Kian x Kobato

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* Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am So Dez 16, 2012 12:21 am

Sandkastenfreunde, die sich nach langer Zeit wieder treffen und sich ineinander velieben~
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[Kian von Medolie, Kobato von Predawn]


Zuletzt von Predawn am Sa Dez 20, 2014 7:03 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:36 pm

First Post
And it started something different...

Es war schon lange her seitdem ich das letzte Mal gut geschlafen hatte, wenn ich mich recht erinnere war das noch bevor meine Schwester verschwunden war. Ja. Tatsächlich das letzte Mal wirklich gut geschlafen hatte ich eigentlich nur vor dem verschwinden meiner Schwester. Bevor ich von Schuldgefühlen geplagt wurde, bevor das alles begonnen hatte. Und jetzt? Jetzt konnte ich noch nicht einmal mehr etwas dagegen tun. Ich würde sie nie finden und nie wieder in meine Arme schließen können. Ich blickte vorsichtig zu Kobato. Immer wenn mir Leia durch den Kopf ging musste ich mich auch automatisch versichern ob auch Kobato noch in der Nähe war, ob ich Kobato auch niemals verlieren würde. Ich habe mir geschworen, dass ich das nie tun werde. Ich habe mir geschworen auf sie aufzupassen und sie mit meinem Leben zu beschützen. Ich werde jeden beschützen der mir wichtig ist, ich will nicht, dass ich noch einmal jemanden verliere. Ich will das ganze nicht noch einmal durch machen ich glaube das würde ich nicht aushalten. Nein. Ich würde das nicht aushalten.

Ich spürte die Regentropfen auf meiner Haut, es war warm, es würde ein warmer Tag werden, es würde ein scheiß Tag werden. Ich hasste die wärme, ich hasste die Hitze. Ich hasste die Wärme. Es würde ein scheiß Tag werden, okay, ich wusste es nicht. Aber wenn es warm war, war das für mich immer schon ein schlechtes Omen, an diesen Tagen war ich vorsichtiger als sonst und versuchte ich ganz besonders auf das zu achten was mir lieb ist. Ich blickte zu dem schwarzhaarigen Mädchen. Sie war kleiner als ich um ehrlich zu sein viel kleiner, aber das war auch kein Wunder, ich war Ein Meter Neunzig groß. Für ein Mädchen war sie eigentlich auch ziemlich groß um ehrlich zu sein eigentlich sehr groß, ich kannte nicht viele Leute, welche so groß waren wie sie. Nicht viele Mädchen. Ich mochte ihr schwarzes Haar. Ich mochte lange Haare bei Mädchen. Ich fand Kobato aber im allgemeinen hübsch, sie hat sich zu einer wunderhübschen jungen Frau verwandelt, einer wirklich wunderhübschen. Hatte ich ihr eigentlich je gesagt, dass ich sie hübsch fand? Wahrscheinlich eher weniger. Ich könnte mich nicht daran erinnern, aber ich kannte sie sowieso viel zu lange dafür. Viel. Viel. Viel zu lange. Oder auch nicht lange genug. Ich mochte sie sehr und ich hoffte unsere Freundschaft würde noch lange halten. Ich glaube ich würde einen Streit nicht aushalten, ich glaube ich würde dann mein Leben nicht mehr aushalten. Ich glaube ich wäre am Ende. Vollkommen.

Wir gingen schon lange weiter. Wir waren schon lange weiter gekommen und jetzt. Tatsächlich. Ich erinnerte mich noch an einzelne Läden in dieser Straße, genau hier waren wir in meinem Hoenn Urlaub gewesen und genau dorthinten, Erschrocken blickte ich auf den Laden. Sie war tot. Sie war tot. Sie war tot. Ich sah auf den Laden. Hier hatte ich Zeldana kennen gelernt. Das kleine Mädchen, das zwar wohl etwas eigensinnig war, aber doch irgendwie liebenswürdig. "Zeldana...", flüsterte ich. Ich blickte zu Kobato. Ich hatte ihr damals die ganze Geschichte, die mich doch so ertig gemacht hatte erzählt. "Hier habe ich dieses Mädchen kennen gelernt...", ich war leichenblass, so wie immer. Ich blickte starr auf den Laden. Ich würde am liebsten wieder umdrehen. Abhauen. Weg von hier. Allein sein. Aber ich könnte Kobato nicht alleine lassen, ich musste sie beschützen. Ich musste auf sie aufpassen. Sie durfte nicht auch noch verloren gehen. Sie musste bei mir bleiben und mich unterstützen. "Verdammt!", ich biss mir auf die Unterlippe. Ich wollte hier verdammt nochmal weg! Ich legte einen Schritt zu, kämpfte mit den Tränen. Das war nicht fair. Das war nicht fair. Das war vollkommen unfair! Warum mussten wir ausgerechnet hier lang? Anderseits... Vielleicht kannte Leia diesen Ort auch noch. Vielleicht konnte ich sie hier endlich wieder finden? Nein. Mir wurde übel. Ich will hier weg. Ich will hier weg. Ich legte noch einen Schritt zu.

Mir wurde urplötzlich kalt. Ich spürte wie der Regen meine Kleidung durchnässte. Ich fühlte mich nicht mehr wohl. In mir stieg Angst hoch. Angst davor noch jemanden zu verlieren. In mir stieg Wut hoch, Wut auf den Mörder. Die Mörder. Denjenigen der dieses unschuldige Wesen getötet hatte.Ich fühlte mich dreckig. Belastet. Allein. Und sie stand neben mir. Ich wollte mich an ihr festklammern. Sie umarmen und niemals loslassen. Ich hatte Angst sie zu verlieren. Verdammte Angst! Und dann packte ich ihre Hand und wollte sie hinter mir herziehen. Ich wollte hier so schnell wie Möglich weg. Aber ich wusste, dass sie mir dann erst recht nicht folgen würde. Also ließ ich sie los. Drehte mich zu ihr hin, schaute sie kurz an. "Lass uns bitte so schnell wir Möglich aus dieser Stadt verschwinden!" Ich hoffe sie hatte bemerkt, dass es mir nicht gut ging und das ich wirklich so schnell wie Möglich hier weg wollte und keinesfalls mit ihr scherzte. "Bitte...", schob ich leise noch hinterher. Ich hatte Angst hier zu sein. Ich wollte hier weg...
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:38 pm

FIRST POST
Die Schifffahrt war ziemlich angenehm verlaufen für Kobatos Geschmack. Sie hatte letzte Nacht auch überraschend gut geschlafen. Jetzt wartete sie nur noch auf ein paar mehr Informationen von Fenrir. Wieso brauchte der überhaupt so lange? Eigentlich hätte er ihr Gestern bescheid geben müssen. Hat er aber nict. War ja klar, auf ihn konnte man sich nicht verlassen. Aber egal. Sie würde ihre Spuren auch so verwischen können.

Als sie aus dem Hafengebäude trat spürte sie den warmen Regen auf ihrer Haut. Zum Glück war es warm. Schließlich trug sie nur ein Bikini-Top und eine kurze Hose. Sie könnte sich noch erkälten. Tjaja, mit eine Seufzer fischte die junge Frau eine knappe Lederjacke aus ihrer Tasche. Gekonnt schwang sie sich in ihre Jacke, viel würde sie zwar auch nicht bringen, aber was soll's? Hm... hatte sie vielleicht einen Regenschirm mitgenommen? Das könnte sehr gut sein. Und nocheinmal zauberte die Schwarzhaarige etwas aus ihrem Beutelchen. Ein knallroter Regenschirm, gelassen spannte sie ihn auf und hielt ihn über ihren Körper. Perfekt.

Ahnungslos lief Madame neben ihrem besten Freund her. Ihr fiel auf, dass es schon unglaublich lange her war, seit sie etwas gemeinsam unternommen hatten. Naja, das würden sie jetzt wohl oder übel nachholen. Sie warf einen Blick zu Seite. Er schien sie zu beobachten. Ein angenehmer Schauer lief ihr über den Rücken, als sie seine hässlichen, viel zu großen Adern entdeckte. Komisch, in all den Jahren konnte sie sich nie daran gewöhnen. Ein fast unmerkliches Lächeln zauberte sich auf ihre Lippen. Doch es erstarb beinahe abrupt, als sie Kians Worte erreichten. Nein, bitte nicht schon wieder!

Er wies auf ein kleines Café. Er musste sie dort zum Kaffeetrinken eingeladen haben. Genervt verdrehte sie die Augen. Pff. Hätte sie diese Schlampe nur nicht getötet, aber es war nun mal besser so! Und sie hatte für den Auftrag einen Batzen Geld bekommen! Kian würde schon drüber weg kommen. Sein 'Verdammt!' veranlasste die Schwarzhaarige dazu ihn anzusehen. Er biss sich auf die Oberlippe. Meine Güte! Er sollte sich nicht so anstellen... Diese Frau war irre gewesen. Irre Irre. Einfach nur krank! Irre eben. Sie bemerkte, dass der Weißhaarige immer schneller wurde, also eilte sie ihm hinterher, jedoch bemühte sie sich nicht unbedingt mit ihm Schritt zu halten, weshalb sie immer mehr zurückfiel.

Plötzlich griff er nach ihrer Hand. Sofort riss sie sich los. Was zum Teufel sollte das? Dann drehte er sich zu ihr herum, er sah ziemlich... fertig aus. "Klar." Antwortete Kobato und blickte ihm tief in die Augen. Ihre Stimme klang so klar und neutral wie immer. Ohne auf Kian zu warten ging sie wieder los. Er würde so oder so mitkommen. Schließlich wollte er hier weg. Ihr war das Ganze mehr als egal. Sie war nur hier um ihre Spuren zu verwischen.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:38 pm

Zweiter Post
And it started something different...

Sein Blick hing an ihr fest. Er starrte sie an, fest im Blick. Er würde sie nicht auch noch verlieren. Er würde bei ihr bleiben und sie mit dem Rest seines Lebens beschützen. Kobato. Das Mädchen, welches er schon fast sein ganzes Leben lang kannte. Das Mädchen welches. Welches das tollste. Beste. Teuerste. Wertvollste in seinem Leben war. Die einzige Person die zu ihm hielt. Tat sie das wirklich? Sie war kalt. Kühl. Eiskalt. Aber sie war doch seine Freundin und auch wenn sie genervt schien, war sie immer freundlich gewesen. Kian musste lächeln bevor er einige Schritte schneller ging um wieder direkt neben ihr zu stehen.
Seine Hände in den Hosentaschen, sein Blick auf sie gerichtet, stapften er weiter. Weiter und weiter. Er spürte die Blicke die auf ihm lasteten. Es waren weniger als sonst. Warum wusste er nicht, vielleicht war es weil die Leute wieder einmal viel zu sehr mit sich selber beschäftigt waren, oder weil er gar nicht so sehr auffiel. Der Regen zu sehr die Sicht vernebelte, Sein Blick hing immer noch an ihr fest. Sie hatte tolle Haare. Eine tolle Figur. Seine Gedanken waren zu weit gegangen. Irgendwie. Er konnte zwar sagen, dass seine beste Freundin hübsch war. Aber er ging genauer auf sie ein. Sah die wunderschönen seidigen dunklen Haare. Sah sich die einzelnen Kurven genauer an. Beobachte sie so wie andere Mädchen. Andere Mädchen die sein Interesse geweckt hatten. Hm Dabei war sie nur enie Freundin. Eine einfache Freundin und das schon seit Ewigkeiten. Wobe er sich genauso gestehen musste, nie wirklich an etwas anderes gedacht zu haben, für ihn war es schon immer Freundschat gewesen. Für ihn. War.
Es war egal, er schüttelte einmal den Kopf bevor er sich von ihrem Körper löste. Er starrte die nasse Straße an und mit jedem Schritt den er machte hörte er ein leises Plitsch. "Danke", sagte er. Plitsch. Das Danke war dafür gewesen, dass sie schneller gegangen war. Für ihn war so etwas nicht selbstverständlich. Für ihn war nichts selbstverständlich, für ihn war selbst das morgendliche Aufstehen nicht selbstverständlich. Er blickte ein weiteres Mal kurz zu Kobato. Lächelte. Und blickte dann wieder weg. Blickte wieder hin, und dann überkam ihm die Lust sie einfach in die Seite zu pieksen. Was er dann auch einfach war. Denn er war Kian. Super Kian. Der Kian der sich das alles erlauben konnte.
Hehe.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:39 pm

Sie sah stur geradeaus, es war ihr herzlich egal warum Kian so lange brauchte um zu ihr aufzuholen. Als er dann endlich neben ihr erschien warf sie ihm einen kurzen Blick zu. Er war komplett durchnässt, doch sie würde aufkeinenfall ihren Schirm mit ihm teilen. Er hätte sich ja selbst einen mitnehmen können. Er könnte sie ja auch einfach fragen, ob er sich mit unterstellen konnte. Sie würde sicher nicht nein sagen. Sie würde gar nichts sagen. Es war ihr gleichgültig, ob Kian nun nass wurde oder nicht. er würde sich sicher erkälten. Hm, das wäre doof. "Du erkältest dich noch." Die Worte klangen so neutral wie immer, was erwartete man denn auch von ihr? Sie war eiskalt, da konnte man nichts ändern. Und wenn Kian krank wurde, würde er sie nur aufhalten. Alleine lassen konnte sie ihn schlecht, das würde ihm das Herz brechen. Nicht, dass es ihr gleichgültig wäre, doch das musste ja nicht sein. Sie waren gemeinsam hergekommen, also blieben sie auch zusammen. Trotzig hob Kobato ihr Kinn. Freunde sind doof, warum machte man sich Sorgen um sie? Freunde sind so unpraktisch...

Klaptsch, klapscht. Platsch, platsch. Die Geräusche ihrer Schritte unterschieden sich. Mit seinen riesigen Füßen platschte er über den nassen Boden, während Kobato auf ihren Absatzschuhen kaum mit dem Wasser in Berührung kam. Ein einziges Wort erreichte die Schwarzhaarige. Er bedankte sich, typisch. War es für Freunde nicht selbstverständlich, dass sie einander halfen? Aber für Kian war wir immer nichts selbstverständlich. So ein Emo. Aber sie würde ihm nie sagen, für wie erbärmlich sie ihn manchmal hielt, das würde ihm wieder das Herz brechen und sie konnte sich kein schlechtes Gewissen leisten. Ob sie es akzeptierte oder sie, so ganz egal war ihr Kian nun auch wieder nicht. Welch Ironie! Es machte ihr nichts aus, jemanden zu erschießen, aber trotzdem konnte sie niemanden das Herz brechen. Tse, tse. Aber diese Menschen sind doch auch nur Kriminelle! Kian... Innerlich seufzte sie auf. Warum war er auch so ein dämlicher Krimineller! Gut, das machte ihn als Freund ziemlich nützlich, aber gleichzeitig war es mühsam, ihn vor den anderen Kopfgeldjägern zu verstecken. Wenn er gefangen genommen würde, dann würde man ihm sicher sagen, was ihr Beruf war. Dann würde er sicher auch dahinter kommen, dass sie Zeldana getötet hatte.

Plötzlich verspürte sie ein Pieksen in ihrer Seite, innerlich zuckte sie zusammen. Mit einer schnellen Reaktion griff sie nach dem Handgelenks des vermeintlichen Angreifers und verhärtete ihren Griff. Als sie dann erkannte, dass es nur Kian gewesen war, ließ sie sofort los und tat so, als wäre nichts gewesen. Stur sah sie wieder nach vorn. Warum hatte er sie einfach gepiekst? Waren sie etwa wieder Kleinkinder, oder was? So ein Kindskopf... Sie unterdrückte ein Kichern. Irgendwie... hatte das gekitzelt.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:39 pm

Dritter Post
Once upon a time ...

Er war geschockt und blickte sie vollkommen entsetzt an. War das wirklich ihr ernst gewesen? Hatte sie ihn da gerade wirklich unter IHREN Regenschirm gelassen!? Diesen Tag musste er sich fünfmal im Kalender rot anstreichen! Sie verdiente irgendeinen Orden oder sowas! Sie sorgte sich heute nun das erste Mal um ihn. Das war übertrieben, aber er war wirklich erstaunt. Und das konnte man ihm ganz deutlich ansehen. Alter Schwede! Sie hatte ihm angeboten mit unter ihren Regenschirm zu kommen und dabei hatte er die liebe Madam noch nicht einmal gefragt. Das Angebot hatte dieser Junge Kian nicht abgelehnt, wenn Kobato so sorgsam war, durfte man das ganz sicherlich nicht nicht annehmen!
Sein Blick hing an dem Hintern eines jungen Mannes hängen. Man war der Hintern schön knaggig. Oh. Er schaute schnell weg. Was war denn jetzt mit ihm? Wurde er gerade etwas schwul? Erst glaubte er irgendwas an Kobato toll zu finden und jetzt irgendwas an Männern. War er etwa spät pubertär? Er holte seine eine Hand aus seiner Hosentasche und legte den Arm um Kobato. "Na Schatz?", alberte er. Er blickte sie mit einem fetten Grinsen im Gesicht an. Ganz plötzlich war er wieder super duper gelaunt gewesen. Seine Gedanken von vorhin waren wie weg geflogen und ihm ging es plötzlich wieder total gut. Er starrte Kobato an und sein Grinsen verstand wieder und eine ernste Mine wurde aufgesetzt. Manchmal war dieses Mädchen schon ein wenig Merkwürdig. Von außen wirkte sie immer so verschlossen, kalt und mystisch. Andererseits gab es auch Punkte an denen sie sich um ihn und um andere sorgte. Sie war wie eine Zwiebel. Hatte verschiedene Schichten und man musste erst jede einzeln entdecken. Sie eben ausziehen. So wie Kian. Höhö. Nein! Nicht in diesem Sinne. Kian hatte sie noch nie in diesem Sinne ausgezogen: Das ist eher so gemeint wie aufschneiden, abpulen. Man musste jede Schicht, jede Mauer im einzelnen entfernen, damit man an den weihen und warmen Kern kam. Und Kian schaffte es wohl manchmal. Selten. Fast gar nicht. Aber mit seiner Durchnässtheit hatte er es auch Mal wieder geschafft. Es war selten Kobato freundlich zu erleben, aber genau ihre kalte Seite gefiel dem jungen Mann irgendwie. Sie hatte was mystisches.
Sie waren mittlerweile schon am Stadtrand und etwas in der Nähe stand ein kleines Café. Und als der kleine Kian das Café so sah überkam ihm eine unglaubliche Lust Kakao zu trinken. Es war nicht so, dass er nicht gerne Tee oder Kaffee trinken würde, aber irgendwie wollte er jetzt einen schönen Kakao trinken. Ob Kobato wohl mit rein gehen würde? "Na? Hast du Lust mit mir ein zweites Frühstück im Café da zu machen?", sagte er und deutete auf das Café, welches ihm plötzlich diese Luft auf Kakao gemacht hatte.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:40 pm

Verwirrt und etwas erschrocken beobachtete Kobato Kian dabei, wie er sich einfach unter ihren Regenschirm stellte. Er hatte doch gar nicht gefragt..... Oder war ihm ihre Feststellung von virhin wie eine Einladung vorgekommen. Egal, jedenfalls war es keine Einladung gewesen. Sie musste zugeben, es war ihr ein wenig unangenehm, dass Kian jetzt einfach so unter ihrem Schirm stand. Sie hasste es so nah bei anderen Menschen zu sein. Ihr Griff um den Schirm verhärtete sich. Bloß nichts anmerken lassen... Stur sah sie geradeaus. So wie immer. Es würde ja nicht passieren. Hoffentlich.

Kobato zuckte innerlich -nein diesmal zuckte sie wirklich zusammen. Da... lag ein Arm auf ihrer Schulter. Wie in Trance blieb sie stehen und drehte langsam ihren Kopf zu Kian um. Ihre Augen waren Hasserfüllt.
"Lass mich los." Zischte sie leise, wobei ihre Stimme leicht schwanke, was ihr so gar nicht gefiel... Sie durfte keine Schwäche zeigen! Sofort schaute sie in die entgegengesetzte Richtung und lief eilig weiter. Da... hatte er ihr einfach so den Arm auf die Schultern gelegt. Und sie Schatz genannt. Und gegrinst. Sie musste sich zusammenreißen, um vor Verstörtheit nicht in Tränen auszubrechen oder wegzulaufen oder sich zu übergeben. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und sie schüttelte sich angewidert. Dieser Blödkopf dürfte nie im Leben wieder mit unter ihren Regenschirm! NIE!

Nun hatte sie ihren Schirm so fest umfasst, dass ihre Knöchel weiß hervorstanden. Nie wieder im Leben sollte Kian sie ungebeten berühren. Der Piekser ging ja noch, aber sowas? bwuäh! Dann schlug der Weißhaarige vor in einem mikrigen Café ein zweites Frühstück zu haben. Sie ging langsamer, als sie sich das Ganze durch den Kopf gehen ließ. Sie war sauer auf ihn. Aber ein Kaffee oder ein Tee konnte nicht schaden. Ja, ein englischer Tee! Das wäre perfekt um sich wieder zu beruhigen. Sich von dem Schock eines so intimen Moments zu erholen. WTF, Kobato? owO Ohne etwas zu sagen steuerte die Schwarzhaarige auf das kleine Café zu und setzte sich an einen Tisch. Ihren Regenschirm hatte sie am Eingang abgestellt und ihre Jacke würde sie wohl anbehalten. Im Moment fühlte sie sich damit wohler, beschützter. Schnell durchsuchte sie die Speisekarte nach den Preisen. Oh, sie hatten auch Rotwein, aber dafür war es eindeutig zu früh. Essen würde sie nichts. Sie musst auf ihre Figur achten...
Sie musste zugeben, dass der Kellner früher kam, als sie gedacht hatte. "Was darf es sein?" Kobato sah stur auf die Blumenvase vor ihr auf dem Tischchen, Sie wollte weder den Kellner, noch Kian ansehen. "Einen englischen Tee, bitte. Mit Milch und Zucker." Der junge Mann schien sich Notizen zu machen, jedefalls hörte es sich danach an. "Sonst noch etwas, Mylady?" Ohne eine Miene zu verziehen sah sie zu dem ahnungslosen Kellner auf. "Natürlich. Alle Kuchen, die sie hier haben. Tse" Antwortete sie mit ihrer sarkastischen Stimme. Dann verschränkte sie die Arme und starrte an die Decke. Kellner sind einfach nur nervig... "O...kay? Äh. Und was kann' ich ihnen bringen, werter Herr?" Murmelte der Bedienstete verwirrt. Er schien nicht so recht zu wissen, ob sie das jetzt ernst gemeint hatte oder nicht.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:40 pm

Vierter Post
Once upon a time ...

Sie hatte auf seinen kleinen Scherz nicht so erfreut reagiert, wie er erwartet hätte. Sie hatte ihn angefaucht. War schnell weitergegangen. SIe war beleidigt, geschockt, erschreckt, verwirrt und was sonst noch. Das hätte er nicht machen dürfen. Er hätte sie nicht berühren dürfen, er hätte sie nicht anfassen dürfen. Verdammt. Das war unfair von ihm gewesen... Sie kannten sich schon seit Jahren und dennoch war es so schrecklich für sie, wenn er sie angefasst hatte. Warum? Er wusste es nicht. Er wusste nicht viel über sie. Sie hingegen wusste wohl alles über ihn. Sie kannte wohl seine Probleme und auch seine Ängste. Sein Blick hing an ihrem Rücken fest. Sie hatte einen aufrechten, starken und schönen Gang, aber irgendwie war sie auch verkrampft, war es weil er sie einfach so berührt hatte? War sie deshalb so geschockt? Verdammt. Er würde sie nie wieder in seinem Leben berühren. Selbst wenn er es wollte. Er musste seine Triebe unterdrücken! Du willst sie ja auch unbedingt flachlegen und so. Nein. Aber er musste wirklich darauf bedacht sein sie nicht zu irgendwas zu drängen, er sollte in nächster Zeit vorsichtiger sein und ein wenig auf sie acht geben. Sie war eine der wichtigsten Personen in seinem Leben. Eine Person ohne die es sich nicht lohnt zu leben.
Sie schien dem ins Café gehen zuzustimmen, auch wenn sie wohl ziemlich sauer auf Kian war. Aber wenigstens etwas... Dann konnte er ein wenig trocknen und noch dazu einen leckeren Kakao genießen. Er mocht Kakao auch wenn es eigentlich eher etwas für kleine Kinder waren. Sie setzten sich an einen kleinen Zweiertisch eher in der Mitte des Lokals und es dauerte auch nicht lange bis der Kerl kam und die Bestellung wollte. Uh. Was wollte er denn eigentlich haben? Ach ja. Aber wollte er noch irgendwas zu? Nicht wirklich gut. Kobato bestellte zuerst. Und nachdem er ihr noch eine dämliche Frage gestellt hatte, antwortete sie dämlich und sarkastisch. Kian grinste breit bevor er sich dem Kellner zu wendete. "Nein, das war Ironie und ich hätte gerne einen einfachen Kakao", über diese Aussage schien der Kerl wohl genauso erstaunt zu sein. Vor ihm saß ein dunkler Kerl, schneeweiße Haare, eklige Adern und noch dazu die Kapuze ins Gesicht gezogen. Und dieser dunkle Kerl bestellte einen Kakao. Kian hätte sich das wohl selbst nicht abgekauft, aber nun gut. Der Kellner verschwand und tauchte dann auch nicht viel später wieder auf. Der weißhaarige hatte sich gar nicht getraut auch nur ein Wort zu Kobato zu sagen, sie war wahrscheinlich immer noch vollkommen beleidigt, weil er so "fies" zu ihr war. Und nun wo der Kakao und ihr Tee da waren konnten sie beherzt trinken ohne auch nur ein Wort auszutauschen. Zumindest hatte Kian das so vor. Er würde sich wohl noch irgendwann bei dem Mädchen entschuldigen, aber das nicht per Wort, sondern mit irgendeiner Tat... Aber mit welcher, wusste er auch nicht so genau.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:40 pm

Kobato pustete sich gelangweilt eine Strähne aus dem Gesicht. Ihr Blick war noch immer an die Decke gerichtet. Man... wütend sein war echt anstrengend, doch sie konnte ja jetzt nicht einfach so tun, als ob nichts gewesen wäre. Denn er hatte ihr einen Arm umgelegt! Das war beinahe wie eine Umarmung! Uäh! Und wieder musste sie gegen den Brechreiz ankämpfen. Nervös tippte sie mit dem Zeigefinger auf dem Tisch. Kian hatte dich also einen Kakao bestellt? Wieder ein Zeichen dafür, dass er wohl nie wirklich erwachsen geworden war. Ganz im Gegenteil zu ihr. Während sie auf ihre Bestellungen warteten hatte es Kian nicht für nötig gehalten sich mit ihr zu unterhalten. Oder sich zu entschuldigen. Warum entschuldigte er sich nicht einfach? Dann musste sie nicht länger sauer auf ihn sein. Solange er es nicht für notwendig hielt sich bei ihr zu entschuldigen, hielt sie es auch nicht für notwendig ihm zu vergeben.

Es dauerte überhaupt nicht lange bis der Kellner mit ihren Getränken zurückkam. Sie hatten wohl echt Glück mit diesem Café. "Wo ist denn mein Kuchen?" Hakte die Schwarzhaarige beim Kellner nach und sah ihn vollkommen ernst an. Aber natürlich meinte sie das nicht ernst. Sie hasste Kellner einfach. Die meinen sich eine Meinung über jeden bilden zu dürfen und dachten sowieso, dass sie etwas besseres wären. Außerdem mischten sie sich in alles ein und schnüffelten nur herum. Sie hasste neugierige Menschen. Es ging sie nun mal nicht alles an!

Vorsichtig hob sie die kleine Tasse Tee an und trank einen Schluck des warmen Gebräus. Hm, es schien ziemlich gut zu schmecken. rrring rrring rrring ... Kobatos Handy fing plötzlich an zu klingeln. War es ihr Bruder, der sich endlich entschlossen hatte sie zu kontaktieren? Mit Enttäuschung musste sie feststellen, dass es nur ihre Freundin Latvia war. "Hallo." Sagte sie, als sie den Anruf annahm. Sie warf einen flüchtigen Blick zu Kian herüber und drehte sich dann mit der Vorderseite zum Ausgang. "Oh, gut das du mich daran erinnerst. ... Ja, ich denke ich werde hingehen. ... Gut, dann sehen wir uns dort, bis dann." Sie legte wieder auf und trank noch einen Schluck von ihrem Tee. Wiedereinmal tat die Schwarzhaarige so, als wäre nichts gewesen. Aber Kian brauchte ihre andere Seite auch gar nicht zu kennen. Sie ging ihn nichts an. Er wollte sie bestimmt auch gar nicht kennen. Da war sie sich sicher. Todsicher.

Der Tee war ausgetrunken. Deutlich entspannter als zuvor lehnte sie sich auf ihrem Stuhl zurück. "Kian, du musst mir einen Gefallen tun. ... Ich brauche ein neues Kleid und würde dich liebend gern darum bitten eins mit mir auszusuchen, ... wenn es dir nichts ausmacht." Bat sie etwas unsicher, was man ihr allerdings gar nicht wirklich anmerkte. Sie wollte Kian von ihrem Glamourleben fernhalten. er durfte einfach nicht wissen, dass sie eigentlich in eine ganz andere Gesellschaft gehörte. Oh nein. Sie sah Kian nach langem Schweigen in die Augen. Wehe er lehnte ab... sie hasste es sich Kleider alleine auszusuchen...
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:41 pm

Fünfter Post
Once upon a time ...

Er schlürfte seinen Kakao gemütlich weiter, als plötzlich ein gewisses Handy klingelte. Vor Schreck schüttete sich der kleine Kerl aus versehen ein wenig Kakao über. Er setzte an zu fluchen, aber ließ es lieber bleiben, schließlich war Koato immer noch sauer auf ihn. Er stand auf und suchte in diesem Lokal nach Servierten. Es dauerte nicht lange bis er welche gefunden hatte und dann ging er - nachdem er sich ein paar von diesen Servierten geholt hatte - wieder zum Platz und wischte den Kakao auf.
Genau in diesem Moment hatte Kobato ihr Telefongespräch beendet. Über was sie wohl geredet hatte? Er brauchte wohl erst gar nicht zu fragen. Erstens ging es ihn eh nichts an und zweitens... Sie würde ihm wohl eh nicht sagen, mit wem und über was sie telefoniert hatte. Da schlürfte er doch direkt viel lieber an seinem Kakao weiter.
Es dauerte seine Zeit bis Kian seinen Kakao fertig hatte, aber beinahe gleichzeitig war auch Kobato mit ihrem tollen Tee fertig geworden. Und dann sprach sie das erste Mal seit dem Geschehnis draußen mit ihm. Ihm viel ein Stein von Herzen, denn ehrlich gesagt hätte er nicht wirklich gewusst, was er hätte tun können, damit sie ihm wieder verzeiht. Sie war eigenwillig und nicht so wie jedes andere Mädchen, es war verdammt schwer sie von irgendwas zu beeindrucken. Denke ich. Ich sollte mich wohl für den Rest des Tages erwachsen verhalten... Oder ich kaufe ihr eine Falsche Rotwein. Aber ich weiß nicht... Ich kann ja Mal schauen, vielleicht legt sich das ja auch irgendwann ganz von alleine. Aber jetzt hatte er ihr immer noch nicht auf die Frage geantwortet. Hm. Ihh, Shoppen. Er war nicht unbedingt wirklich ein richtiger Fan vom shoppen, aber okay. Er sollte sie wohl nicht noch mehr verärgern. "Ich komme meinetwegen auch dahin mit." Mit Kobato shoppen zu gehen wird bestimmt gar nicht Mal so schlecht. Bestimmt würde sie die schrecklichen Verkäufer mit ihrem Sarkasmus niedermachen während diese versuchen, ihr einzureden, dass sie in dem 500$ teuren Kleid besser aussieht, als in dem 350$ teuren. Jah, wenn er sich das ganze richtig überlegte, dann würde das sicherlich ganz amüsant werden.
Es dauerte wieder nicht lange bis der Kellner wiederkam und uns fragte ob wie fertig waren. Kian nickte nur und der Kellner räumte das Geschirr weg. "Wir möchten dann bezahlen!", sagte er knapp und nach 2 Minuten stand der Kellner mit Zettel und Portmonee da und legte den beiden ihre Rechnung vor. Tja. Ein Kakao war hier wohl doch teurer als gedacht lieber Kian. Aber das war seine eigene Schuld. Er wollte ja unbedingt einen Kakao. Kian kramte sein Geld aus der Tasche und legte, dass was er bezahlen musste plus zwei weitere Pokedollar hin. Daraufhin blickte er Kobato an.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:41 pm

Kian schien während ihres Telefonats mehr als nur beschäftigt zu sein, also brauchte sie sich keine Sorgen zu machen, dass er sie ausfragen würde. Als sie aufgelegt hatte, konnte sie ihn dabei beobachten, wie er seinen verschüttetem Kakao wegwischte. Sie zog eine Augenbraue hoch. Hatte er sich etwa wegen ihrem Handy erschreckt? Dabei war er doch sonst nie so schreckhaft... Naja, was soll's?

Kian rief dem Kellner zu, dass sie gerne zahlen würden und, ein Wunder, zwei Minuten später stand er dann auch mit der Rechnung vor ihnen. Warum auch immer, Kian gab mehr Geld als verlangt. "..." Sie warf dem Weißhaarigen einen Todesblick zu und schob ihm das überflüssige Geld zu, bevor sie ihren Teil der Rechnung bezahlte. Kellner brauchen kein Trinkgeld. Was leisteten sie schon? Nichts. Sie brachten einem nur das Essen. Das sie so schlecht bezahlt wurden war ja wohl nicht ihre Schuld.

Die Schwarzhaarige sah dem Kellner mit verengten Augen nach, bevor sie sich Kian zu wandte."Diese Art von Menschen verdienen kein Trinkgeld." Begründete sie kühl ihre Aktion von vorhin. Erhobenen Hauptes stand die Schwarzhaarige auf und schnappte sich ihren Regenschirm, welchen sie wieder in ihre Handtasche steckte, da es aufgehört hatte zu regnen. Kurz überlegte sie, wo sie sich am besten ein neues Kleid kaufen könnte. Ideal dafür wäre natürlich Seegrasulb, doch soweit sie weiß besitzt Kian kein Pokémon, mit dem er tatsächlich fliegen könnte und sie wollte ihrem Grypheldis nicht zu viel zumuten. Zwei ausgewachsene Menschen waren dann doch zu viel. Sie könnten zurück nach Graphitport City gehen, dort fanden sie bestimmt irgendwas. Ganz bestimmt. Sie warf einen Blick über ihre Schulter. "Wir gehen zurück nach Graphitport." Da sie kein Fahrräder mitgenommen hatten mussten sie wohl oder übel wieder diesen komischen Weg gehen. Sie seufzte. Na dann mal los.

Madame überlegt, was für ein Kleid wohl am besten zu diesem Anlass passen würde. Es war ein einfacher Tanzball. Also brauchte sie auch nur ein 'einfaches' Kleid. Heißt; es sollte lang sein, naja, jedenfalls kein Minikleid. Und Glitzer sollte sie auch vermeiden. Und rot. Es durfte nicht billig oder nach einem gewöhnlichen Partykleid aussehen. Es musste elegant und Stilvoll sein. Vielleicht in einem dunklen Gold oder Dunkelviolett? Ach was, Kian würde ihr ja beim Aussuchen helfen, nicht wahr?
tbc: Graphitport City
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:41 pm

Sechster Post
Without you ...
Nachdem mir das Mädchen einen bösen Blick zuwarf und das Überschüssige Geld wieder zuschob, verstaute ich es. Warum? Wahrscheinlich weil sie den Kellner nicht leiden konnte. Sie konnte diesen Kellner wirklich nicht leiden. Ja. Sie konnte viele Leute nicht leiden. In irgendeiner Weise hasste sie die ganze Welt. Nein, das war übertrieben, aber sie hatte dennoch eine spezielle Art Leute auszuwählen und ich konnte mich glücklich schätzen zu den Leuten zu gehören, die diese Dame mochte. Und ich war glücklich darüber, denn ich mochte Kobato, sie war mir in all dieser Zeit ans Herz gewachsen, auch wenn sie eigensinnig war. Sie war besser als eine willenlose Puppe.Willenlose Puppen waren schrecklich, sie fügten sich einfach so und das machte keinen Spaß.
He. Kaum war der Kellner weg, bestätigte mir dieses Mädchen meine Vermutung. "Diese Art von Menschen verdienten kein Trinkgeld". Manchmal übertrieb sie es ein wenig... Aber gut. Anders hätte ich nun weniger Geld in der Tasche und ich sollte mit dem, was ich hatte sparsamer werden. Aber ich finde es gehörte dazu Kellnern Trinkgeld zu geben und ich wollte mich damit ja eigentlich auch irgendwie für Kobatos unangebrachtes verhalten entschuldigen. Ich mochte Sarkasmus, aber es war normalerweise die Pflicht von solchen Menschen nach zu Fragen ob die Gäste noch etwas haben wollten. Gut. Dann hatte ich jetzt halt kein Trinkgeld gegeben.
Ich stand daraufhin dann einfach auf. Meine Klamotten waren immer noch nass und das störte mich irgendwie, aber gut. Kobato hatte irgendwie immer etwas befehlendes im Unterton, denn als sie mich fragte wohin wir gehen sollten, war das eher eine Aussage als eine Frage. Beziehungsweise war das gar keine Frage, dass war von vorne herein eine Aussagen. Wie ich dominierende Frauen mochte.~
Auf ihre Aussage hin nickte ich aber einfach nur. Ich würde sie für den Rest des Tages weder anfassen, noch würde ich sie mit dummen Fragen und Aussagen belästigen. Ich würde für sie heute einen richtigen Mann spielen: Nein, nicht spielen. Ich bin ein richtiger Mann! Ich würde es heute einfach nur herauslassen!

Ich ging ohne ein weiteres Wort zu sagen aus diesem kleinen Cafe heraus und erst jetzt wurde mir bewusst, wie sehr es darin nach Teigwaren und nach anderem Zeugs gerochen hatte. Ich war froh wieder an der frischen Luft zu sein, hier draußen war es angenehmer, aber auch leider ein Stückchen kühler und mit nassen Klamotten war das doof. Ich ging einige Schritte bog, aber eine andere Gasse, wie die die wir gekommen waren, ein, damit wir dem anderen Cafe nicht noch einmal begegnen mussten. Ich verdrängte die Gedanken an Zeldana. Ich wollte Kobato damit nicht belästigen. Kobato war hier. Zeldana war Geschichte.

>>Graphiport City
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:43 pm

cf: Malvenfroh City
Entschlossenen Schrittes folgte Kobato Kian. Ausnahmsweise lief sie ihm hinterher und nicht andersherum. Naja, was heißt hinterherlaufen? Sie ging ein bis zwei Schritte langsamer als er. Aber für sie war das schon hinterherlaufen. Als sie allerdings die Stadt verlassen hatte, ging sie neben ihm her. Der Weg war ziemlich grasbewachsen. Wie konnte die Regierung dieser Region das nur verantworten? Hier konnten einfache Reisende von Pokémon angegriffen werden. Sie hatten ja gar keine Wahl einen anderen Weg zu gehen, wenn sie kein Fahrrad besaßen. Schlimm, schlimm.

Nachdem sie sich geschlagene 10 Minuten angeschwiegen hatten betraten sie die Hafenstadt Graphitport City. Kobato suchte sich den Weg durch die Stadt, um zu einem eher kleineren Anziehsachenladen zu gelangen. Bevor sie hineinging warf sie einen flüchtigen Blick auf Kian. Ihr war klar, dass er wohl alles andere als Lust hatte mir ihr shoppe zu gehen, aber da musste er jetzt durch. Er war ja sowieso gemein zu ihr gewesen, das war jetzt wohl die Rache dafür. Schon zischte die Schwarzhaarige in Richtung Damenabteilung ab. Sie scannte die Gänge nach einem feierlichen Kleid ab. "Hilf mir suchen, ja?" Voll konzentriert sammelte sie sich ein paar schicke Kleider zusammen. "Ungefähr Knielang und elegant." Murmelte sie während sie ein Weinrotes Kleid begutachtete und es anschließend wieder weg hing. Das nächste Kleid war in einem Bronzeton. Nachdenklich hielt sie es ich vor den Körper und sah in den Spiegel. "Was meinst du zu dem?" Fragte sie und drehte sich langsam zu ihm um. Aufeinmal sah man Gesichtsregungen! Tatsächlich sah Kobato gerade ziemlich ratlos aus. Nein, nicht ratlos, eher nachdenklich. Ansich mochte sich die junge Frau in braun und bronze Farbtönen. Es stand ihr normalerweise ziemlich gut, aber sie war sich nicht ganz sicher, ob sich der Schnitt des Kleids für den Ball eignete. Vielleicht wäre ein bodenlanges Kleid besser... ? Hm, nicht, dass das Kleidungsstück keine angemessene Länge hatte, es würde ihr locker bis zu ihren Knien reichen, aber es war so schlicht... Nicht das es schlimm wäre, aber vielleicht war es etwas zu schlicht... ? Sie zog die Stirn in kraus. Naja, mal sehen was Kian davon hielt.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:43 pm

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Achter Post
Once upon a time ...
Es hatte tasächlich nicht sonderlich lange gedauert bis wir endlich wieder Graphiport City erreicht hatten. Ich konnte zwar nicht genau verstehen, warum wir ausgerechnet wieder hierhin zurückkehren mussten, wo wir doch gerade von hier gekommen waren, aber okay. Wir brauchten einen Laden in dem man Kleider kaufen konnte und hier wird wohl einer... Moment? Warum brauchte sie eigentlich ein Kleid? Mir wurde das jetzt erst bewusst. Ich war schlau. Aber anderseits. Ich wollte sie nicht fragen, ich denke, ich würde das so oder so noch erfahren. Vielleicht wollte sie auch einfach Mal so ein Kleid haben...
Irgendwann waren wir dann bei einem kleinen Laden angekommen. Und schon von außen sah dieser Laden so aus, als könnte ich mir da drin fast überhaupt nichts leisten. Und als ich den Laden betrat, bestätigte sich mein Gedanke. Ich würde mir wirklich überhaupt nichts leisten können. Aber Kobato schien schon zielstrebig in die Damenabteilung zu rennen, sie hatte anscheinend nie Geldprobleme. Ich habe noch nie irgendwie gehört, dass sie Geldmangel hatte, noch dazu hatte sie eigentlich immer ordentliche Klamotten. Aber bei ihr war ich auch noch nie gewesen. Nein, wirklich nicht. Sie hatte immer irgendwelche Ausreden gehabt, warum es nicht ging und irgendwann hatte ich keine Lust mehr zu fragen und dann hatte ich es ganz einfach unterlassen zu fragen, ich hätte mich ja irgendwann noch Tod gefragt.
Sie sagte kurz etwas zu mir und dann lief sie schon quer durch das ganze Geschäft und suchte sich Kleider zusammen. Suchen helfen sollte ich ihr also... Hm... Was würde ihr denn stehen? Ich würde ja als aller erstes zu schwarz greifen, ich denke, das wäre allerdings irgendwie ein bisschen zu dunkel. Vielleicht etwas rot-bräunliches, oder etwas graues? Ich lief durch den Laden mit ausblick auf ein paar Kleider in der Richtung. Und da hinten sah ich tatsächlich eins. Nicht nur eins, da waren mehrere, überall im Laden, aber das da hinten hatte es mir angetan. Es war irgendwie... wunderschön und würde Kobato bestimmt sehr gut stehen. Ich nahm es vom Kleiderteil und brachte es Kobato. Diese stand gerade mit einem Bronzenen-Kleid vor dem Spiegel und schien sich mit einem fragenden Blick zu begutachten. Hm. Ich fand das Kleid stand ihr. Aber ich wusste nicht so. Anscheinend zweifelte sie in diesem Moment genauso sehr wie ich... "Schlecht sieht das nicht aus... Aber ich weiß nicht so recht, irgendwas... Fehlt da. Probier' es doch gleich Mal an.", sagte ich letztendlich. Und fügte noch ein: "Ach ja, und das hier habe ich gefunden!", hinzu während ich ihr das Kleid hinhält. Es müsste ihr ungefähr über die Knie gehen und war wohl am Oberkörper hauteng geschnitten, es war in einem braunrot und wie ich fand, sehr schön.

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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:43 pm

Kobato legte ihren Kopf schief, als Kian versuchte seine Meinung zu dem Kleid auszudrücken. Er kannte sich mit sowas nicht aus, natürlich. Das war ihr klar gewesen. Naja. Es war halt Kian. Der arme Kian, der kein Geld hatte und sich mit solchen Sachen nicht auskannte. Er gehörte eigentlich nicht in ihre Welt. Sie hatte so viel aufs Spiel gesetzt, als sie ihn vor ihrer Familie verheimlicht hat. Aber er wusste nichts von ihrer Aufopferung, war wohl auch besser so. Sonst wüsste er auch, dass sie stinkreich wäre. Und... dann wäre wahrscheinlich wieder total angetan, weil sie sich mehr um ihn sorgte, als er dachte. Das war doch so peinlich... Anstatt das Kleid mit in die Kabine zu nehmen hängte sie es weg und nahm Kians Kleid entgegen. In der Tat, es war schick. Es gefiel ihr. Aber... es war zu klein, eindeutig. Sie war zwar schlank, aber 34 war eindeutig zu klein, sie hatte nun mal mehr... Oberweite.

Mit einem innerlichen Seufzer ging sie in die Kabine. Augen zu und durch. Sie wollte ihn nicht einfach losschicken um ihr ein größeres Kleid zu bringen, Das wäre peinlich. Er würde sicher denken, dass sie fett wäre. Oder er... sie wollte gar nicht daran denken. Sie zog den Vorhang zu und ließ die Hüllen fallen. Sie nahm das Kleid, welches Kian ausgesucht hatte, zuerst. Entschlossen zwängte sie sich in das enge Kleidungsstück. Sie konnte darin kaum atmen, wie zuvor vermutet war ihr Busen einfach zu groß. Unzufrieden mit dieser Situation betrachtete sie sich im Spiegel. Es sah gut aus, vielleicht sollte sie es dann einfach in einer Nummer größer nehmen? Sie drehte sich um und öffnete den Vorhang. Sie sah Kian fragend an. Hoffentlich gefiel es ihm... Seine Meinung war ihr ausnahmsweise mal wichtig. Message recieved Genervt verdrehte die Schwarzhaarige ihre Augen und stakste zurück in die Kabine um ihr Handy zu holen. Wenn das nicht Fenrir war, dann... RATSCH! Kobato blieb wie paralysiert stehen. War... das Kleid gerade gerissen? Schlagartig stand sie wieder aufrecht und drehte Kian ihre Vorderseite zu. "..." Sie lief rot an. Am liebsten würde sie jetzt anfangen zu heulen. Warum passierte sowas immer nur ihr? Mit einem erschöpften Seufzer ließ sie sich auf den Hocker in der Kabine fallen und betrachtete ihr Handy. Wieder Latvia? Als sie die SMS las hatte sie ihre letzte Hoffnung aufgegeben, dass der nicht schlimmer werden könnte. Sie brauchte also einen Begleiter? Um ehrlich zu sein, wollte sie nicht irgendeinen dahergelaufenen Kerl von der Straße mitnehmen. Der Einzige, den sie jetzt noch mitnehmen könnte war... Kian. Verdammt! Aber sie hatte versprochen hinzugehen!

"Ich hole mir das Kleid in einer Nummer größer, such du dir schon mal einen Anzug. Ich erklär dir alles.... später." Murmelte sie ergeben. Verdammt. Kian war noch längst nicht bereit ihre andere Seit kennen zulernen. Oder eher gesagt, sie war noch nicht bereit sie Kian preis zugeben. All ihre Bemühungen.. sie wurden in dieser kurzen Zeit einfach zunichte gemacht. In gerade mal einer Minute, wenn überhaupt. "... Kian, kannst du mir das Kleid nochmal in 36 holen? Ich weiß nicht... wo du es gefunden hast." Sie lehnte sich an die Wand an und seufzte. So schnell... so schnell konnte alles kaputtgehen. Wenigstens war niemand aus ihrer Familie auf dem Ball...
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:44 pm

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Achter Post
I like this Boom Boom Pow ...
Ich stand vor der Kabine. Sie hatte mein Kleid entgegengenommen und schien jetzt beide anziehen zu wollen. Ich wartete. Starrte auf die Kabinentür. Ich fand solche Kabinen ja schrecklich. Ich hatte jedes Mal das Gefühl jemand würde an den seitlichen Schlitzen durchgucken und mich beobachten. Es war nicht schlimm. Es wäre wirklich nicht schlimm wenn ich normal aussehen würde. Aber sah ich denn wirklich normal aus? War ich wie jede andere Person? Nein. Ich sah aus wie ein Monster. Kinder haben vor mir Angst und Erwachsene fürchten mich. War ich dann ein Monster? Nein. Sonst hätte ich keine Freunde. Und sonst würde auch nicht hinter dieser Tür Kobato stehen.
Und schon wieder war sie fertig. Sie stand da und ich wäre vor erstaunen fast umgekippt. Ja. Dieses Kleid sah perfekt an ihrem Körper aus. An ihrem perfekten Körper. Dieses Weib hatte alles was ein Mann wollte. Wirklich alles. Ich musste leicht grinsen. Das Kleid war vielleicht doch ein bisschen zu eng. Hatte sie da überhaupt... - Ratsch - Was? Ich blickte auf Kobato welche mich ebenfalls beschämt anguckte. Ihr Kleid war gerissen. Und das an eine sehr ungünstigen Stelle. Zumindest für Frauen ungünstig. Ich würde jetzt nicht sagen, dass mir nicht gefiel was sich mir offenbarte - es hatte nämlich einen Riss im Bereich ihrer Brüste - aber irgendwie was es für sie schon ein wenig doof. Deshalb hatte ich auch möglichst schnell auf den Boden geguckt. Wie gesagt heute wollte ich ihr nicht noch mehr auf den Geist gehen und ich würde versuchen zu "männlich" wie möglich zu sein.
Kurz nachdem Kobato auf ihr Handy gestarrt hatte fing sie an zu sprechen. Es dauerte seine Zeit bis ich verstand, was Kobato mit dem gesprochenen meinte. Aber dann. Dann war ich doch irgendwie nur noch mehr verwirrt. Ich sollte ihr das Kleid nochmal in Größe 36 holen und dann... Dann sollte ich mir selber einen Anzug besorgen, war das... War das ihr ernst? Ich Anzug? Ich kein Geld! Aber.. Warum? Warum denn jetzt? Ich musste wohl tun, was sie mir sagte. Eigentlich wollte ichtun was sie mir sagte und genau das war auch der Grund warum ich es dann tat. Mit schnellen Schritten holte ich ihr das Kleid in der Größe 36, dann gab ich es ihr und schon war ich in der Herrenabteilung verschwunden. Ich überflog dieses Mal die Anzüge und suchte mit scharfem Blick etwas, dass zwar schick aussah, aber dennoch nicht zu viel kosten konnte. Mit schnellen Handgriffen zog ich einen Anzug nach dem anderen zur Seite und schließlich wurde ich fündig. Es war ein schlichter schwarzer Anzug, der tatsächlich passen könnte und noch dazu eigentlich ziemlich wenig kostete und das hatte ich ihm ganz sicher auf den ersten Blick nicht angesehen. Danach hüpfte ich weiter um mir ein Hemd zu suchen - denn ich besaß keins. Ehrlich. Ich besaß wirklich kein Hemd. Ich brauchte keines und wir hatten nie genug Geld dafür gehabt. Auf der Beerdigung meines Vaters hatte ich auch nur eine schwarze Hose angehabt und ein altes Hemd meines Vaters. Das hätte er ja sowieso nicht mehr gebrauchen können. Aber ich war nie auf die Idee gekommen es jemals mitzunehmen. Nicht nach Hoenn. Eine Krawatte besaß ich allerdings. Ich hatte sie irgendwann Mal von Zeldana geschenkt bekommen und diese Krawatte erinnerte mich an sie und deswegen hatte ich sie mitgenommen. Als Erinnerungsstück.
Ich suchte mir eine Umkleidekabine. Ich verschanzte mich darin. Ich stellte mich in eine Ecke, zog mich schnell aus und dann auch wieder schnell an. Der Anzug saß. Ich konnte mich bewegen. Ich dackelte in Richtung Kobato. Ob ihr das Kleid in einer Nummer Größer wohl besser passte?

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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:44 pm

Die Schwarzhaarige lächelte erleichtert, als Kian sie mit leuchtenden Augen und einem leichten Grinsen auf den Lippen betrachtete. Gleichzeitig war sie aber ein wenig sauer auf den Weißhaarigen, er sollte seine beste Freundin gefälligst nicht so anglotzen, als würde er sich am liebsten auf sie stürzen. Als ihr Kleid an einer doch sehr unpraktischen Stelle gerissen war, sah er schnell zu Boden. Guter Junge! Sie war selbst erstaunt darüber, wie erleichtert sie war, dass er sie nicht noch mit irgendwelchen komischen Blicken gelöchert hatte.

Zu ihrem Erstaunen tat Kian genau das, was sie ihm aufgetragen hatte. Ohne irgendwelche unpassenden Fragen zustellen rauschte er los und brachte ihr das Kleid in einer Nummer größer. Mit einem gemurmelten "Danke" nahm sie es entgegen und verschwand wieder in der Umkleidekabine, um es anzuprobieren. Diesmal passte es wie angegossen. Um ehrlich zu sein hatte sie schon damit gerechnet, dass es auch zu klein wäre, aber es passte gut. Sehr gut. Sie trat aus der Kabine und sah sich nach Kian um. Sie musste schließlich sicherstellen, dass ihre Abendgarderoben gut zusammen passten.

Er kam eindeutig früher zurück als sie gedacht hatte. Sie musterte ihn von oben bis unten. Der Anzug machte schon etwas her... Sie griff seinen Arm und hakte sich bei ihm unter, dann zog sie ihn zu einen der Spiegel. Nachdenklich betrachtete sie ihre beiden Abbilder. Sie gaben ein schönes Paar ab, das musste sie zugeben. Wie Tag und Nacht. Ihre Gedanken ließen sie erröten, schnell ließ sie Kian los und murmelte ein schnelles "Der Anzug passt gut.", bevor sie wieder in ihre Kabine verschwand und sich umzog. Sie schnappte sich das Kleid und den zerrissenen Fetzen des anderen Kleides und rauschte schon mal zur Kasse, wo sie auf Kian wartete.
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:44 pm

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Neunter Post
Like an Angel and a Devil ...
Sie hatte sich sofort bei mir eingeharkt. Halt! Sie durfte sich bei mir einharken, aber ich durfte nicht meinen Arm um sie legen! Das war unfair! ich fühlte mich unterdrückt! Benutzt! Verschmutzt! Okay schmutzige Gedanken hatte ich ja sowieso. Sie führte uns zu einem Spiegel. Sie betrachtete uns. Ich betrachtete uns. Wir passten zu einander. Wir ergänzten uns. Teufel und Engel. Wobei ich mir nicht so ganz sicher war, wer von uns nun welche Rolle spielen sollte...
Erleichtert sagte sie drei Worte die ich hören wollte, mir stand der Anzug also gut. Das war perfekt. Aber wofür sollte ich mir denn jetzt einen raussuchen? Ich verstand nicht, aber sie würde mich aufklären. Das sagte sie eben. Ich. Ich fragte mich warum ich so selten an irgendwas zweifelte, dass Kobato sagte. Um ehrlich zu sein zweifelte ich nie an dem was sie sagte und machte das was sie wollte. ich war ein treudoofes Schoßhündchen.
Aber ich konnte ihr doch irgendwie vertrauen. Ich kannte sie seit einer Ewigkeit. Ich musste ihr vertrauen. Ich mochte sie sehr. Ich will ihr vertrauen. Ich bin ein Mensch der gibt und nicht nimmt. Ich gebe mich auf um anderen zu helfen. Und ich brauche jemanden der nimmt, denn jemand der gibt kann nimmt mit einer weiteren Person fungieren die gibt. Das Leben ist ein geben und nehmen. Der eine muss geben und der andere muss nehmen.
Nacjdem Kobato wieder in der Umkleidekabine verschwunden war, tat ich es ihr gleich .Ich zog mir wieder meine alten Klamotten an .Der schicke Mann verkleidete sich wieder als der gruselige mystische Mann. Der Mann den keiner leiden kann. Ich zog mir die Kapuze ins Gesicht und blickte in den Spiegel der Umkleidekabine. Ich lächelte mich an. Ich blickte nicht gerne in Spiegel. Ich hasste es. Und auch dieses Mal überkam mich ein gewisser Selbsthass. Ich war ein Monster. Ich nahm den Anzug und das Hemd und ging damit zur Kasse. Ich stellte mich neben Kobato.

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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am Mo Dez 17, 2012 9:45 pm

Als Kian nun auch wiederkam und sich neben sie stellten, warf sie einen kurzen Blick auf Kian. In seiner Hand der Anzug und das Hemd. Kurzerhand nahm sie ihm die Klamotten ab und warf sie mitsamt ihren Sachen auf die Theke. Ihr war natürlich aufgefallen, das der Preis des Anzugs sehr niedrig war. Niedrig für diesen Laden jedenfalls. Er musste wohl gedacht haben, dass er die Sachen selbst bezahlen musste, aber woher sollte er auch wissen, dass Kobato für die ganzen Klamotten genug Geld hatte? Er wusste gar nichts über sie. Kaum. "Ich bezahle das." Warf sie noch über ihre Schulter. Die Kassiererin tat ihren Job und scannte die Strichcodes der Anziehsachen eins nach dem Anderen ein. Der Preis, der nun an der Kasse aufleuchtete, hätte wohl jeden anderen in Ohnmacht fallen lassen. Ohne eine Miene zu verziehen zückte sie einen 500-ter und ihre Kreditkarte. Die Angestellte nahm das Geld und die Karte genauso ernst entgegen. "Den PIN-Code bitte eingeben." Sagte sie und die Schwarzhaarige tippte schnell die 4 Nummern in den Kartenleser. Anschließend drückte sie Kian die Einkaufstüte in die Hand und zog ihn hinter sich her aus dem Laden.

Vor der Tür blieb sie einen Moment lang einfach stehen. Dann seufzte sie und sah zu Kian. "Wie wäre es, wenn wir uns in das Hafencafé setzen?" Fragte sie, aber natürlich nur aus Höflichkeit. Dann sah sie weg. "Dort erkläre ich dir alles. Oder versuche es wenigstens." Fügte sie bedrückt hinzu. Sie nahm dem Weißhaarigen die Tüte ab und ging vorraus. Um diese Zeit sollten nur noch wenige Leute in der Nähe des Hafens aufhalten. Sie wusste, dass er ihr folgen würde, anders machte es ja auch keinen Sinn. Schließlich wollte er etwas von ihr wissen. Sie würde sich ihm offenbaren, auch wenn es wohl alles andere als angenehm für sie beide werden würde. Um ehrlich zu sein fürchtete die junge Dame um die langjährige Freundschaft von ihnen beiden. Aber... was hatte sie noch zu verlieren? Ihre ganze Welt würde in sich zusammenbrechen. es war zu spät um es zu verhindern, nun musste sie alles retten, was ihr lieb und wichtig war. Dramaqueen?
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am So März 31, 2013 6:35 pm

>> - - -
Zehnter Post
Like an Angel and a Devil ...
Und nachdem ich mich neben sie gestellt hatte, riss sie mir sofort den Anzug und das Hemd aus dem Arm und meinte sie wollte das bezahlen. Aber. Das geht doch nicht, normalerweise bezahlte der Mann für die Frau! Und ... Das ging nicht, schließlich hatte ich nicht genug Geld. Ich hatte überhaupt nicht genug Geld für alles, ich hätte schon fast nicht genug Geld für meinen Scheiß-Anzug. Aber, warum brauche ich den? Warum? Ich wollte nicht nachfragen, sie würde es mich sagen. Sie wollte es mir ja später erklären, das hatte sie eben noch gesagt. Und ich glaube, sie würde ihr Wort halten.
Aber was war es? Musste ich jetzt... Mit ihr auf irgendeine Vernstaltung? Und wenn ja,warum? Dieses Mädchen war komisch, sie war anders und... Eigentlich wusste ich nichts über sie. Ich war noch nie bei ihr zu Hause, sie hat mir nie von ihrer Familie erzählt, habe ich diese Familie überhaupt einmal gesehen? Nein. Ich wusste nichts über Kobato und konnte sie meine beste Freundin nennen. Ich glaube genau dieser Zeitpunkt, an dem sie an der Kasse stand, das kaputte Kleid bezahlte, meinen Anzug und noch dazu das ganze Kleid, war der Moment an dem ich das erste Mal an ihr zweifle. "Warum?", flüsterte ich so leise, dass nur ich das hören konnte. Ich kam mir treu doof vor. Woher hatte sie das Geld, mit dem sie ohne mit der Wimper zu zucken, das alles bezahlen konnte? War sie kriminell? Reich? Und woher? Woher verdammt nochmal kam das Geld!?
Und genau in diesem Zeitounkt musste ich mir wirklich eingestehen, dass ich mit einer Person zusammen befreundet war, von der ich rein gar nichts wusste.
plötzlich waren wir draußen und plötzlich nahm sie mir die Tasche aus der Hand. Plötzlich stand sie nicht mehr vor mir. Plötzlich ging sie voraus. Plötzlich stand ich wie angewurzelt stehen. Gesenkter Kopf, schwaches auftreten. Ich würde nicht behaupten wollen, dass ich nicht sonst auch so dastand. Aber irgendwie. Irgendwie war in mir etwas gebrochen. Es hat kracks gemacht. Und damit meine ich nicht mein Herz. Damit meine ich wie treudoof ich doch war. Ich wusste nichts und sie hat mir alles erzählt. Ich lief Kobato - deren Hintern ich fixierte - hinterher. So wie ein Hund. Wie ein treu doofer Hund seinem Herrchen.
Vielleicht hätte ich einfach nicht hierhin reisen sollen - Es würde mir doch auch nur Unglück bescheren.

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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am So März 31, 2013 6:36 pm

Kobato bemerkte, dass Kian nicht zu ihr aufholte, sondern hinter ihr hertrottete. Sie hörte seine Schritte hinter ihr, er schien Abstand zu halten. Das war wirklich merkwürdig für ihn... Ich meine, Kobato hat zwar überhaupt keine Problem damit, vorraus zu gehen, aber es war doch merkwürdig. Kian hatte immer versucht, sich auf ihre Stufe zu stellen, was für ihn in erster Linie natürlich unmöglich war. Aber er wusste es ja nicht, er sollte es auch gar nicht wissen. Und trotzdem würde sie es ihm jetzt sagen. Eigentlich hatte er ja ein Recht darauf zu erfahren, wer sie wirklich war. Doch eine Sache würde sie trotz allem für sich behalten. Und zwar, dass sie von Beruf Kopfgeldjägerin war. Sie nahm zwar an, dass Kian nicht gerade der Schlauste war, aber er würde bestimmt auf den Gedanken kommen, dass sie vielleicht an Zeldanas Tod Schuld war. Das durfte er nicht erfahren! Um Himmelswillen, nein!

Sie warf einen flüchtigen Blick über die Schulter bevor sie das Hafencafé betrat. Sein Blick haftete auf ihrem Hinterteil auf dem Boden. Sie wusste, dass er sich gerne mal kleiner machte, als er war. Doch bei ihrer Präsenz war er ihr immer mutiger vorgekommen, als wären ihm die Blicke der Fremden egal. Als sie die Tür öffnete, hielt sie sie für den Weißhaarigen auf. Er kam ihr so bemitleidenswert vor...

Im Café setzte sie sich in die hinterste Ecke, damit sie auch ja niemand bemerkt beziehungsweise störte. Ihr Blick hing auf der Tischplatte fest. Na dann los...! Wird schon schief gehen... "Ich bin Adelig." Rückte sie mit der Sprache heraus. Sie seufzte und sah Kian an. "Du willst sicher wissen, warum du mich nie besuchen durftest, oder? Meine Mutter hat es mir verboten, mich mit die anzufreunden. Da konnte ich dich schlecht mit zu mir nehmen... Es tut mir Leid, dass du das alles erst jetzt erfahren musst. Ach ja, der Grund, warum du jetzt diesen Anzu g braucht. Kannst du dir jetzt bestimmt schon denken. Ich habe vorhin im Café mit meiner besten Freundin telefoniert. Wir telefonieren immer, wenn zu einem Ball gehen und fragen, ob der andere auch kommt... Nun ja, sie ist auch der Grund, warum ich das Kleid zerfetzt habe!" Und plötzlich musste sie grinsen. Es war ja doch nicht so schwer ihm das alles zu erzählen... "Sie hat mir eine SMS geschrieben, dass man auf den Ball lieber nicht ohne Begleitung auftauchen sollte. Und, tja. Da wir hier in Hoenn sind und ich hier niemanden kenne, und auch nicht mit irgendeinem Fremden dahin gehen wollte, habe ich dich... okay, ich habe dich nicht gefragt. Aber; Würdest du mit mir zu diesem Ball gehen? Nur ein einziges Mal?" Bei den letzten Worte stockte sie ein wenig und sah den Weißhaarigen bittend an. Sie hatte echt keine Ahnung, wie er jetzt reagieren würde... An seiner Stelle wäre sie wohl völlig überwältigt, aber wer wäre das nicht?
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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am So März 31, 2013 6:38 pm

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Elfter Post
Thank you for being you ...
Ich grinste leicht. Ein schiefes Grinsen. Ich weiß nicht was so plötzlich mit mir los war. War es, weil ich so dumm war. War es, weil ich ihr einfach so vertraut habe? Nein. Es war ganz einfach, weil ich nie was gemerkt hatte. Ich hatte nie bemerkt, dass sie irgendwas vor mir verstecken wollte, aber diese Erklärung würde mir ja zeigen was los ist. Diese Erklärung wird mir endlich ein klares Bild von Kobato geben.
Es war noch zu unserer Jugend. Eher gesagt, als wir zwei schwerpubertierende Kinder waren. Es war der Tag, an dem ich endlich aufgehört hatte zu fragen ob ich mit zu ihr kann, oder was los ist. Sie hatte mich angemotzt und daraufhin folgten 2 Tage stille zwischen uns beiden. Die Tage waren für mich nicht auszuhalten und ich musste mich entschuldigen. Ich wusste nicht wofür, denn ich hatte nur gefragt, ob ich mit zu ihr kann, aber ich tat es trotzdem. Ich wollte nicht, dass Ruhe zwischen uns herrscht. Ich mochte Kobato. Ich mochte Kobato sehr. Ich mag Kobato immer noch sehr.
Irgendwann waren wir da und ich zwang mich selber mich wieder mehr zu konzentrieren. Ich sollte ihr nicht böse sein. Nicht vorher. Nachher durfte ich das. Aber nachher wollte ich das nicht. Ich wollte verdammt nochmal gar nicht auf sie böse sein. Ich schüttelte mich kurz, so als würde ich versuchen meine Gedanken von eben los zu werden. Und dann trat ich hinter ihr in das Restaurant ein. Kobato führte den jungen Mann an einen Tisch ganz hinten in der Ecke. Klar, sie sollte nicht gestört werden. Wäre auch ein wenig doof. Und jenachdem was sie mir jetzt erzählt sollte das auch nich jeder mitbekommen.Ohne das ich auch nur eine weitere Frage stellen musste fing sie schließlich an zu reden und das, was meine Ohren hörten ... Das war komisch.
Dieses Gefühl. Einen Menschen dem du so vertraut hast, von dem du ein ganz bestimmtes Bild hattest, wenn es dann ganz einfach durch ein paar Worte zerstört wurde. Das verwirrt einen. Sie war reich. Ich durfte sie nicht sehen. Sie war adelig. Ich war schlechter Umgang für sie. Das ist schrecklich von der besten Freundin erzählt zu bekommen. Ich war zu schlecht für sie. Ich sollte weggehen. Ich ruinierte sie doch nur. Ihre Eltern hatten mich verurteilt weil ich arm war. Ich durfte nichts mit ihr zu tun haben und trotzdem wurde ich über die Jahre hin zu ihrem besten Freund. Was lief schief? Die Worte die darauf folgten interessierten mich nicht mehr. Ich bekam sie nur am Rande mit. Ich verstand nicht. Ich sollte hier weg gehen. Ich sollte abhauen. Was ist...? Wenn ihre Eltern gar nicht wussten, dass sie mit mir hier war. Wenn sie mich seit der Zeit nur noch verheimlicht hat und wenn sie ärger bekommen würde wenn dann irgendwer erfahren würde, dass ...
Ach verdammt. Ich hasste es. Ich hasste es mit mir selber zu kämpfen. Ich würde jetzt am liebsten aufstehen und gehen. Ich wollte nicht, dass sie wegen mir Ärger bekommt. Ich wollte das alles nicht! Ich wollte, dass sie ein normales, reiches Leben führen konnte. Anderseits hatte sie sich selber so entschieden und andererseits ... Wenn ich jetzt wirklich aufstehen würde, würde ich mir selber keinen Gefallen tun, ich würde sie vermissen, ich würde ihr hinterhertrauern und noch einen Menschen in meinem Leben verloren haben, sie würde ihr Leben weiterleben neue Freunde finden und vielleicht sogar einen Freund. Bei dem Gedanken schmerzte mein Herz. Wenn ich sie jetzt verlassen würde, hätte ich sie für immer verloren.
"Danke", sagte ich schließlich, "Dafür, dass du mir das erzählt hast. Es freut mich, nun mehr über dich erfahren zu haben. Ich gehe gerne mit dir auf den Ball.", ich setzte mein Sunnyboy-Grinsen auf. Es war ernst gemeint, ich könnte nicht lügen und ich wollte nicht lügen. Ich war nun wirklich glücklich, dass sie mir das erzählt hat, auch wenn ich zuerst nur noch mehr verwirrt war. Wenigstens weiß ich jetzt warum sie damals so ausgeflippt war. Wenigstens weiß ich jetzt warum ich nie etwas erzählt bekommen habe. Sie wollte es mir nicht erzählen. Wahrscheinlich hat sie sich schlecht gefühlt. Vielleicht hat sie gedacht ich würde sonst noch was anstellen. Wahrscheinlich wollte sie mich einfach schützen. Manchmal war wohl doch etwas Gefühl in dem kalten Mädchen. Danke.



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* Re: Kian x Kobato

Beitrag von Predawn am So März 31, 2013 6:39 pm

Sie zog ihre Stirn in kraus und sah ihn verwirrt an. Er... war schon merkwürdig. Sie schüttelte ihren Kopf uns lächelte ihn an. Es war dieses Lächeln, was einen an ein kleines Mädchen erinnerte. Dieses, mit den geschlossenen Augen. Es passte nicht zu ihr, zu ihrem Geheimnisvollen-Ich, welches sie immer gewesen war, wenn Kian in ihrer Nähe war. Ihr Kopfgeldjäger-Ich. Die eiskalte Frau. Kälter als der Schnee, der vom Himmel fiel.

Um ehrlich zu sein fand' sie Kians Reaktion mehr als nur ungewöhnlich, doch sie kannte ihn. Er log nicht. Er meinte es so. Auch wenn es in ihren Ohren merkwürdig klang. Dennoch, sie freute sich darüber, dass er das alles hinnahm. Er war wirklich ein guter Freund. Ihr bester Freund. FRIENDZONED! Sie öffnete wieder ihre Augen. Man konnte an ihrem flüchtigen Seitenblick erkennen, dass sie ihre Reaktion für mehr als nur komisch empfand. Es muss wohl daran liegen, dass sie vor Kian keine Geheimnisse mehr hatte. Naja, eine Sache hielt sie tatsächlich noch vor ihm versteckt. Aber auf ihren Beruf wird er wohl nicht so erfreut reagieren wie auf das eben...

Plötzlich musste die Schwarzhaarige grinsen. Ihre zwei besten Freunde würden sich heute Abend kennenlernen! Oh wow, das konnte ja nur schief gehen... besonder, weil Kian als ihre Begleitung agieren würde... Latvia würde sonst was denken. Sie seufzte theatralisch und sah dann Kian an. Ihre Miene wurde wieder neutral. Sie wusste nicht warum, aber es war so. Auch wenn sie nun erwachsen war, ihre Mutter durfte nichts von Kian erfahren... Sie stand von ihrem Platz wieder auf und sah den Weißhaarigen an. "Vielleicht... suchen wir einen Friseursalon auf?" Schlug sie vor, dabei stützte sie sich mit einer Hand auf der Tischplatte ab. Aber... eigentlich war es viel zu früh um sich schon die Haare machen zu lassen, der Ball fing schließlich erst um 18 Uhr an. Naja, sie konnten sich ja eine Hotelsuite mieten und sich dort fertig machen, bzw. sich dort einen Friseur hinbestellen. Und Pizza! Sie hatte auf einmal Lust auf Pizza.

Sie ging aus dem Café heraus und sah auf die Uhr. Es war viertel vor zwei. Hm. Der Ball würde in Xeneroville stattfinden, dass hieß also, sie müsste dazu noch einen Hubschrauber bestellen. Na toll, egal. "Planänderung - Wir holen uns hier eine Suite zum fertig machen." Teilte sie Kian knapp mit und ging in die Richtung los, wo sie das Hotel vermutete.
//Zeitreiseee~//
Und da waren sie! Suite gemietet und auch schon bezahlt. Jetzt musste sie nur noch den Stylisten und den Hubschrauber bestellen. Und Mittagessen. Allerdings hatte sich die Schwarzhaarige mit der Wahl der Mahlzeit um entschieden, sie hatte keine Lust mehr auf Pizza. Sie hatte nun viel mehr Lust auf Pasta, aber das sollte erst einmal warten. "Ich bestelle dann schon einmal den Friseur hier her. Außer... du möchtest mir die Haare machen...?" Fragte sie ein wenig kleinlaut und lächelte ihn zuckersüß an. Sie war neugierig darauf, was für eine Art Mädchen er eigentlich mochte. Das Kleid, welches er ausgesucht hatte zeugte ja schon von Stil. Aber es war ziemlich eng geschnitten, das bedeutete also, dass er nicht nur stilvolle Frauen mochte, sonder auch welche, die gerne zeigten, was sie hatten. Sie zog ihren rechten Mundwinkel hoch. Heh, sie war genial. Auf dem Ball würde sich sicher ein Mädchen für ihn finden, sie musste nur suchen... Dabei war er ja eigentlich ihre Begleitung... Aber gut, sie wäre an dem Abend sowieso nur als Freunde unterwegs, also würde das klar gehen. Kobato kicherte innerlich. Sie und Latvia hätten sicher Spaß daran, ihm ein geeignetes Mädchen zu suchen~
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