Liam x Avrilla

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* Re: Liam x Avrilla

Beitrag von Predawn am Mi Nov 04, 2015 8:19 pm

Avrilla & Liam
Spielst du nur mit mir oder bin ich es, die mit dem Feuer spielt?

Gefährlich! Das war doch lächerlich. Wann war er jemals eine Gefahr für sie gewesen? Nun gut, gerade als sie sich kennen gelernt haben hat er ziemlich verkorkste Dinge gesagt und getan. Von wegen er hätte sie töten können, blah blah. Das hatte er ihr sogar demonstriert. Aber eine Gefahr für sie? Eine Gefahr? Niemals. Nicht einen Moment hatte sie sich in seine Gegenwart unsicher gefühlt. Eher das Gegenteil. Sie zog Pech schließlich an wie ein Haufen Scheiße die Fliegen anzog. Seine Anwesenheit gab ihr Sicherheit, er besaß die Kraft sie zu schützen und dafür nutzte er sie auch. Mal ganz simpel und trocken ausgedrückt. So jemanden hat Avrilla noch nie gekannt. Jemand, der alles gab, um sie zu beschützen. Deshalb verstand sie nicht, wieso er behauptete, gefährlich zu sein. Außer natürlich… außer ihre Vermutung, dass er ein Schattenwesen sein könnte, würde sich als wahr enthüllen. Aber selbst wenn er ein Schattenwesen war, das macht ihn nicht gefährlicher als einen Menschen. Im Grunde unterscheiden sich Menschen und Schattenwesen nicht sehr. Vom Aussehen und den Magischen Fertigkeiten vielleicht. Wer sagte denn bitte, dass Schattenwesen alle böse waren? Sie nicht.
"Wann hast du jemals eine Gefahr für mich dargestellt?" Die Unterhaltung war ihm unangenehm, das war ihr bewusst. Doch sie hatte genug davon, dass er versuchte ihr einzureden, er wäre gefährlich. Das verletzte vermutlich nicht nur sie. Auch wenn er meint, niemand würde ihm etwas hinter seiner Maske anmerken, Avrilla sah durch ihn durch. So langsam hatte sie den Dreh raus. Sie sah auch nur die leiseste Emotion in seiner Stimme, die flüchtigste Geste. Je mehr sie ihn ansah, mit ihm redete, desto mehr schien seine Maske zu bröckeln. "Weißt du überhaupt, was für ein Glück ich hatte, auf dich zu treffen? Ohne dich, Liam, wäre ich vermutlich schon tot. Ich bin schwach… zu schwach irgendwas oder irgendwen zu beschützen. Bei dir ist das anders. Wie oft hast du mir in den letzten Tagen schon das Leben gerettet?" Avrilla sah ihn mit festen, ernsten Blick an, was nicht zu ihrem süßen Gesicht passen wollte. "Wie oft wäre ich ohne dich gestorben? Du sollst eine Gefahr für mich sein? Das ich nicht lache!" Die Katze war aus dem Sack. Ob sie es wollte oder nicht, sie erkannt nun, wie stark sie ihn eigentlich ausnutzte. Er beschützte sie und sie liebte ihn dafür. War es so einfach? Nein. Nein, sicherlich war es das nicht. Sie nutzte ihn nicht aus, sie hatte ihn auch nicht um den Finger gewickelt. Ginge das überhaupt? Liam um den Finger zu wickeln? Sie bezweifelte es.
Er bestätigte sich ihre Annahme, dass man in der Hauptstadt nicht auffiel. Vielleicht war sie doch nicht ganz so blond. Auf sein Nicken hin gab sie Danai, die während des ganzen Dramas einfach gedöst hatte, ein Zeichen es würde losgehen.
Geübt schwang sie sich auf den Rücken des blauen Vogels, nur um plötzlich wieder zu bemerken, wie sehr ihr die Glieder doch schmerzten. Würde Liam alleine aufsteigen können? Mit der Verletzung? Helfen konnte sie ihm schlecht. Im Gegensatz zu ihrer Besitzerin war Danai ein schneller Denker und legte sich auf den Boden, um dem Verletzten den Aufstieg zu erleichtern.
"Ich, ähm, war noch nie in Hyrule-Stadt. Sag mir einfach wo wir lang müssen.

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* Re: Liam x Avrilla

Beitrag von Predawn am So Nov 29, 2015 8:34 pm

Liam & Avrilla
{Süd-Hyrule | Ebene von Hyrule

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Liam musste sich zusammenreißen um nicht zu seufzen oder die Stirn zu runzeln. Zwei Dinge stellte er fest: Ersten, Avrilla verheimlichte ihm etwas. Ganz genauso wie er ihr. Zweitens, sie benahm sich noch immer genauso naiv wie von Anfang an. Irgendwas an ihm schien ihr das Gefühl von Sicherheit zu geben, das Gefühl ihm vertrauen zu können, und er wusste beim besten Willen nicht was. Wenn sie nur wüsste wie er wirklich war. Bisher hatte er sich gut zusammen reißen können, aber wie lange würde es dauern bis er tatsächlich mal die Beherrschung verlor? Es wäre nicht das erste Mal. Die Menschen die er in einem Rausch von Hass und Angst getötet hatte konnte er nicht mal mehr zählen. Und trotzdem hatte er seine Schwester niemals wieder finden können. Er hatte sie nicht beschützen können. Wieso sollte es dieses mal anders sein? Die Blonde hatte bereits gesehen mit was für einer kühlen Leichtfertigkeit er anderen Menschen das Leben nehmen konnte, wenn er wollte, und trotzdem hatte sie noch nicht die Flucht ergriffen. Zugegeben, in diesen Situationen hatte es kaum eine andere Lösung geben, zum Beispiel am Hylia See, aber das änderte nicht allzu viel. Er konnte weiterhin sein bestes probieren auf das Prinzesschen aufzupassen, aber auf Dauer konnte es einfach nicht funktionieren und ihm wollte keine Lösung einfallen. Und irgendwo in seinem Hinterkopf klopften die Schuldgefühle an weil er die Suche nach Ayla unterbrochen hatte.
Liam war abwesend während Avrilla sprach und hörte ihr nur halb zu. Vielleicht sollte er wirklich mit ihr reden. Vielleicht sollte sie wissen wer und wie er war, vielleicht würde sie es dann verstehen und einfach gehen. Oder vielleicht würde er zumindest herausfinden was ihr Geheimnis war. Nicht dass es ihn etwas anging, aber irgendwas stimmte nicht seit sie im Wolkenhort gewesen waren. Vielleicht lag es auch einfach nur an den ganzen Ereignissen sowie Erinnerungen an ihre Heimat und Familie. Woher sollte er das auch wissen.
Dass das Mädchen nun auch noch anfing ihn dafür zu preisen dass er ihr so oft den Arsch gerettet hatte wusste Liam erst recht nicht mehr was er sagen sollte, also sagte er gar nichts, wie man es von ihm gewöhnt war. "Stark" war etwas positives, etwas Gutes. Aber er war nicht gut. Das einzige in dem er gut war töten, aber es hatte keinen Sinn darüber zu reden. Sie waren beide erschöpft und brauchten Ruhe. Also folge er ihr in Richtung des blauen Wolkenvogels. Sie stieg als erstes auf und hatte dabei sichtlich Mühe. Gerade als er es ihr nachtun wollte beugte das Tier sich ein wenig herunter. Überrascht kletterte Liam auf ihren Rücken; vor wenigen Tagen wollte sie ihn immerhin noch zerfleischen. Ein brennender Schmerz erinnerte ihn an seine zahlreichen Wunden, allen voran die gebrochenen Rippen sowie die frische Wunde an seiner Schulter. Wenn das so weiter ging dann würde er nie mehr komplett heilen können ...
»Richtung Norden.«, grummelte der Türkishaarige auf Avrillas Frage hin und zeigte grob in die entsprechende Richtung. Hyrule war die größte Stadt im Lande, wie sollte man die schon verpassen?
Mit einer Hand hielt er sich im Gefieder Danais' fest, mit der anderen zog er sich seine Kapuze tief in die Stirn und schloss seinen Mantel etwas mehr. Der Flugwind würde eisig sein je schneller und höher sie flogen, außerdem fühlte er sich so ohne frage noch immer am wohlsten. Einen Moment überlegte er sich an Avrilla festzuhalten, was eigentlich auch das einzig sinnvolle gewesen wäre, aber etwas in ihm widerstrebte dem Gedanken. Natürlich war er ihr bereits viel näher gekommen als das, aber er wusste noch immer nicht ob das das richtige war. Er wusste nicht was mit ihm, mit ihr und zwischen ihnen los war und eigentlich wollte er nur wieder zu dem zurück was vor einigen Tagen noch der Normalzustand gewesen war. Eigentlich wollte er wieder genauso alleine und gefühlskalt sein wie er es gewöhnt war.


» Hyrule Stadt - Telmas Bar
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* Re: Liam x Avrilla

Beitrag von Predawn am Do Dez 03, 2015 8:43 pm

Avrilla & Liam
Spielst du nur mit mir oder bin ich es, die mit dem Feuer spielt?

Wow, Richtung Norden? Genauer ging's nicht, oder? Nun, Großstädte hießen wohl nicht umsonst so. Sie würde Hyrule Stadt schon finden, irgendwie. Mit einem Seufzer ließ sie Danai abheben. Richtung Norden, ja? Und woher sollte sie nun wissen wo Norden war? Na toll. "Du hast sicherlich irgendwo ein große Stadt gesehen. Flieg uns hin." Flüsterte sie schließlich ihrem Wolkenvogel zu, der anscheinend wirklich wusste, wo er hin sollte. Wenigstens auf sie konnte man sich verlassen! Zufrieden klopfte sie den riesigen, blauen Vogel als sie ein Stück von Mauern landeten. "Sind wir hier richtig?" Fragte das Blondchen und drehte sich nach hinten um. Na, sie werden hier schon richtig sein. Avrilla vertraute ihrem Vogel.

Ohne weiter zu zögern sprang sie wie gewohnt vom Rücken ihres Vogel, japste vor Schmerzen auf und humpelte die nächsten paar Schritte ein wenig, bis ihre sämtlichen blauen Flecke wieder Ruhe gaben. Wie ein braves Hündchen folgte sie Liam durch die nächtlichen Straßen. Als sie an einer großen Menschenmenge ankamen, griff Avrilla nach seiner Hand. Hier wollte sie garantiert nicht allein herumirren. Schon gar nicht bei Nacht. So viele dunkle Gassen wie hier waren… oh, kaum hatte sie daran gedacht, wurde sie auch schon von Liam durch sämtliche dieser düsteren kleinen Wege geführt, bis sie an etwas ankamen, dass nach einer Taverne aussah. "Telmas Bar" stand auf einem Holzschild geschrieben. Und dann betraten sie auch schon die Bar. Das erste, was ihr auffiel, war wie war es hier drin war und wie kalt es draußen gewesen sein musste. Irgendwann vergaß man wohl die Kälte. Erwartungsvoll sah die Blonde zu ihrem Beschützer hinauf. Was jetzt?

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* Re: Liam x Avrilla

Beitrag von Predawn am Fr Dez 11, 2015 10:05 pm

Liam & Avrilla
{Telma's Bar | Stadt Hyrule
« Ebene von Hyrule - Süd Hyrule

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Liam hatte nicht gerade eine genaue Wegbeschreibung abgegeben, aber Hyrule konnte man nun wirklich nicht übersehen. Außerdem verließ er sich irgendwie darauf, dass der Wolkenvogel eine gute Orientierung habe. Musste er, beziehungsweise sie, ja haben, wie sollte sie sich sonst immer in der Luft zurecht finden. Und er behielt recht; es dauerte nicht allzu lange bis Hyrule Stadt trotz der hereinbrechenden Dunkelheit am Horizont in Sicht kam. Der junge Mann verlor während des Fluges ein bisschen das Zeitgefühl. Als sie jedoch endlich vor der Mauer der Stadt landeten verschwand langsam das letzte bisschen Tageslicht. Ein bisschen später und die Tore wären vermutlich schon geschlossen gewesen.
Nachdem sie abgestiegen waren warf Liam Avrilla einen kurzen, besorgten Blick hinter ihrem Rücken zu; sie schien immer noch große Schmerzen zu haben und humpelte regelrecht daher. Aber sie würde schon klar kommen - also stapfte er einfach zielstrebig voraus, in dem Vertrauen, dass die Schneeprinzessin ihr folgen würden. Dabei dachte er natürlich nicht daran, dass es bereits dunkel war, die Stadt allerdings immer noch voller Leute, die nicht gerade vertrauenswürdig aussahen und sie sich durch merkwürdige, dunkle Gassen schlenderte. Es fiel ihm gar nicht auf, immerhin war er kaum was anderes gewöhnt, ganz im Gegenteil zu Avrilla. Er war so tief in Gedanken versunken, dass er fast vor Schreck zusammengezuckt wäre als er plötzlich etwas kaltes an seiner Hand fühlte. Es dauerte eine Sekunde, bis er begriff, dass es die Hand des Mädchens war - eiskalt, aber passend für eine Schneeprinzessin. Und natürlich wusste er nicht, wie er darauf reagieren sollte. Also ließ er es einfach zu ohne darauf einzugehen. Normalerweise hätte man jetzt vermutlich die eigene Hand um die Hand des Mädchens geschlossen, aber das tat er nicht. Er ließ sie einfach offen herunter hängen und akzeptierte es, dass Avrilla sich an ihm fest hielt, obwohl es ihm innerlich wiederstrebte. Das zeigte bloß wieder, dass sie bei ihm Schutz suchte, was einfach keinen Sinn ergab ...
Endlich kamen sie an dem Ort an, auf den er zugesteuert hatte. Er kannte den Weg zu Telmas Bar fast im Schlaf. Es war einfach perfekt; niemand kümmerte sich dort darum wer du bist und was du dort machst, solange du niemanden störst. Und man bekam fast immer ein Zimmer. Und es war billig. Ganz anders als diese Taverne in Ordon ... Ordon. Dort hatte irgendwie alles angefangen. Komisch, wie viel sich in so kurzer Zeit verändern wurde- Liam unterbrach seine Gedanken bevor er schon wieder ins Grübeln verfallen würde. Stattdessen trat er ein und steuerte auf einen kleinen Ecktisch zu. Es waren einige Leute anwesend - genug, damit man nicht auffiel aber nicht so viele dass es unangenehm und nervig wurde. So wie in der anderen Bar in Ordon - an den Verletzungen litt Avrilla vermutlich immer noch. Apropo.
»Willst du was essen oder trinken?«, fragte er sie als er sich vorsichtig auf einen Stuhl nieder ließ. Gleichzeitig holte er einen kleinen Lederbeutel heraus und überprüfte, wie viele Münzen er noch hatte. Es waren auf jeden Fall genug um über Nacht zu bleiben, was zu essen und eventuell auch um morgen neue, wärmere Klamotten zu kaufen. Wo er es her hatte wusste er schon gar nicht mehr genau.
Ohne auf eine Antwort zu warten stand er wieder auf und ging in Richtung Theke um für beide etwas zu bestellen. Avrilla würde etwas zu sich nehmen müssen, ob sie wollte oder nicht. Ansonsten würde sie, so kam es ihm zumindest vor, binnen der nächsten paar Stunden einfach vor ihm zusammen klappen. Sie brauchte Essen, Wärme, Ruhe und Schlaf. (Liam, kommt da dein Beschützerinstinkt hoch? God damn) »Hier.«, sagte er mit ruhiger Stimme als er zwei Teller sowie zwei Bierkrüge auf den kleinen Holztisch abstellte. Ohne groß zu warten spülte er in wenigen, großen Schlücken einen Teil des Getränkes hinunter. Irgendwie war ihm nach dem ganzen Scheiß richtig danach.


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* Re: Liam x Avrilla

Beitrag von Predawn am Fr Dez 11, 2015 10:05 pm

Avrilla & Liam
Spielst du nur mit mir oder bin ich es, die mit dem Feuer spielt?

Sagen wir so, Avrilla hatte nicht gerade das Gefühl, das Liam sie tatsächlich verstand. Und anscheinend hatte er auch nicht bemerkt, dass sie lallte. Nun, wenigstens einen Vorteil hatte das Ganze. Mit einem Nicken hatte sich der Bursche erhoben und war wieder Richtung Bar verschwunden. ...Er holte sich doch jetzt nicht noch einen Krug, oder? Dann würde sie ihm den Hals abreißen. Egal ob sie diese Aktion überleben würde oder nicht. Zu ihrer Erleichterung hatte Liam ihnen allerdings ein Zimmer besorgt. Phew... "Ah." Entgegnete sie nur, da sie lallend nicht mehr sagen wollte. Das war ja peinlich... Sie stand zunächst ein wenig wackelig auf den Beinen. Nach dem ganzen Sitzen taten ihre Glieder wieder weh, der Alkohol half nicht gerade dabei, das Gleichgewicht zu halten. Also stützte sie sich bei jeder Gelegenheit irgendwo ab. Sie wagte es nicht erneut Liam an die Hand zu nehmen. Solch eine Erniedrigung brauchte sie nicht zweimal am Tag. Hätte sie den Türkishaarigen nicht genau im Blick, dann hätte sie ihn vermutlich aus den Augen verloren. Im Schatten war er kaum mehr als ein Umriss. Gut das diese verdammten Stufen so laut knarzten.
Im Zimmer angekommen zündete er zuerst die bereitstehende Kerze an, bevor er sich auf den einsamen Stuhl fallen ließ. Was er dann vorschlug war echt nicht mehr lustig. Sich waschen? Im stock düstern? "Morgen früh vielleicht. Wenn ich sehen kann." Antwortete sie scharf und bereute es anschließend, das sie wieder lallte.  Eingeschnappt, hauptsächlich wegen ihrer eigenen Situation, setzte sie sich ans Bett und zog sich ihre Schuhe aus. Denn wer schlief schon mit Schuhen? Mit dem Rücken zu Liam gedreht rollte sie sich unter den nicht wirklich warmen Decke zusammen. Für einen Moment lag sie da mit geschlossenen Augen. Dann riss sie diese wieder auf und hockte sich stattdessen aufs Bett, in der Decke eingewickelt. Kalt. "Ich kann nicht schlafen. Erzähl mir was."



Zuletzt von Predawn am Do Dez 31, 2015 11:49 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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* Re: Liam x Avrilla

Beitrag von Mina-Chan am So Dez 13, 2015 2:46 pm

Liam & Avrilla
{Telma's Bar | Stadt Hyrule

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Avrilla fing wortlos an zu essen und das Schattenwesen tat es ihr nach, nicht ohne sie die ganze Zeit im Augenwinkel im Blick zu behalten. Es beruhigte ihn ein wenig, dass sie sich nicht weigerte etwas zu sich zu nehmen sondern einfach tat, was das beste war. Nicht mal über das Bier beschwerte sie sich - nicht, dass Liam darüber auch nur nachgedacht hätte. Irgendwie war es ihm gar nicht in den Sinn gekommen, dass ihr das vielleicht nicht schmecken würde oder das ganze vielleicht keine gute Idee war. Er für seinen Teil zumindest zögerte nicht, nachdem er seinen Teller und den Krug geleert hatte, sich noch etwas zu trinken zu besorgen. Während der ganzen Zeit hatte keiner von beiden etwas gesagt und das Schweigen hatte sich ein bisschen wie eine Mauer zwischen sie gestellt. Avrilla war die erste, die sie durchbrach. Ob es genug war? Liam ließ den fast leeren Krug langsam auf den Tisch sinken, obwohl er nicht ganz sicher war, was sie meinte. Es war ja nicht so als ob er jetzt gleich komplett betrunken wäre oder so. Was er dabei nicht beachtete war die Tatsache, dass er ewig keinen Alkohol mehr getrunken hatte und auch, dass die Krüge nicht besonders klein waren. Das Getränk hatte durchaus einen Effekt auf ihn, auch wenn man es zuerst nicht merkte. Auch ihm selber war es nicht wirklich bewusst, ebenso wie ihm entging, dass auch Avrilla von dem Alkohol bereits etwas angeschlagen war. Trotz allem erwiderte er nichts und nickte nur. Sie hatten endlich etwas gegessen und jetzt war es vermutlich an der Zeit dass sie sich schlafen legen konnten. Beziehungsweise, dass Avrilla sich schlafen legen konnte. Er würde vermutlich sowieso wach bleiben.
Mit diesem Gedanken im Kopf stand er auf und schlängelte sich durch die Anwesenden in Richtung Bar, wo er eine etwas untersetzte, mittel alte Frau um ein Zimmer bat. Nur wenige Minuten später stand er mit einem kleinem, rostigen Schlüssel wieder vor Avrilla. »Ich hab ein Zimmer.«, sagte er, den Schlüssel etwas höher haltend. Dann drehte er sich um und bedeutete dem Mädchen mit einem leichten Kopfnicken, dass sie ihm folgen solle. Nicht weit von ihrem Sitzplatz entfernt befand sich eine Treppe die zu den Zimmer hoch führte. Mit seinem Mantel und den fast schon schleichenden Bewegungen wäre das Schattenwesen fast in der Dunkelheit untergegangen, wenn die knarzenden Geräusche der alten Stufen nicht wären.
Das Zimmer war genauso, wie er es erwartete hatte. Um genau zu sein war jedes Zimmer hier gleich; ein Bett, ein kleiner Tisch, ein Holzstuhl, ein Becken mit frischem Wasser in der Ecke um sich zu waschen und das wars auch schon an Einrichtung. Die einzig Lichtquelle war der fade Mondschein der durch das Fenster hinein drang. Vorsichtig durchschritt Liam den Raum und griff nach der Kerze, die auf dem Tisch stand. Er musste sich einen Moment konzentrieren, bis eine kleine Flamme in seiner Hand erschien, mit deren Hilfe er den Wachsdocht entzündete. Dann ließ er sich auf den Stuhl hinab, die Arme vor der Brust verschränkt. Erst dann brach er endlich wieder das Schweigen.
»Du kannst dich waschen und schlafen legen.«, bat er der Himmelsbewohnerin an ohne sich zu ihr umzudrehen. Dabei schloss er demonstrativ die Augen und lehnte sich auf dem Stuhl zurück um zu zeigen, dass er sie dabei nicht stören würde.


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