Reyven x Henna

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* Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:52 pm



[Reyven von Mina, Henna von Predawn]
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REYVEN X HENNA
Post #1 - Vertania Wald --- Kanto

Müde Gähnend öffnete der junge Herr den Mund und schlug sich so gleich die Hand vor den Mund - glücklicherweise befand er sich mutterseelenallein in den Tiefen des Vertania Waldes, in die sich nur sehr selten eine Menschenseele verirrte. Zu groß war die Chance hier nicht mehr heraus zu finden, zu ungewiss das, was man hier treffen konnte. Dabei war das doch der Reiz an der ganzen Sache! Die ständige Spannung darauf, dass etwas passierte, auf das man mitnichten vorbereitet war. Doch manchmal schien es dem Blonden so, als wäre er der Einzige, der solche Gedanken hatte. Warum ließen sich die Menschen nicht ein Mal von Interesse locken und wurden ständig von Sorgen und Ängsten geplagt und bezwungen? Pfah! Gewiss war dies einer der wenigen Gründe, warum das Hauptquartier von Team Galaktik noch längst nicht gefunden ward, doch man musste schon sagen, dass es grandios verborgen war. Sicherlich konnte nur der es finden, der den Weg im Schlafe kannte. Und ebenso jemand war der junge Herr, und so sollte es auch sein, immerhin handelte es sich bei ihm um keinen geringeren als den Vize-Boss! Was wäre er bloß für ein Führer, wenn ihm nicht mal die Fertigkeit gegeben wäre sein Quartier, den Stützpunkt allen Übels, ausfindig zu machen? Ein jämmerlicher Waschlappen, das wäre er! Aber das wollte er nicht sein, und das war er auch nicht, denn letztendlich wäre die Organisation ohne sein Beisein sicherlich längst in das tiefste Chaos versunken.

Und so war der junge Mann auch heute wieder auf dem Weg um einiges an Papierkram abzuarbeiten, denn gewiss hatte sich dieser längst wieder einen Weg auf seinen Schreibtisch gebahnt. Es war zu vermuten, dass er zu einer kleinen Gruppe Sonderfällen gehörte, die diese Arbeiten gewissenhaft und voller Elan erledigten. Der Rest war nichts anderes als ein faules Pack ohne jeglichen Ehrgeiz! Oh ja, er konnte sich etwas auf sich, seine Position und sein Tun einbilden, und das ohne ein schlechtes Gewissen - was wäre dieses Gesindel nur ohne ihn?! Immer und immer blieben solche Aufgaben an ihm kleben, aber er beschwerte sich keinesfalls, denn wenn er es einfach nicht tun würde, ist zu vermuten, dass er in all der Unordnung seinen Verstand verlieren würde, und dass wollen wir ja gewiss nicht riskieren.

So stapfte der junge Reyven also erhobenen Hauptes durch die Tiefen des Waldes - selbstverständlich ohne auf den Weg achten zu müssen. Stattdessen schenkte er all seine Aufmerksamkeit seiner Umgebung, lauschte den Geräuschen die seine Schritte verursachten und dem Rauschen der Blätter. Auf seinen Lippen ward ein leichtes Lächeln zu sehen und seine Augen strahlten Ruhe und Zufriedenheit aus. Neben ihm erkannte man ein kleines, blaues Wesen, was wohl an eine Mischung aus Schlange und Drache erinnerte. Schnelle Kombination sollte hier genügen um zu verstehen, dass es sich dabei um ein kleines Dratini handelte, neuerdings ein ständiger Begleiter des jungen Mannes. Es trug den Namen Scarlett - nach Reyvens einziger Vorgesetzten in dieser großen, weiten Welt. Was? Verwunderung in deinen Blick? Oh gewiss reden wir hier von Tara, doch sei gesagt dass dies nur ihr Codename ist und sie in Wirklichkeit den Namen Scarlett trägt. Dies wissen wohl nicht alle - um genau zu sein scheint der Blonde einer der Wenigen zu sein, und auch er hat es nur durch einen großen Zufall erfahren. Nett wie er eben ist erzählt er es nicht herum und ruft sie in der Öffentlichkeit auch nur nach Tara, wie sie es eben mag. Und trotzdem benannte er dieses kleine Pokemon nach ihr, was - wie man sich nun sicherlich selber denken kann - nur Tara selber weiß; andere denken wohl einfach es sei ein vollkommen zufällig gewählter Name, mehr nicht.

Ein weiteres Gähnen schien sich an zu schleichen, doch Rey unterdrückte es gekonnt. Ohja, er hatte wohl die letzten Nächte nicht viel Schlaf abbekommen, da war es kaum verwunderlich, das er etwas müde war, dieser Umstand hielt ihn aber keineswegs davon ab, seinen Pflichten nach zu gehen. Gewiss mag man sich  nun fragen, womit der junge Herr seine Nächte tot geschlagen hat und was ihn um den Schlaf gebracht hat, und wenn du ihn eben diese Frage offen ins Gesicht schmeißen würdest, würdest du sicherlich nur ein mysteriöses Grinsen ernten.


Zuletzt von Predawn am Sa Dez 20, 2014 7:02 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:53 pm


Reyven x Henna

First Post
"Fass' mich nicht an!" Zischte eine kratzige Frauenstimme. Man hörte ihr Entsetzen nur zu gut aus ihrer Stimmlage heraus. Panisch riss die hellhaarige Frau ihren Arm aus dem festen Griff des Barkeepers. "Hey! Ganz ruhig, junge Dame! Sie sind betrunken! Entweder sie gehen jetzt oder ich sorge dafür das sie hier verschwinden!" Knurrte der hochgewachsene Mann verdattert. Er hatte noch nie jemanden gesehen der so heftig auf Berührungen reagiert hat. Das war ja schon krankhaft... In der ganzen Bar war es still geworden. Die Frau würde noch alle Gäste verjagen bevor es richtig Abend wurde... Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete er wie 'little Miss Rockstar' erhobenen Hauptes aus der Bar torkelte. Er konnte nur hoffen, dass sie sicher Zuhause ankommen würde. Hoffentlich würde sie nicht auf die Idee kommen in den Wald gehen, wer weiß was da auf sie lauert? Er hatte gehört dort soll sich das Hauptquartier von Team Galaktik befinden. Und man soll sich da leicht verirren können. Sowieso! Es war keine gute Idee eine betrunkene Frau alleine loszuschicken, aber was blieb ihm übrig? Sie war alleine gekommen und er könnte die Bar schlecht unbewacht lassen. Nein, nein. Das war eine ganz schlechte Situation. Er hätte ihr ein Taxi rufen lassen sollen oder so. Jetzt war sie ganz alleine los.

Unkoordiniert stolperte sie vorwärts. Sie. Henna Kinjou. Wie war es dazu gekommen, dass sie betrunken aus der Bar gescheucht wurde? Warum hatte sie sich so voll laufen lassen? Ganz einfach; Heute war der Geburtstag ihrer Schwester. Ihrer Zwillingsschwester, also automatisch auch ihr Geburtstag. Warum das ein Grund ist sich zu besaufen? Weil ihre Schwester tot ist. Natürlich, klar. Das ist schon Jahre her, aber sie ist tot! Tot! Ihre beste Freundin und Schwester war tot. Gestorben bei einem Vulkanausbruch. Genauso wie ihre Mutter. Und ihr Vater... der hatte den Verlust nicht ertragen... Er griff damals zum Messer. Nur sie war übrig. Sie war das einzige was von dieser einst glücklichen Familie übrig ist. Eine faule Frucht die ihren wunderschönen Stamm vertritt. Sie war das schwarze Schaf dieser Familie gewesen und trotzdem... trotzdem war sie von ihnen geliebt worde. Aber nun? Nun waren sie alle tot. Das schwarze Schaf, der Pechvogel, der war übrig geblieben. Ironie? "Ha!" Als ob das Leben nicht schon so schlimm genug zu ihr war. Naja... einmal hatte sie Glück gehabt. Damals, als sie den Plattenvertag bekam. Ja, das war Glück gewesen. Ein Lichtblick in ihrem Leben. Aber das war's auch schon. Sie hatte Spaß daran gefunden auf der Bühne zu stehen und zu singen. Dennoch verdiente sie dadurch nicht genug. Sie verdiente als Sängerin verdammt wenig. Kein Wunder, sie machte Metal, wer will sowas denn bitte hören? Pff. Gebrochene Leute hören diese Musik und von denen scheint es wohl nicht so viele zu geben. Tja... Jetzt arbeitet sie Hauptberuflich bei Team Galaktik. Den Bösen. Schon wieder. Die Ironie des Lebens. "Ha! Die Weicheier kennen alle nur die Sonnenseite des Lebens!" Und ich? Ich lebe auf der Schattenseite. Sie kicherte betrunken. Es hatte ihr noch nicht einmal jemand zum Geburtstag gratuliert. Was für eine jämmerliche Gestalt sie doch war? Betrunken und alleine. Und das an ihrem Geburtstag an den keiner Gedacht hatte. Sie spürte wie der Schmerz in ihrem Herz größer wurde. Verficktes Leben. Warum behandelte man sie so? Hatte sie das wirklich verdient? Wenn es Gott geben würde, wäre sie sein Sündenbock? Geboren um fertiggemacht zu werden? Tja, sie glaubt nicht an Gott. Aber warum sollte sie das auch? So viel Unglück wie sie erlebt hatte, wie konnte da ein Gott existieren?

Mit einem Grunzen betrat sie den Vertania Wald. Oh nein! wie schlimm! Wie gefährlich! Sie könnte sich noch verlaufen! "Ha!" Das wäre ja noch die Krönung. Sich im Vertania Wald verlaufen... auf dem Weg zum Stützpunkt des Bösen. "Ha!" Warum wollte sie da eigentlich hin? Was sollte sie denn bitte betrunken bei der Arbeit? Keine Ahnung. Sie wollte Gesellschaft. Richtige Gesellschaft. Sie brauchte dringend Aufmunterung. Sie bezweifelte, dass sie die dort kriegen würde. Aber wenn man so dicht war wie sie war es einem egal. "Ahahahahaha!" Sie konnte ihr bitteres Lachen nicht mehr zurückhalten. Was ist, wenn man sie feuern würde, weil sie betrunken zur Arbeit erscheinen würde? Das wär's ja noch. würde sie auch noch gefeuert werden. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag. welch ein überaus erfreuliches Geschenk! "Hahahahahaha... !" Ihr verging das Lachen. Eigentlich war ihr viel mehr nach weinen zumute... Aber wen interessierte das schon? Wer würde sie denn trösten? Sie seufzte, kicherte und setzte ihren Weg fort. Ihr Lachen musste man ihm ganzen Wald gehört haben, es würde nicht lange dauern bis sie jemand fand.

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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:54 pm

REYVEN X HENNA
Post #2 - Vertania Wald --- Kanto
Ein einsamer Wandersmann den es in die tiefsten Tiefen des Waldes verschlagen hatte - so musste er auf den ersten Blick wohl auf potenzielle Beobachter wirken. Beobachter, die in einem solchen Moment, an einem solchen Ort, sicherlich nicht vorhanden waren, aber man konnte ja nie wissen. Schenkte man dem jungen Herr aber noch einen zweiten Blick, so mag man seine Feststellung wohl noch ein weiteres Mal überdenken, denn dem allgemeinen Wanderer Klischee entspricht er nicht im mindesten. Schon seine Bekleidung wäre der erste Punkt der ein offensichtliches Problem darstellt. Passend um eine lange Wanderung zu absolvieren sind sie ganz bestimmt nicht, eher im Gegenteil. Sogar als recht modisch kann man sie bezeichnen - der Blonde selber ist zumindest mehr als zufrieden mit seinem derzeitigem Outfit; hat ja auch seine Zeit in Anspruch genommen es sich zusammen zu suchen. Ohja, er sah mehr als gut aus! Zufrieden blickte Reyven an sich herunter. Es war perfekt - und ähnelte nicht im geringstem der hässlichen Kluft eines müden Wandersmannes! Nur daran zu denken, diese beiden grundverschiedenen Dinge miteinander zu vergleichen ähnelte einer echten Beleidigung. Und trotzdem war jetzt weniger die Zeit um über ein korrektes Styling nachzudenken. Stattdessen musste der junge Mann ein weiteres mal feststellen, wie passend der Ort des HQs doch gewählt war. Mitten in der Natur, umgeben von Grenzenloser Freiheit! Fantastisch! Auf alle Fälle etwas was man zu würdigen wissen sollte. Enge Räume waren nichts angenehmes, und das wären sie für den Blonden auch, wenn er nicht noch zusätzlich an einer starken Klaustrophobie leiden würde; einer Krankheit, die an zu engen Orten gefährliche Panik Attacken auslöste. Ein unschönes Gefühl, welches Rey ungern öfters erleben möchte, dies ist gewiss.

Und so durchschritt der Vize-Boss gemächlichen Schrittes den Vertania Wald, atmete tief ein und aus und genoss die Natur, die ihn umgab. Welche angenehme wohl tat! Keine Menschen, kein Großstadtlärm! Zugegeben, ohne dieses Gesindel von Menschen hätte der Liebe deutlich weniger Spaß in seinem Leben und trotzdem genoss er jeden Moment ohne sie. Menschen.. sie waren so interessant, durchzogen von Träumen, Zielen, Hoffnungen und noch mehr Träumen! Wie weit konnte ein einzelner kleiner Traum, so hoffnungslos er auch war, einen Menschen bloß treiben? Was taten sie doch alles damit sie in Erfüllung gingen! Und wenn man ihnen Hilfe versprach? So naiv! So gutgläubig! Hahaha! Ein leises Kichern stahl sich von seinen Lippen, als der junge Recke seine Gedanken an letzte Nacht zurück schweifen ließ. Dieses junge Ding war noch schlimmer als all die anderen, das musste man ihr lassen. Ein wahres Goldstück. Hmm~ Was sie ihm doch alles gab, was sie alles für ihn tat, nur damit er ihr bei der Verwirklichung ihres großen Traumes half. Konnte er das? Natürlich nicht! Pfahaha! Wie auch? Was wohl geschehen würde, wenn sie es herausfinden würde? Würde sie sich das Leben nehmen? Zugegeben; es wäre ja wohl ein wenig schade um sie.

Ein lautes Lachen. Ein lautes Lachen? Durch und durch verwirrt blieb der junge Herr abrupt stehen und lauschte angestrengt. Es kam durchaus nicht besonders häufig vor das sich andere Menschen in diesem Teil des Waldes aufhielten. Um genauer zu sein war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Team Galaktik Hauptquartier... Ein leichtes Stirnrunzeln schlich sich auf des Blondens Stirn und schon hatte er seinen Pokeball gezückt. Fast augenblicklich erschien ein anmutiges Luxtra auf dem Waldboden und Reyven signalisierte seinem Pokemon leise zu sein. Dann bewegte er sich vorsichtig auf die Quelle des Geräusches zu. Friedensbrecher! Ruhestörer! Trotzdem durfte niemand von dem Aufenthalt des Quartiere erfahren, also war es nun die oberste Priorität des Jünglings den oder die Unbekannte möglichst weit fort zu bringen. Ein Blick durch zwei mächtige Bäume hindurch und- er entspannte sich wieder, stellte sich von einer leicht geduckten Haltung aus gerade hin. Henna Kinjou, Agentin der Water Union 02... Oh, ja, natürlich kannte er jedes Mitglied von Team Galaktik. Und das da vorne war eindeutig Henna. Er hatte ein paar mal mit ihr zu tun gehabt und sie war ihm von Anfang an aufgefallen. Was sie wohl hier trieb? - was für eine Frage, selbstverständlich war sie ebenfalls auf dem Weg zum HQ. Die Hände in den Taschen seiner Lederjacke verborgen schritt er auf sie zu, aber erst als er nur noch wenige Meter von ihr entfernt war viel ihm auf, das etwas nicht stimmte.

Dieser unverkennbare und beißende Geruch von Alkohol. Reyven rümpfte angewidert die Nase. Sie war betrunken? Zu dieser Uhrzeit? Es war noch nicht ein Mal richtig Abend, die Sonne näherte sich gerade dem Horizont. Im Eiltempo durchforstete er seine Erinnerungen, bis er darin auf alle Informationen stieß, die er durch die Akte der jungen Frau erfahren hatte. Der Grund für ihr betrinken? Er wollte ihn herausfinden. Vielleicht ja ein geplatzter Traum? Aber- nein, nein, das war es nicht. Lag er richtig mit der Annahme, das heute der Geburtstag der jungen Lady war? Mit eine diskretem Räuspern machte der Blonde auf sich aufmerksam, dann bückte er sich und pflückte eine einfache Wildblume die er auf dem Waldboden erspäht hatte. »Mylady?«, fragte er mit einem vorsichtigem Lächeln auf den Lippen. Er wollte sie ja nicht erschrecken, nicht wahr?

»Ich mag wohl etwas zu spät sein und kann auch mit keinem großem Präsent dienen, aber ich hoffe Ihr akzeptiert dieses kleine Zeichen meinerseits, denn gewiss habe ich ihren besonderen Tag nicht vergessen.« Mit diesen Worten hielt er ihr die kleine Blüte, die selbstverständlich nichts besonderes war - von dieser Art fand man hier eine ganze Menge - entgegen. Absichtlich hielt er sie ganz unten am Stiel fest, so das die Agentin die Möglichkeit hatte die Blüte zu nehmen, ohne in Kontakt mit seiner Hand zu kommen. Denn der Blonde wusste: Henna hatte Angst vor Berührungen. Warum, das konnte er nicht beantworten, aber vielleicht würde er es herausfinden. Ein einschneidendes Erlebnis ihrer Vergangenheit vielleicht? Er wusste es nicht. Aber er würde es erfahren, über kurz oder lang, dessen war er sich sicher.
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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:55 pm


Reyven x Henna

cf: -
Warum lebte sie überhaupt noch? Was awr es wert jetzt weiter zumachen? Sie hatte niemanden! Nichts! Sie hatte keine Freunde! Naja, auf Cul konnte sie verzichten. Diese falsche Schlange! Warum gab sie sich überhaupt noch mit der ab... ? Ach ja! Weil sie niemand anderen hatte. Auch wenn man es nicht glauben mag, Henna war kein Einzelgänger. Sie vermisst es sich Menschen anzuvertrauen. Was heißt vermissen? Sie hatte bis jetzt nur eine richtige Freundin gehabt - ihre Zwillingsschwester. Aber die Guten mussten sterben. So war es bei ihr. Alles was ihr Hoffnung gab, was ihr Freude bereitete, das wurde ihr genommen. Alles! Sie hatte kein Glück, nein. Sie hatte immer nur Pech. Immerzu. Nur Pech. Nichts anderes. Sie könnte ihr Leben genauso gut in irgendeiner Höhle bei den Ratten verbringen, so wenig Sinn machte weiter zu kämpfen. Ja, es war sinnlos. Sie kämpfte ohne ein wirkliches Ziel anzustreben. Warum kämpfte sie überhaupt? Warum gab sie nicht einfach auf? Warum? Was hinderte sie daran? jaja, sie wusste, dass sie sich nicht töten könnte. Aber warum? Wegen Chelamen... sie hatte immer für sie gekämpft. Jetzt musste sie für sich selbst kämpfen. Ja, sie kämpfte, doch es brachte nichts, aber sie kämpfte weiter. Kämpfte einfach weiter. Dabei machte es doch keinen Sinn! Aber nein, sie würde nicht aufhören zu kämpfen. Niemals. Nein, nein. Das Schicksal würde sie nicht besiegen. Irgendwann... Irgendwann würde sie auch mal Glück haben. Aber so richtiges Glück.

Hennas Blick war auf den Waldboden gerichtet. Moosbewachsen. Da! Ein Stein! Sie holte schwankend mit einem Fuß aus um das Steinchen wegzutreten. ZACK! Schon schoss er durch die Gegend. Mit einem zufriedenen Grinsen sah sie dem Stein nach. Doofes Ding! Steine hatten es verdient das man sie rumschubst, aber nicht Menschen - oder viel mehr sie. Die Silberhaarige meinte zu sehen wie sich etwas auf sie zubewegte, ruckartig blickte sie gerade aus. es dauerte ein wenig bis ihr benebeltes Hirn verstand wer oder was ihr gerade entgegen kam. Aber es war ihr Chef. Naja, der Vize. Aber was machte das schon für einen Unterschied? Sie grunzte. Gar keinen. Es machte keinen verdammten Unterschied. Ihr Blick wanderte zu dem Pokémon neben ihm. Ein Luxtra. Na, zum Glück nicht sein dämliches Arkani. Hah! Das wäre ja lustig gewesen. Nicht. Ein Räuspern zog ihre Aufmerksamkeit wieder auf den jungen Mann gegenüber von ihr. Ansatt sie zu grüßen bückte er sich nur nur und. oh! Er hatte ein Waldblümchen gepflückt. Was wollte er denn damit? Huh? 'Mylady' Jaja, immer doch. Sie war ja auch so eine 'Lady'. Anstatt Reyven auch nur mit irgendwelchen Worten zur Kenntnis zu nehmen starrte sie ihn an. Ein ziemlich dümmlicher Blick wenn man das sagen darf. Sehr dümmlich sogar. Dann fing Blondie wieder an zu reden. Sie hörte ihm allerdings nur mit halben Ohr zu. Genaugenommen war sie viel zu dicht als sich wirklich auf sein spießiges Gelaber zu konzentrieren. What? Sie verstand wirklich kein Wort von dem was er sagte. Schlimm, schlimm. Konnte der nicht mal normal reden? Bäh. Der Quatscht wie so ein Ritter oder so... Naja, was auch immer!

Mit ungläubig gerunzelter Stirn starrte Henna auf das kleine Wildblümchen, welches Reyven ihr entgegen hielt.Was zum Teufel sollte das? Es bereitete ihr ein wenig Unbehagen, dass er es ihr einfach so entgegen hielt. Er könnte sie noch berühren! D: Er hielt die Blume ganz unten am Stiel fest. Warum? Sollte... sie die etwa nehmen? War das ein Geburtstagsgeschenk? Ihr Herz fühlte sich ein wenig leichter an. Wenigsten einer wusste, dass sie heute Geburtstag hatte! Und dann ausgerechnet ihr Chef.... etwas merkwürdig. Aber nein. Nein, nein, nein. Nie im Leben würde sie diese Blume entgegen nehmen und riskieren diesen Schleimer anzufassen. Nein, nein, nein!

"Äh. Ja, danke." Meinte sie etwas unschlüssig und blitze die Blume an. "Aber-" Sie hielt inne. Mhmh. Sie konnte ihm doch schlecht sagen, dass sie die Blume nicht haben wollte. Es war doch eine so nette Geste. Oh Gott! Was würde sie jetzt tun? Vorsichtig streckte sie ihre Hand nach dem Blümchen aus. Eine Schweißperle ran ihre Stirn herunter. Bitte, bitte, bitte, bitte! Nicht... nein, nein. Sie durfte ihn nicht berühren! Blitzschnell grabschte sie sich das lila Blümchen aus seiner Hand. -Ohne ihn zu berühren wohlgemerkt- Erleichtert seufzte sie. Sie... sie.... sie hatte es geschafft. Zufrieden grinste sie das Blümchen an. Es war doch ganz hübsch. Auch wenn es so viele davon gab. Das Blümchen in ihrer Hand war schön. Und das sie es geschenkt bekommen hatte machte sie noch schöner. Unsicher hob die Silberhaarige ihren Blick und sah in Reyvens blaue Augen "Danke." Murmelte sie und sah dann wieder das Blümchen an. Ja, es war wirklich schön!

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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:56 pm

REYVEN X HENNA
Post #3 - Vertania Wald --- Kanto
Ängste - sie waren fast so interessant und faszinierend wie Träume. Woher Ängste wohl kamen? Sicherlich hingen sie in irgendeiner Weise mit den Wünschen eines Menschen zusammen - alles hing letztendlich irgendwie zusammen. Nicht wahr? Gewiss war es so. Und wenn die junge Lady interessante Ängste hatte - was sie auf jeden Fall hatte, das stand außer Frage - dann war die Wahrscheinlichkeit hoch, das es sich mit ihren Zielen genauso verhielt. Er hoffte es. Bei manchen Menschen gestalte es sich einfacher als bei anderen, ihre tiefsten Hoffnungen aufzuspüren. Hin und wieder brauchte es nur ein paar nette Worte und Gesten, und alle Möglichkeiten lagen einem offen. Reyven kannte die Agentin nicht gut, aber das was er über sie wusste, ließ ihn vermuten, das Henna niemanden so leicht an sich ran ließ. Eine Herausforderung, die der Blonde gewiss nicht ablehnte. Das machte das ganze doch erst spannend! Wo blieb denn sonst der Spaß? Der Spaß daran, ganz langsam dahinter zu kommen? Die Herausforderung ... war einfach nur zu göttlich. Fast das beste an der ganzen Sache. Wie sehr er es doch liebte. Ihr nennt ihn verrückt? Gemein? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Kommt vermutlich auf den Blickwinkel an, nicht wahr? Man könnte genauso gut sagen, er sorge dafür, das diese naiven Menschen etwas dazu lernen...

Wenn man ehrlich war, so merkte man schnell, das die liebe Henna im ersten Moment nicht gerade begeistert über sein Auftauchen war. Zuerst fand nur ein Geräusch, was sich wohl mit einem leisen Grunzen definieren ließ, seinen Weg nach draußen, und dann starrte sie ihn lediglich mit einem so dümmlichen Grinsen an, wie man es nur bei betrunkenen finden konnte. Wie viel sie wohl in sich hinein gekippt hatte? Rey ignorierte diesen Umstand einfach, was sollte er auch tun? Stattdessen hielt er ihr weiterhin die zarte Blume entgegen, welche sie allerdings zuerst nicht entgegen nahm. Warum? Er hielt sie doch absichtlich am äußersten Ende des Stieles fest, so das die Chance, das sie sich berühren würde, äußerst gering war. Scheinbar musste ihre Angst groß sein, äußerst groß. Größer, als er gedacht hatte. Interessant. Reyven wusste nicht, ob die junge Frau ihm überhaupt zugehört hatte, aber letztendlich schaffte sie es sogar ein Danke heraus zu pressen und ihm dann ruckartig das Präsent zu entreißen. Ohne eine Berührung, wohl gemerkt.

»Stets zu Diensten.«, antwortete er mit einem schwachem Lächeln auf dem Gesicht und leicht geneigtem Kopf auf ihr gemurmeltes Danke. Sie schien sich über diese einfache Blume, die man hier zu häufen sah und fand, mehr zu freuen, als er gedacht hatte. Vermutlich hing das damit zusammen, das sie vollkommen betrunken war, aber das war jetzt nicht wichtig. Eins war aber sicher: Morgen würde sie einen heftigen Kater haben. Reyvens Hände versanken in den Hosentaschen seiner braunen Hose, was ihm einen lässigen Ausdruck verlieh, während er Henna genau in die grau blauen Augen sah. »Wen es genehm ist würde ich Sie gerne in Richtung des HQs begleiten?«, fragte er galant und drehte sich bereits leicht um, allerdings ohne die junge Agentin aus den Augen zu lassen, darauf wartend, wie sie reagieren würde. - Einfach los zu gehen, ohne abzuwarten, was der Gefragte sagen würde, wäre wohl alles andere als höflich. Also tat er es nicht. Er glaubte nicht, das sie ablehnen würde, erst Recht nicht in ihrem Zustand. Und auch nicht, nachdem er ihr gerade eben eine kleine Freude hatte bereiten können. Und selbst wenn dieser Fall eintreten würde, so würde der Blonde sie wohl nicht alleine lassen. Vielleicht würde es so wirken, aber er würde sie beobachten, bis sie ihr Ziel - welches augenscheinlich das Hauptquartier des Team Galaktik war - erreiche hatte. Stalker. Gewiss meinte er es nur gut, schließlich wollte er verhindern das die junge Frau in den tiefen des Waldes verschollen ging. Wer wusste schon, was der betrunkenen und gut aussehenden alleine im Wald, bei anbrechender Dunkelheit, alles geschehen konnte? Hm? Niemand.
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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:56 pm


Reyven x Henna

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Das Blümchen war wirklich... wirklich hübsch. Schön. Süß. Ja, es gefiel ihr wirklich. Ernsthaft. Jetzt glaubt mir doch! Sie findet dieses kleine, lila Blümchen einfach wunderschön. Wenn sie nicht betrunken wäre, dann hätte sie es wahrscheinlich nicht gezeigt. Wahrscheinlich hätte sie das zierliche Pflänzchen einfach aus Reyven Hand geschlagen und auf dem Boden zertreten mit den Worten "Das nennst du Geburtstagsgeschenk?! Pah!" oder sowas. Das wette ich mit dir! Aber nu, sie ist halt bis zum Rand vollgelaufen, besoffener geht's nicht. Glaub mir, die hat Morgen einen Kater! Ohoho, aber wie! Naja, aber als sie sich in die Bar gesetzt hatte, nahm sie das in Kauf, sie war sich voll und ganz über die Folge(n) im Klaren. Tja, sie schien wirklich Pech zu haben, dass ihr Chef sie gefunden hatte. Würde er sie feuern? Hm, sah nicht wirklich danach aus, als wäre er wütend. Er schien helfen zu wollen. Spießer.

Henna stierte Reyven nur verständnislos entgegen, als der versuchte lässig auszusehen und ihr das Angebot machte sie bis zum Hauptquatier zu begleiten. "HQ?" Schnaubte sie ihn abfällig an. War der Herr sich zu fein um das Wort vollständig auszusprechen oder wollte er so cooler klingen? Es interessierte sie nicht. Sie brauchte auch keine Hilfe. Sie war nur betrunken, mehr nicht. Pff. Sah sie so hilflos aus? "Deine Hifle brauch' ich echt nicht." Zischte sie wütend. Sie war doch kein Kind mehr! Und von so einem arroganten Spießer brauchte sie schon gar nicht Hilfe. Pah! Mit wütend funkelnden Augen stampfte sie an dem Blonden vorbei. Sie würde alleine gehen! Sie brauchte keine Hilfe! Hah! "Was glaubt der eigentlich wer er ist...?" Murmelte sie unverständlich, als sie an ihm vorrüber ging. Sie kam bestens alleine zurecht! Aber wirklich! Tse! Angewidert spuckte sie auf den Boden und stolperte noch einen Schritt schneller voran. Sie achtete gar nicht auf den Weg. Aber das brauchte sie auch gar nicht! Schließlich kannte sie den Weg in- und auswendig! Leise vor sich hinfluchend machte sie einen tollpatschigen Schritt vor den Anderen.

"Kyaaah!" Mit einem irritierten Schrei stolperte die Betrunkene über einen am Boden liegenden Ast. Sie verzog das Gesicht und stand auf. "Verdammte Scheiße!" Brüllte sie und schlug auf den Boden. Sie hätte nicht so viel trinken sollen! Sie doofe Kuh! Bäh! Mit vor Wut zusammengebissenen Zähnen stämmte die Silberhaarige sich wieder auf die wackeligen Beine. Frustriert musste sie feststellen, dass sie nun komplett dreckig war und ein aufgeschürftes Knie hatte. Eine riesige Welle von Wut schwappte in ihrem Magen herum. "AAAAAAAAAAAAAH!" Sie konnte nicht mehr. Hielt es nicht mehr aus. Sie schlug die Hände vors Gesicht und ließ sich zu Boden sinken -oder eher plumsen. Mit einem Schluchzer zog sie die Knie an ihre Brust und vergrub ihr Gesicht dazwischen. Plötzlich fiel ihr wieder das Blümchen ein. Sie hob ihren Kopf und betrachtete es. Beim Sturz zuvor war es kaputtgegangen. Na toll. da hatte sie ihre einziges Geburtstagsgeschenk zerstört. Vorsichtig umschloss sie das zerfledderte Blümchen mit ihrer Hand und presste sie an sich. Scheiß Tag. Scheiß Welt. Wieso wurde sie jemals geboren? Wieso hätte sie bei der Katastrophe nicht einfach zuhause gewesen sein können? Dann wäre sie jetzt tot. Dann hätte sie nie leiden müssen...

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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:56 pm

REYVEN X HENNA
Post #4 - Vertania Wald --- Kanto
Ahja, dies war überraschend. Zumindest hatte er nicht damit gerechnet. Nein, er war nicht davon ausgegangen, dass Henna Kinjou so reagieren würde. Kein bisschen. Sehr unerwartete, das musste er zugeben. Und vermutlich ärgerte ihn das auch ein wenig, auch wenn er sich das niemals eingestehen würde. Viel mehr schob er es auf den Alkohol, der wohl jede Person unberechenbar machte, zudem kannte er die Agentin kaum. Das würde er ändern, ja, das würde er auf jeden Fall ändern. Und nichts würde ihn aufhalten, sein Interesse und seine Neugier war entgültig geweckt. Es schien sie zu stören, das er die Abkürzung HQ anstelle von Hauptquartier nutzte. Warum er das tat? Nun, es ging schneller von der Zunge und hörte sich in seinen Orten ein Stück weit eleganter an. Er hatte es sich angewöhnt diese zwei Buchstaben zu verwenden, ganz einfach. Und im nächsten Moment lehnte die junge Lady seine Hilfe entschieden ab, und irgendetwas sagte ihm, das das nicht nur daran lag, das sie betrunken war. Sie ließ sich wohl nicht gerne helfen. Reyven neigte leicht den Kopf, sagte aber nichts. Was sollte er schon tun? Sie noch mehr zu verärgern war gewiss nicht sein Ziel, viel mehr hatte er gehofft, das Gegenteil zu erreichen. Ein leises Seufzen schlich sich über seine Lippen, als sich besagte junge Frau abwendete und sich scheinbar auf den Weg machen wollte. Was hatte er nun noch für Möglichkeiten?

Es ging dem jungen Herrn gehörig gegen den Strich, Henna alleine durch den Wald torkeln zu lassen, erst Recht nicht in einem solchen Zustand. Doch sicher war auch, das es äußerst unklug war, ihr einfach zu folgen. Er hatte keine Wahl, und so entschied er sich kurzerhand dafür, ihr mehr oder minder zu folgen. Er konnte es doch nicht zu lassen das sie im Wald verloren ging~ Der Vize sah der Silberhaarigen einen Moment hinterher, lauschte einem kleinen Windstoß, der ihn ein Sekunde später erreichte und beobachtete, wie die Blätter aufgewirbelt wurden, alles sich vermischte. Erst als Henna sich einge' Schritte von dem Blonden entfernt hatte setzte er sich in Bewegung, die Hände noch immer in den Taschen vergaben. Auch wenn es sein eigentliches Ziel verfehlte war es ihm gerade durchaus egal, was die Agentin dazu sagen würde, Hauptsache war, das ihr in den tiefen des Waldes nichts zu stieß, denn- sie hatte bereits den falschen Weg eingeschlagen.

Mit langsamen Schritten folgte er ihr, und sie waren noch nicht weit gekommen, da stolperte die Agentin und landete unsanft auf dem harten Waldboden, noch bevor er reagieren konnte. Aber was hätte er auch tun können? Wenn er sie aufgefangen hätte, wäre alles vermutlich nur noch schlimmer geworden. Es geschah selten, das Reyven von der Situation verunsicherte war, doch dies war einer dieser sehr seltenen Momente. Der Sturz schien die junge Frau unglaublich wütend zu machen, und dies machte sie mit einem lauten Schrei deutlich, während sie sich scheinbar gefrustet erneut auf den Boden fallen ließ. Was sollte er tun? Er wollte sie nicht gegen ihren Willen berühren, nein. Sie hatte sich zwar über das Blümchen gefreut, aber er konnte ihr kaum ein weiteres Mal damit kommen.

»Ich sehe wohl ein, das ich nicht das beste Geschenk gewählt habe. Ob ich wohl die Chance bekomme diesen Fehler wieder zu bereinigen?«, murmelte er leise während er auf die am Boden sitzende Henna zu ging, bis er schließlich genau vor ihr stand. Im selben Zeitraum hatte sich das kleine Dratini aus Reyvens Schatten erhoben und starrte die Agentin nun mit seinem treuen Blick an, als wollte es nur zu gerne helfen. Ein durchaus liebenswürdiges Pokemon. Langsam ging der Vize in die Hocke um mit der SIlberhaarigen auf Augenhöhe zu sein. »Ich frage mich ob es dort auf dem Boden so bequem sein mag?«, fragte er mit einem schelmichen Unterton, dann ließ er sich kurzerhand neben sie plumpsen. Vielleicht schlug das ja besser an als Mitleid oder dergleichen? Einen Versuch war es zumindest wert. Als wäre es das Normalste der Welt ließ sich der Blonde zurück sinken bis er mit dem Rücken auf den Boden lag und in die Baumkronen starrte. Nicht mehr lange, dann würde die Sonne ganz untergegangen sein. So langsam mussten sie sich bewegen; nichtsdestotrotz wollte er die junge Dame nicht hetzen.
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* Re: Reyven x Henna

Beitrag von Predawn am Sa Dez 15, 2012 11:57 pm


Reyven x Henna

cf: -
Erschrocken sah die Silberhaarige zu ihrem Chef auf. War er ihr etwa gefolgt? Hah! Das hätte sie sich eigentlich denken können, dieser Creep. Stalker. Sie sah ihn trotzig an. Versuchte er sich jetzt etwa wieder bei ihr einzuschleimen? Hatte er als Vize-Chef von Team Galaktik nichts besseres zu tun als sich bei einer betrunkenen Angestellten beliebt zu machen? Womöglich wollte er nur... uäh! Als sie nur daran dachte brach sie in Panik aus, also verscheuchte sie den Gedanken sofort. "Eine Chance um den Fehler zu 'bereinigen'?" Äffte sie den Blonden nach. Dann seufzte sie. "Ist mir doch egal. Mach was'te willst, schließlich sind sie ja der Chef, stimmt's?" Zischte sie abfällig. Sie hatte ihn sogar gesiezt, um zu unterstreichen für wie spießig sie ihn hielt.

Es gefiel ihr ganz und gar nicht, dass Reyven sich ihr einfach so näherte. Vorsorglich rutschte sie rückwärts durch den Matsch. Es war ihr egal, dass sie deswegen noch dreckiger wurde, Hauptsache er kam ihr nicht zu nahe. Ein lächeln zauberte sie auch ihre Lippen, als sie die kleine, blau Schlange erblickte. Er besaß ein Dratini! Wow! "Na, du?" Flüsterte sie dem Drachenpokémon zu. Ein wenig irritiert stierte sie dann wieder dem Besitzer des Pokémons entgegen, der sich vor sie hingehockt hatte. Sie musst sagen, dass sie das Ganze als sehr unangenehm empfand. Dann machte er mit seiner schleimigen Tour weiter und laberte wieder nur Müll. Natürlich war es auf dem Boden alles andere als gemütlich! Wie konnte er nur sowas hirnverbranntes fragen?

Fast hätte sie aufgeschrien, als er sich neben sie setzte. Sie schluckte schwer und rutschte dann eilig ein wenig zur Seite. Was sollte das nur? Wollte er etwa, dass sie vor Angst wie ein Schwein schwitze? Sie wischte sich den Schweiß, der sich wieder gebildet hatte, von der Schläfe. Ungläubig beobachtete die junge Frau ihren Chef dabei, wie er sich nun ganz auf den Boden legte. War er verrückt? Aber andererseits... vielleicht war er auch doch nicht ganz so spießig wie sie dachte? "Du bist doch irre." Murmelte sie mit einem heimlichen Grinsen und startete den Versuch aufzustehen. Es gestaltete sich als ziemlich kompliziert, denn der Boden war matschig und sie trug auch noch hohe Schuhe. Mit einem erschöpften Grunzen schaffte sie es dann auch irgendwie aufzustehen. Es kam ihr plötzlich so vor, als würde sich die ganze Welt drehen. Verdammter Alkohol... Ein wenig hilflos taumelte zwei Schritte vorwärts. So würde sie nie irgendwohin kommen. Ergeben griff sie zu ihrer Tasche und ließ ihr Glaziola aus dem Pokéball. Sie stützte sich schwerfällig auf das hellblaue Pokémon. "Tut mir Leid..." Murmelte sie entschuldigend. Schlimm genug, dass ihr Pokémon sie so erleben musste. Vielleicht sollte Reyven sie doch besser begleiten...

"Das Angebot von vorhin, steht das noch?"

tbc: -

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