwinden. Jedenfalls sah es so aus. Ein plötzlicher Ruck dürchlief das Mädchen. Predawn sah nun noch trauriger aus als zuvor. Das arme Mädchen schien alles andere als okay. Auch als sie aufstand, sie sah so mikrig und dünn aus, so wie ihr die Klamotten nass am Leib klebten. Selbst sah Pre auch nicht gerade besser aus, nur war sie nicht so dürr. Die Augen ihrer Freundin waren noch röter als sonst. Hatte sie geweint oder weinte sie immer noch? Bei dem Regen konnte sie nichts erkennen. Auf das was die Weißhaarige dann sage, klappte Predawn wortwörtlich die Kinnlade herunder. Sie wollte gehe? Einfach so? Jetzt?! Das Mädchen drehte sich um und ging eins, zwei, drei Schritte bevor sie in sich zusammen sackte. Predawn war natürlich sofort bei ihr. "Du willst doch jetzt nicht einfach abhauen, oder?" Fragte sie mit prüfenden Blick. Dann seuftzte sie. "In diesem Zustand würdest du sowieso nicht allzu weit kommen." Die Braunhaarige hob den durchnässten Teddybär vom Boden auf und zog Lynn ohne zu fragen auf ihre wackeligen Beine. Den Bären drückte sie dem Mädchen wieder in die Hände. Frustriert stellte sie fest, dass sie so nicht weit kommen würden. Sie wollte hier weg. Jetzt sofort. Sie würde sich wohl oder übel ein Beispiel an Atlas' Rat nehmen. Von hier verschwinden. Und zwar mit Lynn und Lee. Sie sah zu dem Jungen. Er fragte die wohl unpassenste Frage überhaupt. Mit zusammen gebissenen Zähne antwortete Pre kurz mit einem "Erklär ich dir später.". Dann drehte sie Lynn den Rücken zu. "Spring auf meinen Rücken, ich trage dich." Befahl sie kurzerhand. Doch wo würden sie hingehen? Soweit sie weiß, war die nächste Stadt Teak City. Doch um dort hinzukommen müssten sie über zwei Routen gehen. Predawn war zwar viel kräftiger als sie aussah, aber solange könnte sie selbst eine dünne Lynn nicht tragen. Sie musterte Lee. Der Blonde sah auch nicht gerade nach dem Stärksten aus, aber er würde ihr wohl oder übel beim tragen helfen müssen.

"Ich würde sagen, wir gehen weiter nach Teak City." Meinte sie mit einem flüchtigen Blick zu Lee. Sie hoffte er würde es verstehen. Was auch immer. Vielleicht, dass sie sich um Lynn kümerten. Oder so. Sie hatte selbst keine Ahnung was sie Lee gerade zu verstehen geben wollte. Jedenfalls wollte sie raus aus Oliviana City. So schnell wie möglich.


tbc: Route 39? ~
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:30 pm

Lee konnte nicht wissen, dass die Frage gerade unpassend war. Er wusste ja nicht was passiert war, deswegen war es wohl die naheliegendste Frage, die möglich war. Jede andere Frage, wie 'Wie hat die Zuckerwatte geschmeckt?' oder 'Hey Pre, hast du dir heute morgen die Zähne geputzt?', würden,zumindest in seinen Augen, wie blanker Hohn klingen. Dass Pre diese Frage unangenehm war, konnte er ja nich wissen. Aber gerade jetzt, wo Lynn fast daran gestorben war, war sie ihm extrem wichtig gewesen. Doch scheinbar half das alles nichts. Pre wollte nicht darüber reden, deshalb beschloss Lee die Frage auf später zu verschieben, denn im Moment gab es wichtigeres. Lynn war immernoch zu schwach zum laufen, aber trotzdem wollte sie sich plötzlich aus dem Staub machen. Lee stimmte mit Pre darin überein, dass sie sie nicht einfach so ziehen lassen konnten. Sie würde in ihrem Zustand ohnehin nicht sonderlich weit kommen, aber Pre konnte sie auch nciht den ganzen Weg über nach Teak City tragen, das würde selbst die kräftige Predawn nicht überstehen, und Lee konnte es sich nicht leisten gleich zwei Mädels dabei zu haben, die vollkommen am Ende waren.
"Am besten wir wechseln uns ab. Sag bescheid, wenn du eine Pause brauchst, dann nehm ich sie auf den Rücken.", gab Lee Pre zu verstehen. Lynn war zwar wirklich sehr mager, doch mochte auch sie einiges wiegen. Dazu der ganze Weg nach Teak City. Lee fragte sich ohnehin, warum sie jetzt sofort dahin wollte, leuchteten doch immernoch die Sterne über ihren Köpfen. Lee war der einzige der beiden, der in den letzten stunden etwas Schlaf abbekommen hatte, die beiden anderen waren immernoch durchgängig aufgewesen. Aber gut, wenn sie noch wach bleiben konnten, wollte Lee sie nicht aufhalten. Sie würden schon merken, wenn ihnen die Augen zufielen.

Sie kamen am Stadttor vorbei. Die bunten Fähnchen, die am Tag geleuchtet hatten, waren nunmehr dunkel und recht matt. Da gerade windstille war, bewegten sie sich auch nicht. Vor ihnen lag Route 39, auf der sie gestern trainiert hatten. Jetzt, im fahlen Mondlicht, sah sie doch recht gespenstisch aus. Er meinte sogar ein Noctuh gehört zu haben, zumindest ein... "Huh huh, Noctuh!" Da war es schon wieder. Lee war zwar schon ein paar mal Nachts gereist, doch immer hatte es ein schlimmes Ende gehabt. Er erinnerte sich an die Nacht im Rosalia Wald, als sie sich verloren hatten, der markerschütternde Schrei in der Dunkelhöhle, und wie sie während dem rennen stolperten, und im Schlamm ohnmächtig liegen blieben. Als nächstes konnte er sich nur noch daran erinnern, wie sie plötzlich im Pokémon Center von Viola aufwachten. Falk hatte sie angeblich damals aus dem Schlamm gezogen. - Und wie es der Zufall so wollte, fing es nun auch an leicht zu regnen. Na toll.
Sie schlichen über die Route. Vor ihnen lag die Kuh-Muh-Farm. Lee wollte gerade fragen, ob sie dort nicht eine Rast machen sollten, aber er sah, dass dort kein Licht mehr brannte. Die Weide war genauso verlassen, und er konnte bis hierher hören, wie der Wind durch die Ritzen der Scheune pfiff. Aus seiner Sicht keine Idee die Besitzer jetzt aus dem Schlaf zu klingeln. Wer weiss, vielleicht würde sie im Schlaf ein Iksbat das Blut aussaugen und sie würden selbst zu einem werden? Nein, darauf konnte er verzichten. Wie konnte er dann seinem Glutexo beibringen, dass er plötzlich auch ein Pokémon war? Er warf einen Blick auf Glutexo. Sein Kumpel schien die Dunkelheit nichts auszumachen, Wie auch, es hatte ja immer sein Licht dabei. Nur der Regen schien ihn etwas zu stören, es hatte sich ein schützender Nebel um seine Schwanzspitze gebildet, der dafür sorgte, dass die Flamme nciht ausging. Eine Art Schutzreaktion, die Pokémon seiner Evolutionsreihe entwickelt hatten. Schließlich sorgte eine erloschene Flamme an der Spitze für den Tod des Pokémon, deshalb war sie ganz zweckdienlich. Er beschloss sich die Furchtlosigkeit von Glutexo als Beispiel zu nehmen, schließlich war es genug, wenn er verunsichert war, er wollte sein Pokémon ja nicht anstecken.
Raupy bekam von der ganzen Nacht überhaupt nichts mit. Es hatte sich wieder in seinen Rucksack gelegt und war wieder eingeschlafen. Jetzt, wo der Lärm des Straßenfests hinter ihnen lag, konnte es beruhigt wieder einschlafen, und solange keienr vor Schreck anfing zu schreien, würde es diesmal auch ausschlafen können. Raupy hatte es gut, fand Lee. Vielleicht war es doch keine so schlechte Idee ein Pokémon zu sein. Immerhin konnte man sich dann dauernd in seinem Pokéball ausruhen. Leider kam diese Einsicht zu spät, und Route 39 lag schon ein Stückchen hinter ihnen. Es war zu spät um umzukehren. Vor ihnen lag nun Route 38. Ein längerer Pfad, der stark mit Gräsern, Bäumen und Büschen bewachsen war, er war mehr Naturbelassen, als der Pfad hinter ihnen.


---> Route 38
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:30 pm

« Oliviana City -- Route 39

Verzweifelt hockte ich auf dem kalten Boden und konnte mich nicht rühren. Mir fehlte einfach die Kraft. Als wäre jemand gekommen, und hätte sie mir einfach ausgesaugt, alles auf ein Mal. Ich fühlte mich schwach und zerbrechlich, noch nicht Mal die Gegenwart von Absol konnte mir das Gefühl der Sicherheit geben, was ich sonst immer spürte, wenn er ganz in meiner Nähe war. Und erst jetzt bemerkte ich die Nässe, spürte die Kälte die mir in die Glider kroch und mit eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Regen, Alles roch nach Regen. Normalerweise liebte ich diesen Geruch über alles, doch heute konnte ich ihn nicht genießen. Ich wollte die Augen schließen und erst in ein paar Tagen wieder aufwachen: Wenn die ganze Situation vergessen waren, wenn die Schmerzen in meinen Knien verschwunden und die Energie in meinen Körper zurück gekehrt war. Aber ich wusste, das es nicht ging, das es unmöglich war. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich Predawn, die nun neben mir auftauchte. In ihrer Hand hielt sie einen durchnässten Teddybär, welchen sie mir in die Hand drückte und den ich Stirn runzelnd musterte. Der ist nicht mir, wollte ich sagen, doch ich konnte nicht. Sie hatte sicherlich ihren Grund, ihn mir zu geben... Also umklammerte ich ihn einfach nur mit meiner versteiften und vor Kälte bereits blau angelaufenen Hand. Eigentlich war es ganz gut: Ich hatte etwas, an dem ich mich fest halten konnte und das verhinderte, das ich in einem tiefem, schwarzem Meer verschwand. Ich sah, wie die braun haarige zu mir sprach, doch es schien als wäre ich taub, ich konnte nichts hören. Erst nach ein paar Sekunden in denen ich sie schweigend angesehen hatte, drangen ihre Worte zu mir durch. Nicht abhauen? Nicht weit kommen? Aber, doch, ich musste doch... Ich holte tief Luft, um etwas sagen zu können.

»Doch... Ich muss doch... gehen... ihr könnt... ohne mich... besser...«, probierte ich meine Gedanken stockend zu erklären, doch was dabei raus kam konnte wohl niemand verstehen außer ich. Schon wieder brannten Tränen in meinen Augen, doch ich probierte sie mit aller Kraft zu unterdrücken, bloß nicht schon wieder weinen, bloß nicht schon wieder weinen. Ich spürte, wie Predawn es irgendwie schaffte, mich hinzustellen und mich so stütze, das ich nicht wieder sofort umkippen würde. MIt einer Spur Bewunderung im Blick sah ich sie an. Sie war so stark... Körperlich und Seelisch... Warum konnte ich nicht so sein? Warum musste ich so sein, wie ich war und immer allen zur Last fallen? Warum? Warum ich? Es dauerte kurz, bis ich verstand, was das 'Erkläre ich dir später' von Predawn bedeuten sollte. Sie meinte wohl Lee, der scheinbar irgendetwas gefragt hatte, das ich nicht mitbekommen hatte. Als ich seinen sorgenvollen Blick entdeckte, sah ich schnell weg und spürte wie ich leicht rot anlief. Und ehe ich mich versah befand ich mich plötzlich auf dem Rücken meiner neuen Freundin und wir hatten uns in Bewegung gesetzt, verließen die Stadt. Ich wollte mich wehren, wollten den beiden nicht noch mehr zu Last fallen, als ich es eh schon tat, aber es gelang mir einfach nicht. Stattdessen rutschte meine Wange auf ihre Schulter und ich fiel in eine Art Trance. Fast so als würde ich schlafen, nur das ich es nicht tat und noch etwas von meinem Umfeld mitbekam.

»Es tut mir Leid... Ich will euch nicht... zur Last fallen...«, flüsterte ich mit letzten Kräften und das so leise, das vermutlich nur Predawn es hören konnte. Nebenbei vernahm ich noch wie Lee sagte, das sie sich mit dem tragen abwechseln sollte und mein Herz verkrampfte sich. Immer musste mir geholfen werden, nie konnte ich Mal jemandem eine Hilfe sein. Dabei wollte ich das doch so gerne... Schließlich ließen wir Oliviana City hinter uns, was mich en Stück erleichterte, wenn ich ehrlich bin. Diese Hafenstadt war fortan mit schrecklichen Erinnerungen verbunden, und des erste Mal wurde mir klar, wie nah ich dem Tod gewesen war, und ich bekam Angst. Mein Herz fing panisch an zu klopfen, und verzweifelt probierte ich mich zu beruhigen. Ich war nicht Tod. Doch jetzt machte mir plötzlich alles Angst: Die Nacht, die Dunkelheit, der Schatten eines Baumes, ein Geräusch. Immer wieder zuckte ich erschrocken zusammen und umklammerte den kleinen Teddybär, den ich noch immer in der Hand hielt, immer fester, zerquetschte ihn nahezu. Ich wollte hier weg, ich hatte Angst. Schließlich sah ich einfach nur noch auf Absol, welches neben Predawn herlief, doch auch das konnte meine Angst nicht vollkommen vertreiben. Wie konnte ein Tag, der so schön begonnen hatte, so schrecklich enden? War das überhaupt noch normal? Das konnte doch nicht sein... Ich spürte, wie meine Augen immer schwerer wurden, doch mit Gewalt hielt ich mich wach.

» Teak City - Pokemon Center
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:31 pm

Predawn hatte Lynn schon auf dem Rücken und war auch schon längst losgegangen. Keine Zeit zu verlieren. Sie unterdrückte einen Gähner. Eigentlich hatte sie heute gar nicht geschlafen ... Doch das machte ihr nichts aus. Sie kannte sowas von den Fischerausflügen ihres Vaters. Da war sie ein paar mal mitgegangen. Die Fischermänner hatten oft die Nacht durchgezecht. Karten gespielt und so. Natürlich hatte Predawn da mitgemacht. Die Arbeiter ihres Vaters waren immer sehr nett gewesen. Plötzlich wurde sie aus den Gedanken gerissen. Lynn war mit ihrer Wange auf ihre Schulter gerutscht. Sie blickte über ihre Schulter. Niedlich, es sah so aus als würde sie schlafen. Ein halbherziges Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Hoffentlich würde es der Weißhaarigen bald besser gehen. Nach einiger Zeit hörte sie die leise und schwache Stimme ihrer Freundin. "Du bist doch keine Last für uns. Wir tun das doch gerne für dich." Gab sie auch nur flüsternd zurück. Mit besorgten Blick sah sie wieder über ihre Schulter. "Wir sind Freunde und Freunde helfen sich gegenseitig, ohne etwas vom anderen zu erwarten." Erklärte sie und lächelte der Weißhaarigen aufmunternd zu. Dann ging sie einen Schritt schneller, sodass sie neben Lee ging. Sie warf dem hellhaarigen Jungen einen Blick zu, der bedeuten sollte, dass sie ihm un die heutigen Geschehnisse erklären wollte. "Wir haben vom Pokémon Center die Musik gehört ... Dann sind wir zum Fest gegangen und ..." Sie legte eine kleine Pause ein, um noch einmal tief ein und aus zu atmen. "Ich habe da jemanden gesehen. Jemanden den ich eigentlich nur vergessen wollte. Jedefalls wollten die Leute von Team Rocket uns die Pokémon stehlen und Lynn bekam einen Asthma-Anfall. Und, und. Sie hätten Pretty fast gehabt. Doch dann kam er. Atlas. Er hat seine Leute verscheucht und mir gesagt ich sollte von hier verschwinden." Wieder machte sie eine Pause. Sie sah Lee mit einem unwohlen Blick an. Sie setzte an, noch etwas zu sagen, doch hielt inne. Schluckte einmal. "Ich frage mich die ganze Zeit, wieso er nicht den Moment genutzt hatte, um mir die Pokémon zu stehlen. Er ist schon seit Jahre darauf aus, mich als Feind zu verlieren. Er, er ..." Sie schütterlte ihren Kopf. Noch immer verstand sie nicht, warum dieser Kerl wollte, dass sie Team Rocket beitrat, Klar, er wollte sie nicht als Feind, aber sie verabscheute Team Rocket. Wieso versuchte er es überhaupt? Warum hatte er sein Leute heute weggeschickt? Sie wäre ihm doch nicht mehr gefährlich gewroden, wenn sie keine Pokémon mehr besaß. Das ... machte alles keinen Sinn. "Er hat mich schon oft gebeten Team Rocket beizutreten. Doch das heute ... Das macht mich einfach nicht schlau." Sie blickte nach oben, zu dem dunkelblauen, fast schwarzen Himmel. Die Sterne leuchteten einfach wunderschön. Warum musste dieser Tag so enden? Heute war soch alles so schön gewesen ...

Predawn hatte keine Ahnung wie weit sie schon gekommen waren oder wie weit es noch nach Teak City wäre. Aber Route 38 hatten sie schon hinter sich gelassen. Wenn man den Schilder glauben schenken durfte. "Du, Lee? Könntest du Lynn für eine Weile nehmen? Ich brauche eine Pause." Sagte sie und stieß demonstrativ einen langen und erschöpften Seufzer aus.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:31 pm

Lee ging über den feuchten Weg. Durch den Regen war der Boden leicht aufgeschwemmt, war matschig. Das konnte Lee mit den Augen nur erahnen, denn die Sterne gaben zwar sehr viel Licht her, doch der Boden erschien einfach nur schwarz, ungeachtet dessen, dass es fast Vollmond war. Jeder Schritt erstickte in dem weichen Boden, sodass es ungewohnt still war. Zu still...
Plötzlich blieb Lee stehen. Es packte ihn wieder dieses extreme Gefühl beobachtet zu werden, in der Klemme zu stecken. Er versuchte sich zusammen zu reißen, aber davon nichts nach außen durchscheinen zu lassen, war unmöglich. Denn er bekam in diesem Moment selbst nicht viel davon mit, was auf Route 38 passierte. Doch diesmal war etwas anders. Er fand sich in einer dunklen Höhle wieder. Er hatte das Gefühl schonmal in dieser Höhle gewesen zu sein. Doch keine Zeit um sich zu erinnern. Er hatte das Gefühl ganz schnell auf die anderen Seite der Höhle zu gelangen, deshalb fing er intuitiv an zu laufen. Er lief und lief, und das Licht am Ende des Ganges schien immer näher zu kommen. Er hörte einen Schrei... zu spät... Er wusste nicht mehr, wann er diese Anfälle zuletzt gehabt hatte, oder durch was sie ausgelöst wurden, noch wie man sie beenden konnte. Er wusste nichtmal was das für eine Höhle gewesen ist, die ihm so bekannt vorkam. Er wusste nur eines. Dass er wieder bei Pre und Lynn war, und hoffte, dass sie das in der Dunkelheit nicht mitbekommen hatten. Bei Lynn machte er sich keine Gedanken, und Pre war vorweg gegangen. Vielleicht hatte er ja Glück?

Pres Worten an Lynn konnte er sich nur anschließen. Die hatte einfach recht. Wie kam Lynn nur auf die Idee sie würde uns eine Last sein? "Mach dir keinen Kopf darum, Lynn. Wir sind gerne für dich da." Schmunzelnd sah Lee zu ihr, als er sah, dass sie immernoch den Teddy umklammert hielt, den er ihr geschenkt hatte. Er hätte ihr gerne noch etwas besseres geschenkt, aber in diesem Moment hatte er das Gefühl, dass es nichts besseres hätte geben können, das er ihr hätte schenken können.
Daraufhin erzählte Pre ihm, wie sie auf das Fest gekommen waren, und was vorgefallen war. "Hmm, die laute Musik hatte mich aus dem Schlaf geholt. Als ihr nicht mehr im Pokémon Center wart, bin ich der Musik auch gefolgt, in der Hoffnung, ich würde euch da finden. Aber ich hab euch leider erst gefunden, als das Tumult schon losbrach. Ich hab versucht die Rockets mit Noctuh von euch fernzuhalten, aber wirklich von euch abgelassen haben sie erst als dieser Atlas kam... tut mir Leid... es waren einfach zu viele." Leicht niedergeschlagen sah Lee zu den beiden. Darauf, was Atlas von Pre wollte, konnte er sich auch keinen Reim machen. "Die Pokémon kämpfen zwar, aber wenn er dich schon oft gebeten hatte... du hattest immer nur ein Barschwa. Vielleicht denkt er, dass, wenn er dir dein pokémon wegnimmt, du mit jedem x-beliebeigen anderen das selbe ausrichten könntest. Und solche Leute, würde ich mir auch nicht zum Feind machen wollen."

Pre fragte ihn, ob er nun Lynn nehmen wolle. Lee hatte ncihts dagegen, und nahm sie anstelle von Pre auf den Rücken. Sie war wirklich nicht schwer, ein Federgewicht. Kein Wunder, dass Pre sie bis hierher schleppen konnte, doch lee wusste nicht, ob er sich freuen, dass er so wenig zu tragen hatte, oder sich Sorgen machen sollte, dass Lynn so abgemagert war. Vielleicht sollten sie ihr mehr zu essen geben? Er versuchte sich zu erinnern. Hatten sie ihr immer alles weggegessen? Konnte sie sich bei dem essen nicht durchsetzen? Lee konnte sich nicht dran erinnern, dass es so gewesen sein könnte. Nein, oder doch? Er nahm sich vor demnächst mehr darauf zu achten.
Es dauerte nicht lange, bis die Stadttore von Teak in Sicht kamen. endlich hatten sie es geschafft.


---> Teak City/Pokémon Center
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:32 pm

cf: Route 38

Predawn dachte über das nach, was Lee gesagt hatte. Könnte sie mit jedem X-beliebigen Pokémon das selbe anrichten? Das bezweifelte sie. Pretty war zwar nur ein Barschwa ... aber das heißt noch lange nicht, dass sie mit einem anderen Pokémon ein besseres Team bilden würde. Pretty und sie sind durch Jahrelanges Training zusammengewachsen. Sie kennt das kleine Pokémon in und auswendig. Mit einem neuen Pokémon ist das wohl eher das Gegenteil. Selbst wenn Kleck alt genug wäre, sie könnte mit ihr keinenfalls so gut kämpfen wie mit Pretty, oder? Das wäre doch ... komisch. Nicht, dass sie dachte, sie wäre nicht gut im Kämpfen mit Pokémon, aber ... Sie hatte bis jetzt mit keinem anderen Pokémon außer ihrem Barschwa gekämpft.

Nachdem Lee Lynn von ihr übernommen hatte, ging es es Pre trotzdem nicht besser. Sie fühlte sich einfach nur schlapp. Müde, ausgelaugt. Und ihr Kopf schmerzte. Hoffentlich kamen sie bald in Teak City an ... Wenn nicht, dann würde sie sich einfach auf den Boden legen. Ihre Schritte schleiften schon über den Boden und ihre Augen waren halb geschlossen. Sie ... musste es noch bis ins Pokémon Center schaffen. Lee konnte sie nicht auch noch tragen. Schließlich war sie nicht so ein Fliegengewicht wie Lynn. Außerdem bezweifelte sie, dass er beide gleichzeitig tragen konnte. SIe stapfte einfach Lee hinterher. Achtete überhaupt nicht auf den Weg. Sie bemerkte nicht einmal, dass sie schon in Teak City waren. Sie wachte erst aus ihrer Trance auf, als sie im Pokémon Center ankamen. Dort gähnte sie einmal ausgiebig und rieb ihre Augen. Müde lehnte sie sich an die Wand. Muss ... schlafen ... Ihre Augen wäre beinahe zugefallen, doch dann erregte etwas ihre Aufmerksamkeit und die Braunhaarige war fürs erste wieder wach. Ein blondes Mädchen, vielleicht ein zwei Jahre jünger als sie, kam zu Lee. Kannte er sie? Anscheinend schien sie ihn zu kennen. Pre bekam gerade noch so mit, wie eine Schwester Joy mit einer Trage für Lynn ankam. Müde nickte sie der Rosahaarigen zu. Zu mehr war sie einfach nicht zu stande. Predawn grinste nun in sich hinein. Das Mädchen da hatte Lee vermisst? Seine Freundin oder was? Sie ließ ein leises Kichern aus. Süß. "Na, Lee? Ist das deine kleine Freundin?" Fragte die Braunhaarige neckend. Es lag so viel Müdigkeit in der Stimme, dass sie sich irgendwie ... betrunken oder unter irgendwelchen Drogen anhörte. Als sie das bemerkte räusperte sie sich etwas peinlich berührt. Sie. Brauchte. Jetzt. Wirklich. Schlaf.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:32 pm

BeitragThema: Re: Pokémon Center So 19 Aug - 4:56 Mit einem Zitat antworten
---> Route 38

Lee erreichte ebenfalls Teak City. Er trat mit Lynn auf dem Rücken, die schon längst eingeschlafen zu sein schien, durch das Stadttor und ging zielstrebig durch die Straßen der Stadt. Teak sah ganz nett aus, schien aber auch größer zu sein als Oliviana. Die Stadt lag in einem dichten Wald. Überall rings herum sah man dunkle Bäume, manche waren tiefgrün, andere schimmerten in orange-roten Farben. Das konnte Lee trotz der Dunkelheit erkennen, schließlich boten die Sterne und der Mond bei dem wolkenlosen Himmel genug Licht. Er konnte im Norden sogar die zwei Türme sehen, die schon vor Jahrhunderten in Teak erbaut wurden. Aber das war erstmla nebensächlich. Lynn musste unbedingt ins Pokémon Center, und Pre schien auch schon unheimlich erschöpft zu sein. Ganz anders als er selbst. Er war einigermaßen ausgeruht, als sie schließlich das Pokémon Center betraten. Pre bekan schon nichts mehr mit, als Schwester Joy kam und Lynn auf eine Trage legte.
Plötzlich wurde er von hinten überfallen. Er fragte sich, ob derjeinige ihn entführen wollte, und er ihm einen überbraten und flüchten sollte. Doch da hörte er, wie sie seinen Namen sagte, und er erkannte sofort die Stimme. "Rio?" Er drehte sich um, und erkannte sie. Er hatte dabei immernoch seine Kette um, die sie ihm damals geschenkt hatte, und umarmte sie. "Ich dachte du wärst beim Überfall von Team Galaktik ums Leben gekommen? Hast du noch lange nach mir gesucht?"

Bei Pres komischer Frage, schaute er sie nur musternd an. "Wolltest du nicht ins Bett, Pre?"
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:32 pm

Panzaeron hatte ihr, bei dem Flug nach Teak City, die Kette wiedergegeben die ich in Jubelstadt verloren hatte. Da diese da doch ziemlich beschädigt war, hatte RIoko die Kette an ein Stoffband genäht, was sie um dem rechten Handgelenk trug. Dann sah die Blonde erstaunt, zu seiner Frage, in das Gesicht des jungen Mannes.
"Ich und Tod?" dabei schaute sie ihn ungläubig an, als würde er ihr kaum zutrauen so was zu überleben.
"Ich hatte mich in Sinnoh ein wenig verirrt. Eigentlich wollte ich dich aufsuchen, doch mir ist da was dazwischen gekommen." sagte sie und musste bei dem letzten Satz kurz seufzen. Xander... was er wohl nun machte. Den Gedanken schob sie beiseite und schüttelte kurz dabei den Kopf. Dann hockte ich mich hin und umarmte das Glutexo. "Dich habe ich auch vermisst, Gutexo." sagte sie und drückte ihn an sich und tätschelte anschließen dessen Kopf.
Ein Chainera kam mit meinen Geheilten Pokemon wieder, die ich ihr kurz vorher gegeben hatte. "Wie geht es eigentlich Emolga?" Fragte ich und sah ihn fragend an. Auf die frage der Brünetten jungen Frau an Lee ignorierte ich höflich und sah das sie höchstwahrscheinlich eh zu müde ist um was zu sagen. Daraufhin ließ die Blonde ihre Pokemon frei. Bis auf Panzaeron und Panpyro sind neue Pokemon dazu gekommen. Nachtara war nicht dabei. Rioko musste morgen zu den Kimono-Girls und sich das Unlicht-Pokemon abholen. "Ich glaube es ist besser wenn wir uns ein Zimmer zum Übernachten nehmen." schlug dann die Blonde vor und ging dann zu der Braunhaarigen. Freundlich wie sich war, hielt sie ihr eine Hand hin. "Darf ich dir helfen?" fragte Rioko und war bereit die ältere auf die beine zu ziehen. Dann fragte auch schon Schwester Joy, ob es ein großes Zimmer sein soll oder für jeden ein Einzelzimmer. Die Entscheidung überließ Rioko dann doch lieber Lee. Sie kannte die beiden Mädchen nicht und wusste auch nicht wie sie darüber denken mögen. Panpyro stand nun neben Rioko und hielt, so wie seine Trainerin, der Brünetten die Hand hin um ihr beim Aufstehen behilflich zu sein. Vorsichtig begutachtete das schüchterne Bamelin das große Glutexo und traute sich nicht so wirklich. Derweil schwebte Alpollo durch die Gegend und musterte alle Anwesenden und fing an zu kichern. Panzaeron und Noctuh blieben unbeeindruckt. Diese putzten ihr Gefieder. Der einzige Unterschied war, das Noctuh aktiver war als Panzaeron. Es sah alles recht amüsant aus. Nur Sheinux hingegen setzte sich auf die Schulter der jungen Trainerin und nickte immer wieder weg.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:32 pm

Lynn ✗ Lee ✗ Predawn
Post ✗30

« Route 38
Langsam, ganz langsam, fielen meine Augen zu, und irgendwann konnte ich mich einfach nicht mehr wehren. Es hatte mich schon alle Mühe gekostet überhaupt etwas raus zu bekommen... ich war einfach vollkommen am Ende... Bevor ich einschlief hörte ich noch, wie die beiden mir zusichern das das ganze kein Problem war und mein Herz machten ein paar Sprünge. Ich wollte mich bedanken und noch irgendetwas sagen, aber es ging einfach nicht mehr. Und trotzdem hoffte ich, ich könnte ihnen noch irgendwann sagen, wie viel mir das ganze bedeutete. Sie hatten ja keine Ahnung... Am Rande nahm ich dann noch war, wie Predawn Lee kurz und knapp berichtete, was passiert war, aber ich hörte nicht wirklich zu. Stattdessen verschwand ich immer mehr in der tiefe meiner Traumwelt. Kurz daraus hervor gerissen wurde ich, als ich mich plötzlich auf Lees Rücken wiederfand. Ich sah noch das braunhaarige Mädchen, welche vollkommen erschöpft aussah, und ein schlechtes Gewissen überkam mich. Doch dann döste ich erneut weg. Und als wir drei dann im Pokemon Center ankamen, öffnete ich das letzte Mal für die nächsten Stunden schwach meine blutroten Augen. Helles Licht blendete mich, und es dauerte kurz, bis ich erkannte, das wir uns im Pokemon Center befanden. Als ich dann auf eine Trage gelegt wurde, konnte ich mich gar nicht rühren, stattdessen lag ich einfach nur da. Auch meine Gedanken liefen wie durch Watte, jede Kleinigkeit strengte mich an. Also schloss ich erneut meine Augen. Einen Moment entdeckte ich noch eine junge blonde Frau, die Lee ansprach und sah wie Predawn, die scheinbar auch dringend Schlaf brauchte. Dann wurde es schwarz und ich war entgültig eingeschlafen.

Mein Schlaf war tief und Traumlos. So erschöpft wie ich war, war das auch kein Wunder. Als ich erwachte, war es trotzdem noch mitten in der Nacht. Irgendetwas lautes hatte mich geweckt. Verwirrt schlug ich meine verklebten Augen auf und merkte gleich, das ich mich schrecklich unwohl fühlte. Meine Kleidung war noch nicht ganz getrocknet und klebte mir ekelhaft am Körper. Als ich ein Blick auf meine Knie warf klebte an diesen noch immer einiges an Dreck und getrocknetem Blut. Meine Haare waren vollkommen zerzaust und generell sah ich einfach schrecklich aus, das wurde mir bestätigt, als ich mich langsam und vorsichtig zu einem großem Spiegel, der im Zimmer stand, geschleppt hatte. Ich biss mir leicht auf die Lippen. Scheinbar hatten sie gewollt, das ich erst Mal ein paar Stunden schlief... Ich warf einen Blick auf eine Uhr und stellte erstaunt fest, das es vier Uhr Nachts war. Das nächste, was ich bemerkte, war, das ich schrecklichen Hunger hatte. Kein Wunder... es war zwei Tage her, seitdem ich des letzte Mal etwas gegessen hatte... Noch bevor ich Predawn und Lee getroffen hatte. Erstaunlich was in der Zeit alles passiert war. Während ich noch so da stand, und nachdachte, passierten zwei Dinge gleichzeitig. Mein Zimmer wurde von irgendetwas in ein grelles Licht getaucht, und ein lautes Donner grollen ließ mich zusammenfahren. Mein Herz pochte laut, und dann vernahm ich wie draußen Sintflutartig erneuter Regen einsetzte. Ein Gewitter. Na toll. Genau über uns, wie es aussah. Mein Herz pochte vor Schreck immer noch wie wild. Im Allgemeinen hatte ich nichts gegen Gewitter, eher bewunderte ich diese Naturgewalten sogar. Aber nur aus der Ferne... und außerdem war das jetzt schrecklich plötzlich gekommen. Mein Blick streifte durch das Zimmer, das nun wieder in einem trübem halbdunklem lag. Glücklicherweise entdeckte ich auf einer kleinen Anrichte meine Tasche und humpelte darauf zu. Nach kurzem wühlen stellte ich fest, das ich kaum noch saubere Klamotten dabei hatte. Viele hatte ich auf eine Reise sowieso nicht mitnehmen können, aber die ich hatte, mussten dringend mal gewachen werden... Das einzige was ich noch fand, war ein weißes Nachthemd*. Ging wohl gerade nicht anders... rot angelaufen schälte ich mich vorsichtig aus meinen durchnässten und dreckigen Klamotten und legte sie auf einen ordentlichen Stapel. Dann nahm ich diesen in meine Hand und auch meine Tasche nahm ich mit. Da war alles wichtig drin, das ich besaß, die würde ich niemals unbeabsichtigt lassen... Als ich den kleinen Raum verlassen hatte, tapste ich vorsichtig durch den Flur bis zum Tresen. Glücklicherweise war mitten in der Nacht kaum jemand hier...

»Äh.. Hallo..«, stammelte ich vorsichtig. Eine freundlich lächelnde Frau drehte sich zu mir und sah mich fragend an. »Also ich wollte fragen, ob ich meine Sachen hier waschen könnte, und wo meine Pokemon sind... Absol und Griffel. Achja, und wissen sie zufällig, in welchem Zimmer meine Freunde sind..?«, fragte ich sie vorsichtig. Wissen nickte die junge Frau und verschwand kurz, dann kam sie zusammen mit Griffel und Absol wieder. Sie sahen fit aus, und ich begrüßte sie freundlich. Dann nahm sie mir meine Klamotten ab - ich gab ihr gleich alle, die ich sonst noch dabei hatte - und nannte mir dann die Zimmernummern der andere. Schnell bedankte ich mich, dann suchte ich besagte Türen. Zögernd blieb ich vor der stehen, hinter der sich Lee befinden musste. Vorsichtig hob ich die Hand, um anzuklopfen, doch ich zögerte. Sollte ich, sollte ich nicht? Verdammt, was sollte ich nur machen... Schließlich nahm ich meinen Mut zusammen und klopfte an, wartete darauf, das er erscheinen würde. Schon bei der Vorstellung, das er mich so sehen würde, schoss mir alles Blut ins Gesicht und ich sah betreten zu Boden. So in Nachthemd, mit aufgeschlagenen Knien und vollkommen zerzaust...
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:33 pm

Predawn nahm murmelnd die Hand der Blonden an. Wie hatte Lee sie noch gleich genannt? Rio? Ach, sie war zu müde um über irgendetwas nachzudenken. Sie bedankte sich bei dem Mädchen mit einem Geräusch, was sich beinahe so anhörte wie ein Danke. Mit schleifenden Füßen ließ sie sich von einer Schwester in ein Einzelzimmer führen. Da sie bei dieser Rio und Lee sowieso unerwünscht war. Sie wollte die zwei Turteltauben auch nicht stören. "So; da ist dein Zimmer. Ruh dich schön aus." Verkündete die Rosahaarige. Pre starrte sie einen kurzen Moment an, bis sie die Worte verstand. Mit einem genuschelten Okay öffnete sie die Tür und schmiss sich direkt aufs Bett. Dort verharrte sie bestimmt 5 oder 10 Minuten. Dann richtete sie sich wieder auf und zog sich mit letzter Kraft ihren Schlafanzug an. Ein weites Shirt und eine kurze Sporthose. Dann ließ sie sich wieder aufs Bett fallen un deckte sich so halbwechs mit der Decke zu.

Predawn schlief tief und fest. Was sie träumte? Nichts besonderes. Sie verabeitete nur die Geschehnisse des Tages. Besonders die schlimmen Ereignisse auf dem Straßenfest. Und immer wieder durchlebte sie die Stelle wo Atlas auftauchte und Lynn abhauen wollte. Warum hatte Atlas seine Leute verscheucht? Warum wollte Lynn einfach gehen? Sie kannte die Antworten dieser Fragen nicht. Doch sie wünschte, sie würde es wissen. Sie wälzte sich andauernd hin und her. Verdammte Träume. Ließen sie nicht ruhig schlafen. Plötzluch donnerte es und es blitzte hell auf. Pre war schon immer sehr Licht empfindlich gewesen und wollte sich umdrehen. Das funktionierte nicht wirklich ... den sie rollte geradewegs vom Bett herunter. Flüchend stützte sie sich hoch. "Verdammter Scheiß!" Fauchte sie wütend. Sie rieb sich die Augen und stand auf. Ein Blick auf die Uhr sagte ihr, dass es 4 Uhr in der Früh war. "... Zur Hölle?!" Murmelte sie. Dann legte sie sich zurück ins Bett. Aber das mit dem Einschlafen funktionierte nicht ganz. Immer wenn sie fast wieder eingeschlafen war blitzte es. Sie seufzte sauer und trat gegen die Wand. Was ein Scheiß. Dann zog sie die Decke über ihren Kopf und schloss die Augen. Die Natur dürfte jetzt gerne die Klappe halten.

Sie war gerade mal für eine Stunde eingeschlafen, als sie wieder geweckt wurde. Draußen schien irgendjemand Krach zu machen. Außer sich vor Wut riss Predawn die Deck weg und rennte zu Tür um den Schuldigen anzumotzen. "Kann man nicht einmal leise sein?! Verdammte Scheiße!!" Brüllte sie. Dann wurden ihre Augen groß. Da rannte eine Horde kleiner Pokémon durch den Flur und ein paar Schwester hinter her. Ungläubig rieb Pre sich ihre grünen Augen. Äh? Langsam schloss sie wieder die Tür und kroch zurück in ihr Bett. Hoffentlich würde die Jagd jetzt mal leiser sein ... Leise fluchend drehte sie sich um und schloss erneut die Augen. Blöder Mist, sie wollt doch einfach nur schlafen…
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Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:33 pm

Kramurx flog und flog bis es Rios Spur aufgenommen hatte. Anscheinend war sie zusammen mit anderen im PokemonCenter von Teak City. Kramurx!Kraaa. Im Sturzflug flog das Pokemon auf die Eingangstüre zu, welche sich in diesem Moment auch unerwartet öffnete als Trainer hinaustraten. Schnell flog es hindurch, verlor dabei aber seine Balance und klatschte auf den Boden. Immernoch dem Brief im Schnabel landete es genau vor Riokos Füße und blieb erstmal etwas benebelt liegen.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:34 pm

Wärend Rioko noch auf die Antwort auf Lee wartete landete ein Kramurz vor ihren Füßen. Es hatte einen Brief bei. Das konnte nur Ravens Pokemon sein. Also hob die Blonde den Postboten auf und nahm es in die Arme.
"Hallo Kramurx. Ist der Brief für mich?" fragte sie obwohl sie sich denken konnte das es für sie bestimmt war. Also nahm sie den Brief und war gerührt als sie die Zeilen las. Dann setzte sie kurz Kramurx auf ihre Schulter und schrieb dann auf einen neuen Blatt. Dann schrieb ich die Zeilen:

"Hallo Raven,
mein weg hat mich bis nach Teak City nach Johto geführt. Ich gebe dir Panzaeron mit, damit du bis nach hier hin fliegen kannst.
In Liebe Rioko"

die Zeilen waren zwar kurz aber sagten so gut wie alles. Dann gab ich Kramurx den brief und einen Pokeball.
Zuvor küsste sie diesen und meinte: "Bringe Raven heil zu mir." dann schickte ich es auch schon los.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:34 pm

Kramurx nickte, nahm den Pokeball und den Brief und flog wie ein Blitz zurück zu Raven.

edit. cf. sinnho ewigenau

mit panzaeron im schlepptau flog raven direkt vor die türe des POkemoncenters. Danke Panzaeron. Freundlich nickte es und raven ließ es in rios ball verschwinden. Dann trat er ein. am thresen erkundigte er sich nach riokko und schwester joy wies ihn in einen flur. er bedankte sich und folgte den anweisungen als er plötzlich Riosstimme vernahm. Sein herz hüpfte freudig auf. doch dann erkannte er eine neue männliche stimme und er fragte sich ob er versetzt worden war. schnell verscheuchte er jedoch diesen gedanken. Hallo rio. sagte er freudig und ging aus seine geliebte freundin zu
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:34 pm

Lee stand vor Rio, er hätte alles erwartet, aber nicht sie so bald wieder zu sehen. Die Überraschung war so groß, dass ihm nicht gleich einfiel, was er sagen sollte. Rio hatte ihm damals gestanden, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Die plötzliche Trennung war für ihn ein Schock gewesen, aber es traf ja weder sie noch ihn eine Schuld bei der ganzen Sache. Team Galatik musste ihre Bewegungen schon etwas länger verfolgt haben, und Lee musste sich eingestehen, dass sie sicher wussten, dass sie sich jetzt in Teak aufhielten. Sie warteten bestimmt nur auf den passenden Zeitpunkt um erneut zuschlagen zu können. Aber das war jetzt nebensächlich. Lee würde sicher noch genug Zeit haben, um sich auf die nächste Begegnung mit ihnen vorzubereiten.

"Emolga geht es super, wie gehts Nachtara?" Lee sah sich bei Rio um. Sie hielt Nachtara, wenn überhaupt, nur ganz selten in ihrem Ball, doch im Moment konnte er es nicht entdecken. Sie würde ihm aber sicher erklären, dass es sich gerade im Tanztheater von Teak bei den Kimono-Girls befand, und sie deshalb nach Teak gereist war, um es abzuholen. Dass sie ihn dabei traf, mochte wahrscheinlich nur ein Zufall gewesen sein. Trotzdem, ein schöner Zufall.
Lee beschlich so langsam das gefühl, dass er trotz Schlafpause in Oliviana, immernoch müde war. Die Wanderung von Oliviana City bis hierher hatte sie doch einige Stunden gekostet, und das im Regen. Vielleicht war es wirklich das Beste, er würde sich nochmal hinlegen. Wer wusste schon, was sie morgen alles erwarten würde? Bei allem was sich Lee vorstellen konnte, war es wirklich unpassend gerade dann nicht ausgeruht zu sein.

"Du, ich glaube ich gehe auch besser schlafen, sehen wir uns morgen wieder?" Mit diesen Worten verabschiedete sich Rio, die, da die ihr Nachtara abholen wollte, sicher noch mindestens den nächsten Tag ebenfalls in Teak bleiben würde. Schließlich gab es auch noch die Arena, in welcher Lee es ebenfalls versuchen wollte, auch wenn er noch keine Ahnung hatte, was ihn dort erwarten würde, Dafür war der Tag schon viel zu alt gewesen, um sich darüber noch Gedanken zu machen. Morgen blieb ihnen sicher mehr als genug Zeit dafür.
So verabschiedete er sich vorerst von Rio, und liess sich von Schwester Joy zu einem Einzelzimmer geleiten. Dass Raven, kurz nachdem er sein Zimmer aufsuchte, eintraf, bemerkte er nichteinmal mehr.

Das Einzelzimmer, das er zugewiesen bekommen hatte, war nicht sehr groß. Doch es stand ein warmes und gemütliches Bett darin, das ihm vorerst vollkommen genügen sollte. Es dauerte auch nicht lange, bis er sich in seinen Schlafanzug geworfen hatte, und sich Bettfertig gemacht hatte, noch weniger, bis seine Gedanken verschwammen, die er hegte, während er so dalag, und er in das Reich der Träume entschwand.
Einige Stunden lang, konnte er so wieder an Schlaf gewinnen, bis ihn ein abscheuliches Getöse aus dem Schlaf riss. Draußen schien es zu gewittern. Der Sturm peitschte gegen die Fenster und liess ein Heulen ertönen, das einem Krawumms konkurrenz machte, dem beide Ohren abgeschnitten wurden. Es war eine wirklich schaurige Atmosphäre. Zu allem Überfluss zuckte er zusammen, als er plötzlich etwas an seiner Tür klopfen hörte. Ob das der Kettensägenmörder war, der ihn zu holen versuchte? Lee sah zu seiner Nachtischlampe und überlegte, ob er ihm die überziehen sollte. Es fiel schließlich unter Notwehr, wenn plötzlich jemand mit einer laufenden Kettensäge bedrohlich vor ihm stand. Doch Lee fragte sich, was alles in der Zwischenzeit im Pokémon-Center passiert sein musste, dass man hier solche Leute herum laufen lassen würde? Sicher ziemlich viel, das er sicher nicht verpasst haben könnte.
Deshalb beschloss er ohne Bewaffnung aus seinem Bett zu steigen und die Tür zu öffnen. Vor ihm stand, ganz ohne Kettensägenbewaffnung Lynn, aber mit vollkommen rot angelaufenem Kopf, und schaute ihn unheimlich verschüchtert an. Lees Gesicht liess eine Mischung aus Überraschung, leichtem Schrecken, noch vom Aufstehen übrig geblieben, und Besorgnis darüber, dass Lynn plötzlich im Nachthemd und vollkommen zerzaust vor ihm stand, blicken.
Seine erste Reaktion darauf war, dass er sie in den Arm nahm. Mit einer Handbewegung lud er Lynn daraufhin freundlich in sein Zimmer ein, und er sprach mit weicher Stimme zu ihr.
"Hey, Lynn. Hat dich das Gewitter auch geweckt? Komm ruhig rein und ruh dich etwas aus." Er bot ihr an sich auf sein Bett zu setzen oder zu legen, und sah, dass ihre knie immernoch aufgescheuert und blutig waren. "Wenn du möchtest hol ich dir eine Salbe für deine Knie." Bei Lynns Gesichtsausdruck fiel ihm auf, dass er sie noch nie etwas essen gesehen hatte, wodurch er sich nur noch mehr Sorgen um sie machte. "Du bist doch bestimmt am verhungern. Ich kann dir auch schnell was zu essen holen, und ein wenig Tee zur Beruhigung."
Lynn hatte noch nie über ihre Vergangenheit gesprochen, aber so, wie Lee sie erlebt hatte, konnte diese nicht allzu besonders gewesen sein, weswegen sie zumindest ab jetzt jede Aufmerksamkeit verdiente, die ihr half, damit es ihr besser ging.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:35 pm

Lynn ✗ Lee ✗ Predawn
Post ✗31


Ängstlich und mit klopfendem Herzen stand ich vor der Zimmertür von Lee und wartete darauf, das irgendetwas geschah. Vermutlich schlief er tief und fest, das war verständlich, schließlich hatte er mich tragen müssen, ebenso wie Predawn und dann weckte ich ihn einfach und... Gerade wollte ich mich umdrehen und schnell aus dem Staub machen, als hinter mir plötzlich eine ganze Horde von Pokemon durch den Gang jagte, direkt hinten dran ein paar Schwestern die scheinbar verzweifelt probierten, sie wieder einzufangen. Und ehe ich mich versah ging neben mir eine Tür auf und der Kopf der braunhaarigen erschien, die wütend irgendetwas brüllte ehe sie wieder verschwand. Verdattert starrte ich den Pokemon hinter her, als ich hinter mir ein leises Klacken vernahm und erschrocken herumwirbelte. Dort stand Lee in der Tür und mit einem Kopf der an eine Tomate erinnerte starrte ich zu Boden und wusste nicht, was ich sagen sollte. Hier stand ich also, mit blutenden Knien, zerzausten Haaren und im Nachthemd. Verdammt, was machte ich hier eigentlich?! Ich hatte... genau, ich hatte schrecklichen Hunger und hatte den Jungen fragen wollen wo ich was zu Essen bekam, aber... warum tat ich das mitten in der Nacht? Warum war ich nicht zu einer Schwester gegangen oder hätte noch ein paar Stunden ausgeharrt? Das konnte ich mir selber nicht beantworten. Betreten schweigend wagte ich es nicht, auf zusehen, als ich überraschenderweise spürte. wie mich zwei Arme umschlossen. Das Blut rauschte mir in den Ohren und bevor ich irgendetwas tun konnte, war es auch schon wieder vorbei, und ich stolperte in Lees Zimmer. Auf seine Frage hin konnte ich nur schnell nicken, ruckartig wie ein Vogel, und setzte mich dann an den Rand seines Bettes, fast so, als wollte ich dafür bereit sein jeden Moment wieder weg zu rennen, dabei war mir die ganze Situation einfach nur schrecklich unangenehm.

»Nein, geht.. schon.... -Danke.«, stotterte ich auf sein Angebot leise vor mich hin, nachdem ich ein Mal schwer geschluckt hatte. Fast automatisch legte ich meine Hände auf meine Knie und verbarg so die Schürfwunden. Vorsichtig sah ich hoch und musterte den Jungen kurz. Eigentlich war er viel zu nett zu mir- hatte ich das überhaupt verdient? Nein, eigentlich nicht. Ich machte nichts als Umstände und Probleme, da hatte ich so viel Nettigkeit gewiss nicht verdient. Warum war er dann trotzdem so? Ich biss mir auf die Lippe und sah schnell wieder weg. Was machte ich denn? Warum war ich so? Wie ein kleiner Blutegel der immer auf andere angewiesen war.. dabei wollte ich gar nicht so sein. Ich wollte auch Mal jemanden bei irgendetwas helfen könnten, irgendetwas richtig machen könne. Aber bestimmt würde es niemals dazu kommen können... Es war wie ein Fluch, und ich konnte nichts dagegen tun. Überhaupt nichts. Als Lees Worte an mein Ohr drangen sprang ich schnell wieder auf. »Ich... Ich komme mit.«, rief ich schnell aus. Nein, ich würde ihn jetzt bestimmt nicht los schicken um mir irgendetwas zu holen während ich hier herum saß und wartete... So weit würde es bestimmt nicht kommen. Noch immer mit rotem Kopf und voller Unbehagen sah ich zu meinen Füßen und wartete auf eine Reaktion, eine Antwort, irgendetwas. Vielleicht wäre es das beste, wenn er mich jetzt einfach hinaus schicken würde. Dann würde ich meine wenigen Habseligkeiten nehmen und aus Teak City abhauen, vielleicht sollte ich sogar die Region wechseln und irgendwo neu anfangen, aber... Was würde das bringen? Am Ende würde es wieder gleich enden. Ich würde auf andere angewiesen sein, ich würde mich nicht ändern können. Aber vielleicht war das hier ja meine Chance, endlich jemand zu werden, der nicht jedem wie ein Klotz am Bein hing und nur behinderte. Ja, ich würde es wenigstens probieren.

»Denke für eure Hilfe, eben.«, nuschelte ich schließlich noch in mich hinein und traute mich dabei nicht, ihm ins Gesicht zu sehen. »Ich würde das gerne... wieder gut machen..«, hing ich mit brüchiger Stimme hinten dran und hoffte, nichts falsches gemacht zu haben. Ich war so verdammt unsicher... Aber wie oft hatte ich auch schon allerlei Bemerkungen von Menschen aus meinem Umfeld ertragen müssen? Nur deswegen war ich so unsicher im Umgang mit anderen geworden, ich hatte keinerlei Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten...
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:35 pm

Neugierig wie sie war schaute sie zur Tür als diese aufging. Ein ihr bekanntes Gesicht kam herein. Sie rannte auf ihn zu und umarmte ihn stürmisch und gab ihm auch direckt einen kleinen Kuss auf die Lippen. "Ich habe dich auch vermisst. Raven das ist..." weiter kam sie nicht, den da ist auch schon Lee verschwunden. Dann sah Rioko auch wie die anderen verschwunden waren und wie sich der Mond seine kreise zog. "Lass uns schlafen gehen. Du bist bestimmt genauso so müde wie ich." sagte sie und streckte sie sich und nahm Panzaerons Pokeball entgegen. Dann schloss sie auch schon das zimmer auf und schmiss sich so wie sie war auf das bett zog aber noch die schuhe aus und lies ihre Pokemon raus. Alpollo verkrümelte sich in dem Haus. Kaum lag die blonde auf dem bett schlief sie auch schon ein und bekam nicht mal das gewitter drausen mit.
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:35 pm

Lynn schien nicht zu wollen, dass er sich um ihre Wunden kümmerte. Sogar im Gegenteil, sie sträubte sich regelrecht dagegen. Doch warum? Hatte er ihr etwas schlimmes angetan, das er nicht wusste? Oder schämte sie sich einfach nur dafür? Schließlich hatte sie ihm nicht einmal in die Augen gesehen, seit sie bei ihm im Zimmer war, und ihr Kopf war so rot wie eine überreife Tomate. Ihre Ohren machten dabei den Eindruck, als könnten sie jden Moment platzen. Das taten sie natürlich nicht, zumindest hoffte das Lee. Das kleine Mädchen sah in ihrem Nachthemd doch recht niedlich aus, musste Lee zugeben, dabei war sie kaum jünger als er. Aber sie war schon etwas besonderes, das musste er zugeben...
Er schüttelte diesen Gedanken wieder ab. Das gehörte im Moment bestimmt nicht hierher, und Lee hatte auch keine Ahnung wo es sonst hin gehören würde. Er wollte sich jetzt nicht verwirren lassen. Lynn bestand darauf mitzukommen das Essen zu holen. Dagegen hatte Lee generell nichts. Sie mussten auch nicht unbedingt allein hier im Zimmer essen. Die Caféteria war dafür mindestens genausogut geeignet, unter Garantie aber besser. Dort konnte man sich mindestens Nachschlag holen, wenn man welchen wollte. Lees Blick fiel wieder auf das dünne Nachthemd von Lynn. Sonderlich warmhalten würde es sicher nicht, und er wollte nicht, dass sie sich erkältete. "Warte einen Moment." Er war sich sicher, dass er noch irgendwo... er kramte in seinem Rucksack und zog, ohne Raupy dabei aufzuwecken, was schon ein Kunststück war, seine Jacke hervor. Er ging damit zurück zu Lynn und legte ihr die Jacke vorsichtig um, sie hatte die gleiche Farbe, wie ihr Nachthemd und stand ihr. "Damit du dich nicht in deinem dünnen Nachthemd erkältest. Und keine Widerworte ja?" Den letzten Satz sagte er nur halbernst mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Er wollte nicht, dass sie sich auch dagegen strebte, wie gegen die Salbe, denn Nachts war im Pokémon Center, um Energie zu sparen, die Heizung leicht heruntergedreht, zumindest in den Fluren und der Caféteria, die zu dieser Nachtzeit eigendlich nicht benötigt wurden.
Als er hinausgehen wollte, bot er Lynn seine Hand an. Er wusste nicht genau, warum er das tat, vielleicht wollte er einfach, dass sie nicht verloren ging, wobei das in einem Pokémon Center schon unwahrscheinlich war. Ob sie nun die Hand annahm, oder auch diese ablehnte, er ging mit ihr zusammen in Richtung Caféteria. Ihm kam das auch als der perfekte Moment vor, ihr ein paar Fragen zu stellen, zu denen er bisher noch nicht gekommen war.
"Du, Lynn? Wie kamst du eigendlich nach Oliviana, und wo kommst du eigendlich her? Kommst du hier aus der Nähe?"
Sie erreichten die Caféteria. Es war zwar kaum jemand hier, aber das Selbstbedienungsbuffet war so voll wie eh und je. Ein Chaneira stand an der Ausgabe und kümmerte sich um die Nachtschicht. Klar, schließlich konnten Trainer auch noch spätabends ins Pokémon Center kommen, mussten beahndelt werden, und brauchten etwas in ihren Magen. Da war es verständlich, dass das Pokémon Center Tag und Nacht geöffnet hatte. Lee bediente sich deshalb ein wenig vom Buffet und schaute hinter sich zu Lynn, was sie sich aufmachen würde, und wie viel. Die Arme sollte doch schließlich nicht verhungern. Er nahm sich vor Lynn etwas abzugeben, wenn sie noch Hunger hatte, und dazu ein wenig einzupacken.
Als sie sich an der Theke bedient hatten, setzten sich beide an einen der Tische und begannen zu essen. Lees Blick fiel dabei auf eines der Poster an der Wand. Es zeigted ie zwei Türme Teaks. Allerdings war es ein recht altes Poster, zu dessen Zeitpunkt beide Türme noch intakt waren. Er fragte sich, was es mit diesen Türmen auf sich hatte, anscheinend schienen sie sehr wichtig für die Stadt zu sein.
"Hey Lynn, was hälst du davon, wenn wir uns einen der Türme mal ansehen. Vielleicht finden wir da etwas interessantes."
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* Re: Predawn& Lee

Beitrag von Predawn am So Mai 03, 2015 4:35 pm

Raven setzte sich auf die Bettkante und sah auf Rio herab. Wie sie so da lag. Sanft streichelte er sie und legte sich dann ebenfalls auf den Rücken. Lange noch starrte er an die Decke und lauschte dem Gewitter, welches draußen tobte. Was wird wohl kommen? Rio ist bei mir... aber werde ich auch meine Schwester irgendwann sehen? mit diesem Gedanken versank er in einem traumlosen Schlaf.
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